Mein Bruder bricht ständig seine Ausbildung hab. Vor einem Monat hat er nun schon seine dritte Ausbildung abgebrochen. Meine Familie weiß nicht mehr, was sie tun soll. Immerhin sollte er ja jetzt auch sei eigenes Geld verdienen und das Familienbudget ein wenig entlasten. Wie kann man ihn motivieren, eine Ausbildung einmal komplett abzuschließen und welche Gründe kann es für den Abbruch geben?
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klar kann man mit druck arbeiten, aber dadurch wird das verhaltensmuster auf dauer nicht aufgelöst. entweder verweigert er sich oder hat über etwas resigniert. problem - es gibt keine pauschale antwort, sondern immer nur eine individuelle. da das denken (sprich unsere einstellungen und überzeugungen) das handeln bestimmt, müßte man genau die rauskriegen. schau mal z.b. unter www.diejugendtrainer.de, die nehmen sich solcher jugendlichen an und lösen unförderliche gedanken und überzeugungen mittels mentalem coaching auf.
Ich würde sagen ihm ist das ganze drumherum noch nicht bewußt geworden Geld zu verdienen.Ihm geht es einfach zu gut daheim.

Habt Ihr ihn mal gefragt, was für ihn die Gründe waren, die Ausbildungen abzubrechen? Vielleicht hat er ein Problem im Umgang mit Konflikten - und die bleiben im Berufsleben nie ganz aus. Hat er sich das alles nicht so schwer vorgestellt? Weiß er, was er sich von seinem Beruf wünscht? Wie lange hat er sich die Ausbildungsstätte denn jeweils angeschaut - vielleicht hat er auch ein Problem mit dem Durchziehen von Dingen?

bevor! er eine ausbildung anfängt würde ich ihn erst mal praktika machen lassen dort,damit er merken kann ob es überhaupt das ist was er machen will... und: ich würde ihn ehrlich gesagt vor die tür setzten ,damit er sich mal nen job sucht oder in seiner ausbildung bleibt,damit er ne wohnung zahlen kann. ist es in der heutigen zeit möglich 3 ausbildungsplätze zu bekommen und sie abzubrechen? hat er besonders gute noten?!

Deine Eltern sollten mal gemeinsam mit ihm und einem Berufsberater klären, weshalb er keine Motivation bzw keine Lust hat etwas zu lernen. Vielleicht könnte ihm eine Therapie helfen seine Motivation wieder zu finden. Mit Taschengeld sollte er knapp gehalten werden, damit ihm der Ernst der Lage klar wird.
Hallo, ich hab auch so einen Bruder. Er ist total faul und hat noch nie für irgendwas gelernt. Mit Mühe und Not hat er dieses Jahr kurz vor Knapp noch eine Ausbildungsstelle bekommen und durch seine extreme Faulheit direkt in der Probezeit wieder verloren. Wir denken auch, dass ihm einfach der Elan fehlt. Wenn er irgendwo wirklich hinter steht, so denken wir alle, wird er auch bereit sein dafür etwas zu tun. Nun nimmt er erstmal an einem Orientierungsprogramm teil (www.winterkurs.de). Hier wohnt er im Internat (weg von meinen Eltern, auch für die beiden ein Glück!) und wird dort von Pädagogen betreut, die ihn dabei unterstützen sich selbst und einen geeigneten Job zu finden. Das Programm wird von der Kirche getragen (daher auch die Selbstfindungsphase) und er hat in dieser Zeit die Möglichkeit verschiedene Praktika zu machen und sich mit anderen in seiner Situation auszutauschen. Dadurch, dass er erstmal aus dem Nest geworfen wurde und dort gezwungen ist, sich um sich selbst und andere zu kümmern (u.A. auch Küchendienst), hoffenb wir, dass er ein paar sinnvolle Erfahrungen für sein Leben machen wird. Natüprlich kann man kein Wunder erwarten. Aber ich denke der Weg ist richtig. - - - Sprich für deinen Bruder: Raus aus dem Haus und selbstständiog werden, Hilfe von unabhängigen Personen (Berufsberater, Pädagogen, Psychologen,...) die ihm helfen seinen eigenen Weg zu gehen und Praktika, Praktika, Praktika. Wenn er den Betrieb schon ein paar Wochen oder Monate gesehen hat, fällt es ihm sicher leichter einzuschätzen, ob er dort die 3 Jahre bis zur Prüfung aushält. Ich wünsche euch alles Gute!
Es wäre wichtig zu erfahren, warum er ständig seine Ausbildungen abbricht (Ausbildung macht keinen Spaß, private Probleme). Vielleicht wird er auch den Anforderungen nicht gerecht oder hat Probleme sich unterzuordnen. Versuch, die Probleme mit ihm durchzusprechen, zu helfen, zu beraten und ihn zu motivieren, künftig eine Sache durchzuziehen.
Ich glaube nur durch Erfolgserlebnisse die er selbst zu Stande gebracht hat und für die er dann Anerkennung bekommt kann er in kürzester Zeit mtiviert werden weiter zu machen und sich Ziele zu stecken
Top-Antwort! klasase Link! DH. Laßt ihn nicht alleine, aber zwingt ihn dazu, sich ernsthafte Gedanken über seine Zukunft zu machen und selbstständig zu werden. Wichtig: er soll nicht das Gefühl haben, dass ihr, oder andere, ihm einen Meinung aufzwingen wollt.
Super Antwort. Bei der Jugendgruppe (eher Kindergruppe) unseres Schachvereins habe ich auch leichte Probleme. Die Vorschüler und Erstklässler können einfach (noch) nicht ruhig sitzen bleiben und sich auf die Partiestellung konzentrieren. Da muß man als Trainer wirklich Nerven haben. Obwohl „autoritäres“ Vorgehen im Einzelfall vielleicht hilft, ist es natürlich völliger Unsinn, denn fordern fördert nicht zwangsläufig.