Frage von Smocke, 54

Mein bester Freund ist tot...was nun?

Hi Leute..

Vor ca. 4 Monaten hat noch alles gepasst. War fröhlich und es hat wirklich alles gepasst! (Arbeit, Familie etc,)

Am 07.11.15 starb mein Hund.. 8 Jahre alt.. er war alles für mich, hat mir Halt im Leben gegeben..konnte mit ihm reden (ja ich weiß Hunde können nicht reden) bzw ich hatte jemandem der mir zuhörte. Er war immer als erster da wenn ich nach Hause kam.. Wenn ich traurig war legte er sich immer zu mir. Hab mit ihm so viele Sachen erlebt die nie aus meinen Kopf verschwinden werden weil sie eines meiner schönsten Erinnerungen sind die ich bis jetzt hatte ..

Naja jetzt 4 Monate später... Könnte ich nur mehr weinen.. wenn ein trauriges Lied läuft, erinnert es mich immer an die Zeiten mit ihm.. und schon geht es mit dem weinen weiter.. Hab ihm damals versprochen das wenn er eines Tages nicht mehr sein wird das ich alles tun werde um mein Ziel zu erreichen.. thja was soll ich sagen.. 1 Monat hatte ich diese Motivation aber die sackte schnell ab..

In der Arbeit geht alles nicht mehr so richtig, bin eben oft traurig, demotiviert.. alles im einem: mir gehts richtig dreckig!

Meine größte Stütze im Leben ist tot und ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll ohne Ihn.. Ich fühl mich so allein, verletzlich..

mit Freunden treff ich mich seit dieser Zeit nur mehr sehr wenig, geh wenig Feiern, bin lieber allein. Der größte Teil meines Herzens ist "abgestoben" Hab einfach Angst was jetzt aus mir wird.. ob ich total abstürze oder ich mich über Wasser halten kann..

Ich hatte in 1 Monat fast 3 Autounfälle, gerade heute fast wieder einen und da muss ich sagen, wenn da niemand über mich gewacht hätte würde ich wahrscheinlich nicht mehr leben..ich fühle wie er öfters bei mir ist, mir Trost gibt aber es ist nicht dasselbe..

Ich hoffe Ihr haltet mich nicht für verrückt könnt mir helfen..

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hyaene, 13

Mein herzliches Beileid.

Wie sagt man immer so schön? "Zeit heilt Wunden" Ich ergänze immer wieder gerne: "Aber es bleibt auch immer eine Narbe zurück." 

Ich finde es so schön, dass du "mein bester Freund" geschrieben hast, statt bloß ein trockenes "mein Hund ist tot".

Ich wünsche dir noch weiterhin viel Kraft!

Vielleicht hilft dir ja dieses Lied ein wenig, wieder "ruhiger" zu werden:

Antwort
von Attentionpls, 41

Du solltest unbedingt wieder was mit deinen Freunden machen und auch eventuell wieder feiern gehen ist zwar unpassend zu deinem verlust,doch lenkst du dich auf diese Weise ab und vielleicht trauerst du dann auch nicht mehr so viel.
Also unternehm was,hab deinen Spaß und versuch nicht mehr so viel daran zu denken...klingt absurd weil dein hund so wichtig für dich war aber wird dir definitiv helfen ;)

Antwort
von Michele86, 37

Verückt bist du bestimmt nicht du trauerst, du hast dein geliebten hund verloren... Ich habe selber ein hund... Und auch schon ein hund verloren, da ging es mir gleich.. Mit der zeit wirds besser... Denn dein leben muss weiter gehen, auch wenn du das momentan nicht so siehst. Wünsch dir alles gute.

Antwort
von AchKommAlsOb, 54

das klingt fast so als ob du das mit den autounfällen provozierst, weil du sterben willst.  das ist echt das letzte da noch andere mit reinzureißen.

oder du bist wirklich zu sehr in gedanken, dass du dauernd unfälle hast. auch dann ist es das letzte, weil du andere so gefährdest. höre auf auto zu fahren, bis du dich wieder im griff hast. 

Antwort
von monte4, 37

Ich mache im Moment das selbe durch :-( ich habe meine oma verloren. Was dir aber vielleicht ein wenig Trost spendet....Vielleicht magst du ins nächste tierheim gehen und einige Runden mit einer genau so traurigen Seele wie deine machen

Antwort
von orangenzwiebak, 40

Hör lieber mal auf Auto zu fahren, wenn du offensichtlich nicht in der Lage bist dich vernünftig zu konzentrieren, irgendwann rennt dir mal ein Kind vors Auto, was dann? Ich kann verstehen, dass du traurig bist, aber du musst dich langsam mal zusammenreißen. Warum kaufst du keinen neuen Hund?

Kommentar von Smocke ,

Wir haben ihm vorm sterben gerettet weil er kein Hund fürs Jagen war.. Bin der Meinung das man ein "Leben" nicht kauft.. 

und ein weiterer Punkt:

Kein anderer Hund könnte ihn ersetzen...

Kommentar von Michele86 ,

Dein hund kann er auch nicht ersetzen, soll er auch nicht... Mein erster hund wurde von einem auto überfahren... Und ich dachte so wie du... Aber ich konnte auch nicht ohne hund sein, es war einfach zu still zu hause... Ein paar monate später hab ich mir einen aus dem tierheim geholt... Und hab sie immernoch das war vor 7 jahren.. Villeicht gibt es da doch noch ein hund der dich genau so braucht wie du ihn.. Du sollst dein hund dadurch ja auch nicht vergessen, aber du fühlst dich dann villeicht nicht mehr so leer.

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