Frage von FraHmp, 77

Mein Beruf gefällt mir nicht - Mein Traum: Beruf mit Kindern - Neue Ausbildung?

Kurz zu mir, ich bin 20 Jahre, haben mit 16 meinen Realschulabschluss gemacht und anschließend eine Ausbildung als Bauzeichnerin, die ich 2015 abgeschlossen habe. 2015 habe ich außerdem angefangen mein Fachabitur in der Abendschule zu machen. Da ich Vollzeit arbeite sind meine noten in der schule nicht so berauschend. Meinen Abschluss erlange ich voraussichtlich nächstes Jahr. Versuche jetzt nochmal richtig durchzustarten. Derzeit Notendurchschnitt 3.8 – schäme mich ja fast dafür. Mein Beruf gefällt mir nicht. Ich weiß nicht ob es an dem Büro liegt und ich einfach nicht ausgelastet bin und mich tag für tag langweile oder ob es der gesamte Beruf ist. Auch weiß ich nicht ob die Fachrichtung Tiefbau mein Traum ist. Am liebsten wäre es mir, nicht mehr im Büro zu sitzen. Ich hab schon immer Lust mit Kindern zu arbeiten. Nur habe ich keine Vorstellung was ich machen könnte. 5 Jahre (?) Erzieherschule/Ausbildung ist mir irgendwie zu lange. Habe mich ein wenig informiert aber zu fast allem wird Erfahrung in vorm einer vorherigen fachspezifischen Ausbildung verlangt. Die habe ich ja leider nicht. Macht es sinn eine Ausbildung zu machen? Aber welche? Kinderpflegerin?

Ich wäre offen für eine neue Ausbildung aber auf für ein Studium an einer fh – sofern das mit dem Notendurchschnitt funktioniert – der noch verbessert wird um hoffentlich mind. 0,8

Dazu sollte man sagen, dass ich nur schlecht mit Kritik umgehen kann.

Außerdem bin ich sehr kreativ.

Hat jemand eine Idee?

Antwort
von Apfel2016, 24

so lange du nicht mit Kritik umgehen kannst, solltest du auch nicht überlegen "etwas mit Kindern" zu machen. Das wird nichts, die Eltern kritisieren jeden Tag und die Kollegen am Anfang auch.

"irgendwas mit Kindern" ist auch sehr ungenau? Was genau mit Kindern? Willst du dich kümmern? etwas beibringen? wo liegen deine stärken? hast du überhaupt das Auge um auf mind. 5 Kinder gleichzeitig zu gucken? Wickeln, Rotznasen putzen, alles kein Problem? Zu einer Erzieherin gehört weit mehr als mit den kleinen Spielen und basteln.

Bevor du überhaupt etwas anfängst, solltest du dir genau überlegen was du machen willst und was alles dazu gehört. Wenn du das weist ist eine neue Ausbildung auch kein Problem- ich war bei meinem Abschluss auch 26.

Expertenantwort
von chog77, Community-Experte für Schule, 26

Wenn du mit Menschen direkt arbeitest, dann ist Kritikfähigkeit ein MUSS! Was meinst du, was Eltern einem alles in Erziehungsberufen so an den Kopf werfen...  Entweder hat man da ein ganz dickes Fell -oder man ist in sozialen Berufen fehl am Platz.

Antwort
von edgar4802, 23

Du bist noch jung genug , etwas neues zu beginnen , pack es einfach an !!!

Antwort
von johnnymcmuff, 4

Du kannst gerne eine weitere Ausbildung machen aber es wird nicht unter der Rubrik Umschulung laufen und daher auch nicht von Staat bezahlt.

Das nur als Hinweis , weil Du den Tag "Umschulung" gewählt hast.

Antwort
von Mira1204, 16

Kritikfähig musst du immer sein. Du bist noch so jung, wenn du mit deinem Beruf nicht zufrieden bist, mach eine neue Ausbildung. Schau dich um, was es so gibt, mach Praktika in verschiedenen Einrichtungen und Sparten, die mit Kindern zu tun haben, so siehst du, was dir am ehesten liegt und was du gerne machen möchtest

Antwort
von BellAnna89, 35

5 Jahre Ausbildung (von denen du auch eine gewisse Zeit praktisch ausgebildet wirst, da zählt ja vermutlich schon das Anerkennungsjahr dazu) gegen 45 Jahre Tiefbau... was überlegst du da???

Wenn du nicht mit Kritik umgehen kannst, ist das übrigens für keinen Beruf besonders hilfreich, schon gar nicht mit Kindern, denn die sollen ja nicht auf deine Empfindlichkeit rücksicht nehmen sondern du auf ihre, was schwer möglich ist, wenn du zotal egozentrisch unterwegs bist, denn eins ist sicher:
Wer mit Kindern arbeitet, der hat auch mit Auseinandersetzungen mit den Eltern zu kämpfen.
Arbeite an dieser Schwäche, das würde dir sehr gut tun.

Alles Gute!

Antwort
von buecherleserin9, 20

Ich würde jetzt spontan sagen: Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin.
Du bist 'erst' 20 und hast (hoffentlich) noch viel Zeit im Leben.

Allerdings bin ich selber erst 16, mache gerade mein letztes Jahr Schule und möchte das nächstes Jahr selber machen.
Für mich ist das ein Beruf den ich schon seit vielen Jahren machen möchte und auch wenn ich zwischendurch andere Ideen hatte (FOS - Studieren; Bundeswehr...) bin ich immer wieder zu dem Gedanken zurückgekommen.

Antwort
von Huflattich, 18

Spontan würde ich sagen, lieber einen vernünftigen Partner suchen und selber Kinder bekommen.

Aber o.k. das löst jetzt nicht deinen Berufswunsch verstehe das schon. .

Hast Du schon einmal ein Praktikum im Kindergarten gemacht ? Also mir wäre das wirklich viel zu stressig..

Kreativität könnte man in einem künstlerischem Beruf ausleben.Wie wäre es mit Goldschmiedin .

Oder Du baust wirklich auf deinen ursprünglichen Beruf auf stellst eine Mappe zusammen und studierst Innenarchitektur oder was ich noch für sinnvoller halte (ich weiß jetzt nicht ob Du dort in der Nähe wohnst) eine Möbel-fach-schule  z.B. in Köln als Einrichtungsberaterin .  

Antwort
von Hannes4589, 24

Wenn du es dir leisten kannst versuch ev. deine Stunden in der Arbeit zu reduzieren. Dann kannst du dich besser auf den Abschluss konzentrieren und nebenbei noch in verschiedenen Berufen schnuppern oder Praktika machen um Erfahrungen zu sammeln.

Wenn du dir dann sicher bist was du machen willst und was dier spaß macht kannst du den jeweiliegen Weg einschlagen.

Viel Glück!

Antwort
von AnjavonWins, 15

Du bist sehr unzufrieden in Deinem Beruf und willst das ändern. Das ist erstmal großartig.

Die Abendschule ist neben der Vollzeitbeschäftigung wirklich eine große Leistung.

Aber wenn von diesen Noten soviel für Dich abhängt, dann bekommt sie aus meiner Sicht eine sehr hohe Priorität. Es macht ja wenig Sinn, all diese Mühe auf Dich zu nehmen und mit einem schlechten Notenschnitt abzuschließen.

Überleg Dir also Deine Prioritäten und such eine entsprechende Lösung!

Du hast jetzt die Erfahrung, dass ein Beruf auch sehr unzufrieden machen kann, wenn Du Dich jetzt neu orientierst, dann solltest Du sehr gezielt auswählen, was Du machen willst.

Überlege Dir genau, was Du gut kannst, was Dich motiviert, was Dir Freude macht, welche Ziele Du hast.

Überlege Dir, was Dir aus Deiner beruflichen Erfahrung heraus unangenehm ist, was Du nicht gerne machst.

Das solltest Du unbedingt schriftlich machen.

Dann informiere Dich genauestens über die in Frage kommenden Berufe. Lass Dich beraten, frage Leute, die in diesen Berufe schon lange arbeiten.

Vage Ideen und Vorstellung sind kein guter Ratgeber für die zweite Berufswahl, denn es wird unendlich frustrierend, wenn man zum zweiten mal in einem beruflichen Albtraum landet.

Mach Dich auf und erkundige Dich, mach Dich schlau, entscheide anhand Deiner eigenen Kriterien und greif an!

Antwort
von ITRYMYBEST, 43

Also ich würde das mit dem Tiefbau lassen.

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