Frage von angi290, 87

Mein Bekannter (32) ist nicht arbeitslos gemeldet und erhält keine Sozialleistungen. Er ist nicht krankenversichert. Wer zahlt wenn ein Krankheitsfall eintritt?

Antwort
von Weisefrau, 56

Hallo, dann kann er das selber bezahlen!  Je nach Summe sein ganzes Leben lang.

Antwort
von alicar, 45

In Deutschland besteht versicherungspflicht. Bei ihm ruhen die Leistungen bestimmt nur weil er seine Beiträge nicht gezahlt hat. Wenn er zum Arzt muss wird er da wohl privatzahlen müssen bis sein Beitragskonto ausgeglichen ist.

Antwort
von anroges, 51

Er wird behandelt werden, aber die Kosten muss er tragen und sich zusätzlich für die letzten 5 Jahre nachversichern lassen (Also einen Teil der versäumten Beiträge zahlen).

Antwort
von kevin1905, 57

Er ist nicht krankenversichert.

Doch ist er. Er häuft nur jeden Monat Schulden bei der Krankenkasse an. Irgendwann werden diese vollstreckt.

Wer zahlt wenn ein Krankheitsfall eintritt?

Alles was über Notfall und Schmerzbehandlung hinausgeht bekommt er nicht, bzw. muss er selbst bezahlen. Vor Ort.

Antwort
von Apolon, 33

Du solltest uns schon ein wenig mehr über deinen Bekannten informieren, wenn wir dir antworten sollen.

1. Von was lebt dein Bekannter ?

2. Bis wann war er zuletzt krankenversichert und bei welcher Krankenversicherung/Krankenkasse ?

3. Hat er in Deutschland überhaupt seinen Hauptwohnsitz ?

Kommentar von angi290 ,

Er lebt auf Kosten seines Vaters. Krankenversichert ist er seit ca. 12 Jahren nicht mehr. Letzte Krankenkasse weiss ich leider nicht. Seit Hauptwohnsitz ist in Deutschland.

Kommentar von Apolon ,

Dann kann ich dir deine Frage auch nicht beantworten.

In der gesetzlichen Krankenversicherung haben wir eine Pflichtversicherung seit 2007 und in der privaten KV eine Pflichtversicherung seit 2009.

Dies solltest Du deinem Bekannten mitteilen.

Bedeutet, dass er eine Krankenversicherung abschließen muss und Beiträge entsprechend nachzahlen darf.

Antwort
von eulig, 37

in Deutschland gibt es seit dem 1.4.2007 Versicherungspflicht. heißt für ihn, dass er seit diesem Zeitpunkt jeden Monat Beiträge an seine Krankenkasse schuldet.

ABER: da du schreibst, dass er bereits 12 Jahre nicht versichert sei (was so nicht stimmen kann, da man bis zum 23. Geburtstag über die Eltern versichert wäre, wenn man kein Einkommen hat), damit dürfte er bei der letzten Krankenkasse als Mitglied von Amtswegen beendet worden sein. wahrscheinlich wird er dort auch nicht mehr als Mitglied geführt.

wenn er jetzt krank wird, muss er beim Arzt/Krankenhaus angeben, wo er versichert ist. zuständig für ihn wäre die Krankenkasse, bei der er letztmalig vor 12 Jahren versichert war. diese Kasse ist per Gesetz verpflichtet die Beiträge rückwirkend von ihm einzufordern. der Gesetzgeber hat in der Vergangenheit einige Möglichkeiten geboten, mit einem blauen Auge davon zu kommen. aber wenn er diese Chance nicht genutzt hat, ist er selber dran Schuld.

Kosten für Erkrankungen muss er selbst bezahlen. da springt keine Krankenkasse ein. auch nicht, wenn er sich jetzt bei der Kasse anmelden würde, da durch den entstehenden Beitragsrückstand nur Notfall- und Schmerzbehandlungen gezahlt werden.

das der Gerichtsvollzieher dann auch bald vor der Tür steht, erklärt sich von selbst.

ich will über niemanden urteilen, aber wenn man mit 32 sich jetzt schon sein Leben mit solchen Problemen verbaut, sollte man sich unbedingt Hilfe und Unterstützung holen. da kommt er nicht mehr so einfach raus. es wird nur noch schlimmer.

Antwort
von DerTroll, 51

Für die wirklich notwendigen Leistungen, muß seine letzte Versicherung enspringen und ihn nachträglich versichern. Darüberhinaus trägt er die Kosten selbst.

Antwort
von cruscher, 48

Wenn ihm was passiert (Er fällt und bricht sich was) dann zahlt er. Und das ist net unbedingt billig...

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