Cuchulainn am 07.05.2008 um 10:00 Uhr
Ich habe mir jetzt mehrmals im Plus die Basilikumtöpfchen gekauft. Leider geht mir die Pflanze jedes Mal nach wenigen Tagen ein: Die Blätter werden schwarz und irgendwann vergeht der Basilikum.
Braucht Basilikum irgendwelche besonderen Bedingungen zum Überleben?
Ist mir auch immer passiert, weil ich es mit dem Wasser zu gut gemeint habe. Also, nicht zu viel gießen, und den den Basilikum auf keinen Fall so platzieren, dass er in der Zugluft steht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Basilikum#AufzuchtundPflege
Basilikum ist nicht leicht in der Aufzucht. Es benötigt vor allem viel Licht und viel Wärme (15 bis 20 Grad Celsius), darf jedoch keinem Wind ausgesetzt werden. Es wird am besten in Topfpflanzenerde angepflanzt, mit ausgeglichener Nährstoffversorgung. Das größte Problem bei der Anzucht der Keimlinge ist die so genannte Auflauf-Krankheit. Werden die Keimlinge ungünstigen Bedingungen ausgesetzt (zu trocken, zu heiß, zu kalt, rasche und/oder relativ große Temperaturwechsel, zu viel Dünger), so „kippen“ sie einfach um; es sieht aus, als wären sie am Stielansatz mit einem Faden abgebunden worden. Umgekippte Keimlinge sind nicht zu retten. Am besten ist es, wenn man die Gefäße, nachdem man die Saat in sie eingebracht hat, mit Klarsichtfolie abdeckt, in die zur besseren Luftzirkulation Löcher gestochen werden. Dadurch ergibt sich ein feuchteres Klima für die Pflänzchen, auch Wärme hält sich so im Topf etwas besser. Auf Wettervorhersagen achten und bei Temperaturschwankungen die Saattöpfe rechtzeitig auf die Fensterbank stellen. Sobald die Pflänzchen mehr als vier Blättchen gebildet haben, sollte man sie pikieren.
Eine Möglichkeit, die Basilikum-Pflanzen zu vermehren, besteht darin, abgeschnittene Stängel in Wasser zu stellen. Nach einigen Tagen treiben sie Wurzeln und können verpflanzt werden. Natürlich kann man auch nach der Blüte die Samen abnehmen und es auf diese Art vermehren.
Bei den gängigen Basilikumsorten handelt es sich um einjährige Pflanzen, die jederzeit ausgesät werden können. In milden Gegenden kann man Basilikum im Garten überwintern, wenn man es vor Wintereinbruch mit Tannenreisig vor Frost schützt. Es ist ein Lichtkeimer.
LG
Wieselchen
hartzerroller am 7. Mai 2008 10:09 DH
DH

baslilikum mag keine temperaturschwankungen. es muss vor allem immer warm sein
hartzerroller am 7. Mai 2008 10:09 DH

Es muss dir Klar sein, dass es sich bei den Kräitertöpfchen nicht um Freilandfähige Kulturen handelt, sondern um Glashauszüchtungen, die nur ideale Bedingungen gewohnt sind. Man kann laso die Lebensdauer der Töpfchen verlängern, wenn man sie gießt und ggf. düngt, aber - da sie sehr empfindlich sind - gehen sie i.d.R. trotzdem bald ein.
Ich pflücke mir bei den Kräutern ers die Blätter allesamt ab, wie ich sie brauche, und setze sie anschließend - wo es um nichts mehr geht - in große Blumenkästen um. Mit etwas Glück kommen sie wieder hoch und lassen sich nunmehr m Balkon oder im Vorgarten züchten oder sie gehen halt ein.
wie unter http://www.kraeuterkessel.de/basilikum-ocimum-basilicum/ beschrieben, klingt das gnaz nach der wahl des falschen standortes
Einen grünen Daumen, bei uns geht selbst Unkraut ein.

sehr interessant.Mein Bassilikum ging auch immer ein.Voriges Jahr habe ich ihn im Garten ausgesät und konnte einmal etwas ernten...dann war er weg.Nichts mehr zu machen.Vielleicht eine ungünstige Stelle.Oder die Erde spielt eine große Rolle.
DH
genau... Zumeist ist es die Zugluft !