Hallo,meine Tochter wacht nachts 3-4 mal auf und schreit wie am spiess.Bekomme sie dann nur mit der Flasche ruhig und Küsse ,Streicheleinheiten.Meine Tochter ist 8 Monate Alt bin seit sie 2 Monate Alt ist alleinerziehend.Meine Lebensgefährtin ist Tödlich verunglückt und bin seid dem alleine mit Ihr.Seitdem Schrits die Nachts.Glaube Vielleicht das Sie ihre Mutter vermisst?Den Geruch,die Stimme usw.Ständig braucht sie die Flasche und hat dadurch Übergewicht.Aber will sie halt nicht schreien lassen.Das bricht mir das Herz.War schon beim Arzt.Kügelchen,Salbe für das Zahnen geholt nichts hilft.Bitte helft mir.Vielen vileln DANK im Vorraus
Also ich würde ihr auch eher Tee anbieten als immer Milch.Es kann sein das sie die Mami vermisst,es kann auch am Zahnen liegen und sie müsste grad nen entwicklungsschub bekommen.Das ganze macht ein Baby natürlich ganz schön fertig. Also wenn du unruhig bist und nervös wird sie das auch.Du musst etwas ruhiger sein.Und sie braucht anscheinend grad deine nähe also lass sie villeicht mal in deinem Bett schlafen.Nachts kann es auch sein das es ihr zu warm ist.Also das Wetter macht denen auch zu schaffen.Einfach ruhig bleiben und nen Tagesrythmus am Tag hinlegen das brauchen die Kids.Und nicht erst schlafen legen wenn sie übermüdet ist. Ansonsten musst du da durch das geht aber vorbei die Zeit dann wirds wieder ruhiger.Wünsch dir viel Glück und erfolg.
Hallo papi26 das tut mir so leid!Meine Tochter ist auch 8 Monate alt und ich habe das gleiche Problem.Wir versuchen es so in den Griff zu bekommen also: Jeden tag der gleiche Ablauf morgens meist so um 6.00 Uhr bekommt sie eine Flasche danach leg ich sie wieder schlafen bis 9.00 Uhr um 11.00 Uhr gibt es Gemüsebrei, Mittagschlaf von 13.00Uhr bis wenn es gut läuft 14.00 Uhr, 15.00Uhr gibt es Obstbrei.Meist möchte sie dann nochmal eine halbe bis dreiviertel Stunde schlafen.Um 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr gibt es Milchbrei zum Abendessen und um 19.30 Uhr geht meine kleine Dickmadam dann ins Bett.Meist schreit sie um 22 Uhr nochmal dann gibts Tee.Zwischen den Schlafenszeiten wird natürlich gespielt und spazieren gegangen.Wenn deine Maus denn unbedingt nachts eine Flasche will dann gib nur die Hälfte vom Milchpulver in eine Flasche.Sie wird auch durch den Tee den Du ihr gibst nicht ruhig werden sie will ihre Flasche und die soll sie haben.Dass da nur z.B. 3 Löffel Milchpulver auf 180 ml Wasser drin sind merkt sie nicht!
Ich hab noch vergessen gib ihr nur die 1er Nahrung die ist am Wertvollsten außer der Muttermilch natürlich hat unser Kinderarzt gesagt.Die 2er und 3er Nahrung ist eine Erfindung der Industrie und hat einen großen Anteil an Stärke wovon das Baby auch ziemlich zunimmt.Außerdem gibst Du ihr doch sicher auch schon normale Kost zu den Flaschen oder?

Lieber papi26, das ist natürlich eine schwere situation für euch beiden. Erstmal mein ganz herzliches Beileid. Babies und Kleinkinder haben immer mal wieder schwierige Phasen mit dem Schlafen, aber bei Euch kann natürlich auch die Trauer die Ursache sein für das schwierige Schlafverhalten. Ist die Kleine denn tagsüber ganz normal und ausgeglichen? Oder zeigen sich da auch Auffälligkeiten? Hattest Du denn irgendwelchen psychologischen oder seelsorgerischen Beistand nach dem Unglück? Deine womöglich unverarbeitete Trauer und die schwere Belastung des plötzlichen Alleine-Seins mit dem Säugling (und das als Papa!) kann sich auch als Anspannung auf das Kind übertragen. Die Kleinen sind da sehr sensibel. Es wäre sehr gut, wenn die Trost-Flasche, die du ihr im Moment nachts gibst nur ungesüssten Tee oder Wasser wäre, sonst entwickelt sich da noch ein richtiges Ernährungsproblem, wie du das schilderst! In diesem Alter sind die Kinder eigentlich so weit, nachts keine "Mahlzeit" mehr zu benötigen! Das wird sie zunächst bestimmt ablehnen, aber wenn du konsequent bleibst, dann wird es schon irgendwann klappen, dass sie das annimmt! Und suche doch Kontakt zu einer Familien-Beratungsstelle in deiner Nähe. Viele arbeiten ehrenamtlich (kostenlos), oder werden sogar von der Krankenkasse bezahlt. Das Jugendamt oder die Stadtverwltung kann dir bestimmt die Adressen vermitteln. Ich wünsche dir und euch alles Gute!

Tut mir leid für dich! Wie schaffst du das- bekommst du Hilfe? Wie steht es mit deinen Nerven und Schlaf-vielleicht überträgt sich das auf deine Tochter? Jedenfalls ist proffessionelle Hilfe angesagt! Alles Gute!

Das tut mir sehr leid! Wie Du schon vermutest könnte es daran liegen, das die Kleine ihre Mama vermisst. Die Stimme und der Geruch fehlen ihr. Ich würde das Problem nochmals mit einem Kinderarzt klären. Vor allem, weil die Kleine schon Übergewicht hat. Oder Du findest bei einer Familienberatungsstelle individuelle Hilfe? Alles Liebe und Gute!
Mami31 am 7. Mai 2008 22:03 DH- Kann mich dieser Antwort nur anschließen. Wünsche Euch alles Gute und Dir viel Kraft

Hallo Papi, als allererstes Mal mein allerherzlichstes Beileid zum Verlust deiner Frau. Das muss sehr hart sein für dich, so ganz auf dich gestellt.
Mach doch mal folgendes: Jede zweite Nacht machst du 5 ml weniger Milch in die Flasche. Das reduziert die Menge unmerklich und sie verliert auf jeden Fall das Hungergefühl und kommt von der vielen Milch weg. Irgendwann wird sie gar keine Milch mehr brauchen, du wirst sehen. Schreien lassen ist auch nicht mein Fall, und bei uns hat es so geklappt.
Und dann solltest du dir überlegen, ob du sie nicht bei dir schlafen lässt. Dann seid ihr beide nicht so allein....
LG
Wieselchen
DH! Das ist die sanfteste unter den trickreichen Arten, Kids von der nächtlichen oder morgendlichen Flasche wegzubekommen -- sie funktioniert super und fast unmerklich.
Wieselchen am 8. Mai 2008 00:01 Ich weiß, und gerade das sanfte daran hatte mir so gut gefallen, dass ich es ausprobierte... irgendwann meldete sich der kleine Kerl gar nicht mehr. Heutzutage wird er genau einmal nachts wach - um bei Mama oder Papa ins Bett zu kriechen.... ;-)
LG
Wieselchen

dann würde ich ihr zumindest zweimal tee geben und nur zweimal milch...damit sie nicht weiterhin zunimmt. ist sie nur über die nacht unruhig oder auch den ganzen tag?
Könnte vielleicht der Nachtschreck sein.
detaillierte Infos hier: http://www.babycenter.de/toddler/schlaf/nachtschreck/
Du bist ihr Kontakt. Die Mamma fehlt eher Dir als Deiner Tochter. Dafür war der Kontakt leider zu kurz. Dass nur die Flasche hilft, kann nicht sein. Babys schreien, und das allein durchzustehen ist fast unmöglich. Alles, alles Gute. Lass Dich unterstützen aber zweifle nicht an Dir. Ich habe öfters meine Kinder 'weggelegt' um bis zehn zu zählen, weil ich nicht mehr konnte. Es wird vorbei gehen; ein besserer Rat fällt mir leider nicht ein.

War die Kleine bei dem Unfall dabei? Hat sie da ein traumatisches Erlebnis gehabt? Kommt das immer wieder hoch? Das ist echt schwer da anzusetzen. Wieselchens Tipp mit bei Dir schlafen finde ich gut, aber eigentlich müsste auch für die Kleine was gemacht werden, zusätzlich. Falls es ein Trauma sein kann, dann probiere doch mal Bachblüten. Die könnten da helfen und auf keinen Fall schaden: Star of Bethlehem. Jeweils 2 Kügelchen, ca. 3x am Tag.
Alles Liebe und Gute für Euch.
Hallo lieber Papi,
laß Dich mal sinnbildlich in den Arm nehmen. Hier bei GF bekommst Du, wann immer Du es brauchtst, gute Ratschläge und auch sehr mitfühlende User, daß wird Dir sicher hilfreich sein. Ich hatte meiner Tochter, wenn sie nachts schrie, immer liebevoll den Rücken gestreichelt, und das hat super geholfen. Kleine Kinder spüren den Stress der Eltern und reagieren dadurch unruhig im Schlaf. Und für die Zähne hatte ich immer Dentinox oder so ähnlich, zum einreiben des Zahnfleischs, in der Apotheke erhältlich. Ich nehme an, daß Du selbst noch keine Zeit hattest mit Deiner eigenen Trauer fertig zu werden, stimmts? Versuche doch mal mit Deiner Tochter zusammen eine entsprechende Kur zu beantragen, damit Ihr Beide Zeit bekommt und vorallem aber Du eine Hilfe an Deine Seite gestellt bekommst. Liebe Grüße Nordi
hast du ein teil von der mama, oder hast du alles gewaschen und weggetan? Wenn du ncoh ein getragenes Teil von der mama hast gibt es dem Baby , es kann daran schnuppern und beruhigt sich vielleicht schneller. Herzlichen Beileid, wünsche euch alles gute im Leben
Von mir auch herzlichen Beileid, habs gerade erst gelesen. Meine Tochter, jetzt ein Jahr, hat auch immer wieder große Probleme mit dem schlafen. Oft leigt es an Entwicklungsschüben. Ich kann dir das Buch: "Oje ich wachse!" empfehlen, da sind acuh viele Erfahrunsbereichte drin. Immer wenn meine Kleine nachts aufwacht, nehme ich sie mit zu mir ins Bett. Vorher gibt es noch ein wenig Wasser zu trinken. Dann lege ich sie neben mich und sie kuschelt sich dann meist an mich und schläft bald weiter. Manchmal weint sie zwar noch ein bisschen weiter, aber dann hilft oft "...psssst..." In ihrem Bettchen schrie sie nur noch und leiß sich nicht beruhigen. So ist es das Beste für uns beide und wir können beide besser und ruhiger schlafen. Babys wachen, wie wir selbst auch, nachts ofters auf um zu überprüfen ob alles ok ist. Aber davon bekommen wir nichts mit. Manchmal sind aber solche Wachphasen länger und so kommt es auch, dass die kleinen nicht mehr einschlafen können, weil sie in diesem Moment hellwach sind. Viel Glück euch beiden!
Hallo,bedanke mich für Alle Antworten.Bin erst 26 Jahre Alt und natürlich ein bisschen Überfordert mit der ganzen Situation.Mein kleiner Engel war Gott Sei Dank nicht bei dem Unfall dabei.Habe schon Hilfe von Hebammen,Ärtzten usw.bekommen.Meinen sie ist ganz normal.Denke halt auch das sie nen Wachstumsschub hat.Zahnen tut sie
momentan auch.Aber das Problem ist das,das Sie schon von Geburt an Nacht sehr unruhig war.Und sie nimmmt zu 90% nur sie Flasche.Hab es mit Brei jeder Sorte probiert aber Will sie nicht.In dem Alter müsste sie ja Eher festere Nahrung bekommen müssen.Nachts ohne Flasche geht gar nicht.Sie weint und schreit bis zur Atemnot wenn ich die Flasche nicht gebe.Da hilft dann nichts mehr.
Werde eure Ratschläge ausprobieren. Vielen Vielen Dank
Frohe Feiertage Gruss Papi26
Für die Zähne habe ich was. Es gibt Bernsteinketten die ätherischen öle sollen helfen. Sonst kaufe ihr/ihm einen guten Beißring. Rossman hat einen der gut abgeschnitten hat.

Wenn Baby die Mama nicht aus dem Auge lassen will (1) – Die Trennungsangst beim Baby
Um den achten Lebensmonat merken Mütter plötzlich was Neues: ihr Baby wird anhänglich und oft können sie nicht mal für wenige Minuten das Zimmer verlassen ohne dass das Baby dagegen laut protestieren würde. Auch beim Einschlafen melden sich oft plötzlich Probleme: das Baby, das bisher nach dem Schlaflied so schön brav alleine einschlief nachdem Mama das Zimmer verlassen hat, weint jetzt sofort sobald Mama nur in Richtung Tür geht. Was ist denn passiert? In diesem Alter erreichen die Kinder eine Reifestufe wo es ihnen klar wird, dass sie und Mama voneinander komplett unabhängige Personen sind. Und wenn es denn so ist, dann könnte Mama vom Baby weggehen. Sogar für immer. Diese Erkenntnisse –auch wenn sie vermutlich nicht direkt so bewusst ablaufen- verunsichern die Babys, auch wenn sie nie was erlebt haben was dafür einen Grund liefern würde. Die Kinder spüren wirklich eine Art Angst, wenn Mama plötzlich nicht da ist, oder gerade weggehen will. Und sie protestieren. Diese Phase ist normal, man nennt die Reaktion des Kindes Trennungsangst. Jedes Kind macht diese Phase durch, nur wie sie sich ausprägt, in welcher Form und wie lange sie dauert...ist bei jedem Kind unterschiedlich. Man kann diese Phase nicht nur verkürzen sondern auch erträglicher machen. Aber da man dazu viel Konsequenz braucht, ist es wohl fast zwangsläufig dass es ohne Tränen meistens nicht geht. Die Lösung liegt nicht darin dass man dem Baby den Schmerz von der Trennung erspart (auch wenn es nur für Mamas Toilettengang gilt). Wenn man versucht hinter dem Rücken des Babys hinauszuschleichen oder die Trennung hinauszuzögern bis man das Baby sowieso ablenken kann, dann wird die Phase für den Zwerg garantiert schwieriger. Denn mit so einem Verhalten bestätigen wir eigentlich genau das, wovor das Baby in diesen Wochen sehr viel Angst hat: „Wenn ich nicht aufpasse verschwindet Mama und ich bleibe hier alleine…“ Die Lösung des Problems liegt deshalb stattdessen eher darin dem Baby genau diese Angst möglichst schnell zu nehmen. Um dies zu gewährleisten sollten wie generell drei Maßnahmen folgen: 1. Wenn das Kind uns ruft weil es uns braucht, sollten wir sowohl tagsüber, als auch nachts schnell und ohne Zögern zur Stelle sein. 2. Wenn wir vom Kind weggehen, auch wenn wir es nur ganz kurz alleine lassen, bauen wir ein Ritual dazu auf. Nur so kann das Kind schnell lernen was Loslassen und Wiedersehen bedeuten. 3. Gewöhnen wir unser Kind an einen „Kuschelfreund“. Fortsetzung mit weiteren Details zu den drei Maßnahmen folgt...
Wenn Baby die Mama nicht aus dem Auge lassen will (2) – Was können wir tun?
Wie im Teil 1 des Artikels bereits erwähnt, die Phase der Trennungsängste beim Baby kann nicht nur verkürzt, sondern auch erleichtert werden. Dazu brauchen wir zwar –wie zu jeder Erziehungsmaßnahme- viel Konsequenz und Disziplin, aber diese führen in der Tat bald zum Erfolg. Wie schon erwähnt sollten wir generell zwei Maßnahmen verfolgen: 1. Wenn das Kind uns ruft weil es uns braucht, sollten wir sowohl tagsüber, als auch nachts schnell und ohne Zögerung zur Stelle sein. Damit bieten wir eine wichtige Voraussetzung zum Loslassen: wir zeigen es dem Baby, dass es sich keine Sorgen machen braucht, weil wir bei Problemen jeder Zeit sofort wieder da sind! Manche Kinder brauchen länger um diese Sicherheit zu haben, manche sind nach einer kurzen Zeit relativ gelassen. Alle Babys haben aber eines gemeinsam: sie können in dieser Phase leichter loslassen wenn sei erstmal klammern dürfen. Wenn ein Kind weißt, dass Mama zuverlässig für ihn da ist, dann geht es leichter auf Entdeckung und lässt uns auch leichter gehen. Das Vertrauen das sich in den letzten Monaten aufgebaut hat kann sich so stärken. Diese Festklammerung mag zwar ab und an nervig vorkommen, doch wir sind dabei jedes Mal auf die Probe gestellt: sind wir denn wirklich so zuverlässig wie man als Baby bisher dachte? Und die Trennungsängste werden umso schneller besiegt je schneller das Baby sich auf diese Frage die Antwort „Ja!“ geben kann. Dazu braucht es aber viele Erlebnisse, die ihm genau das zeigen: Mama ist da wenn ich sie brauche“ und wo es in der Zukunft bald so weiterdenken wird: „..also ich kann sie jetzt kurz auch gehen lassen.“ 2. Wenn wir vom Kind weggehen, auch wenn wir es nur ganz kurz alleine lassen, bauen wir ein Ritual dazu auf. Nur so kann das Kind schnell lernen was Loslassen und Wiedersehen bedeuten. Wir sollten damit am Besten anfangen wenn wir nur ganz kurz das Zimmer verlassen. Sagen wir dem Baby bescheid und gehen wir auch dann raus, wenn es zu weinen anfängt. Wir können zu ihm weiter reden nachdem wir aus dem Sichtfeld raus sind – Mamas Stimme zu hören gibt auch so Sicherheit. Kommen wir aber erst dann ins Zimmer wenn die angekündigte Zeit vorbei ist. Und begleiten wir unser Wiederkehren immer mit den gleichen Wörtern oder Bewegungen von denen das Baby schon bald lernen kann, dass sie dies bedeuten: „Mama ist wieder da, und sie bleibt bei mir.“ Zum Beispiel machen wir unsere Arme breit, gehen wir auf Augenhöhe mit dem Kind (oder schauen in den Augen vom Baby) und sagen immer die gleiche Wörter mit dem gleichen Tonfall:“ Mama ist wieder da“. Wir sollten stets darauf achten, dass wir die zeitlichen Rahmen die wir dem Kind kommuniziert haben, tatsächlich einhalten. „…Mama ist gleich wieder da…Mama kommt in 5 Minuten…Mama geht für eine Stunde weg…Mama kommt am Abend wieder…“ Ein Baby hat kein Zeitgefühl, also bedeuten ihm diese Sätze erstmal nicht viel. Wenn wir aber damit anfangen, immer genau anzukündigen wann wir kommen, wird der Zwerg allein vom Tonfall schon bald wissen was Mama eigentlich mit diesen Sätzen meint. Wenn wir aber sagen "Mama geht für 5 Minuten weg" und wir kommen erst in einer halben Stunde wieder, dann wird das Baby nur eines lernen: „Fünf Minuten bedeutet eine sehr lange Zeit. Mama ist nicht zuverlässig, denn sie klingt als würde sie bald kommen, lässt mich aber danach sehr lange alleine. Also ich werde ihr in der Zukunft wenn sie weggeht nicht glauben was sie sagt.“ Und dann braucht es uns nicht wundern, wenn unser Zwerg sofort in Tränen ausbricht wenn wir auch nur kurz weggehen wollen. Fortsetzung folgt...
Wenn Baby die Mama nicht aus dem Auge lassen will (3) – Der „Kuschelfreund“
Wie im Teil 1 des Artikels bereits erwähnt, die Phase der Trennungsängste beim Baby kann nicht nur verkürzt, sondern auch erleichtert werden. Dazu brauchen wir zwar –wie zu jeder Erziehungsmaßnahme- viel Konsequenz und Disziplin, aber diese führen in der Tat bald zum Erfolg. Im Teil 2 habe ich bereits zwei Maßnahmen beschrieben, hier folgt die dritte: 3. Gewöhnen wir unser Kind an einen „Kuschelfreund“ . Wenn unser Kind bisher noch keinen „Kuschelfreund“ (also ein Kuscheltierchen, Schmusetuch oder Ähnliches) gefunden hat, dann wählen wir einen für ihn aus, und gewöhnen wir es daran. Es kann alles sein was das Baby gerne um sich hat, denken wir aber daran, dass der „Kuschelfreund“ uns noch lange begleiten wird, und oft auch mitgenommen werden muss. Suchen wir also etwas aus, was strapazierfähig ist (also nicht den Teddy von Omas Kindheit) und etwas was leicht zu handhaben und zu verstauen ist und nach Möglichkeit vom Kind selbst mitgenommen werden kann (also nicht den großen Sitzsack oder den Kissen aus dem Kinderzimmer). Und wie können wir das Baby daran gewöhnen dem „Kuschelfreund“ zu vertrauen? Nehmen wir den Freund eine Zeit lang immer und überall mit. Dadurch wird der Freund vertraut. Bereits nach wenigen Tagen können wir den ersten Versuch starten: verlassen wir kurz das Zimmer und sagen es dem Baby dass wir es tun werden. Geben wir den „Kuschelfreund“ in die Hand des Kindes und erklären wir es ihm: „Mama geht jetzt kurz raus. Sie kommt in drei Minuten wieder. Siehst du: hier ist dein Freund. Er wird auf dich aufpassen während ich draussen bin“. Ältere Kinder kann man bei den ersten malen sogar darum bitten: „Hier ist der Plüschlöwe. Pass bitte darauf auf während die Mama nicht im Zimmer ist“. Schon bald wird sich das Kind mit dem „Kuschelfreund“ sich selbst beruhigen und damit den Zeitraum der Trennung gut überwinden können. So wird es nicht das Gefühl haben, dass es alleine gelassen wurde. Es kann nützlich sein, wenn wir vom „Kuschelfreund“ mehrere Exemplare haben, das erleichtert das Waschen und entkräftet Katastrophensituationen wie zum Beispiel wenn der „Kuschelfreund“ bei der 500 km weit entfernt wohnenden Oma liegen bleibt. Da Kinder sich an das Geruch und sogar an die Dreckflecken auf dem „Kuschelfreund“ gewöhnen können und ihn ohne diesen Macken womöglich nicht mehr akzeptieren, ist es ratsam die Freunde öfters zu waschen und beide im Umlauf zu haben, damit die Abnutzung bei beiden ähnlich verläuft. Fortsetzung über Einschlafprobleme bei Trennungsangst folgt...
Wenn Baby die Mama nicht aus dem Auge lassen will (4) –(Plötzliche) Einschlafprobleme beim Baby
Wie im Teil 1 des Artikels bereits erwähnt, sobald sich die Trennungsangst um den achten Lebensmonat beim Baby das erste Mal zeigt, melden sich oft auch beim Einschlafen plötzlich Probleme: das Baby, das bisher nach dem Schlaflied so schön brav alleine einschlief nachdem Mama das Zimmer verlassen hat, weint jetzt sofort sobald Mama nur in Richtung Tür geht. Was kann man in diesem Fall tun? Das Baby in den Schlaf stillen, oder herumtragen, obwohl es bisher so schön und selig auch ohne solche Einschlafhilfen in den Schlaf gefunden hat? Die meisten Mütter geben auf diese Frage die gleiche Antwort: „Nein, das macht keinen Sinn, das wäre doch eine Art Rückschritt.“ Aber was man sonst noch tun könnte, vor dieser Frage stehen trotzdem viele Mamas oft ratlos da. Die in den ersten vier Teilen erwähnten Methoden helfen oft auch beim abendlichen Einschlafen. Wenn das Baby lernt den Eltern zu vertrauen dass sie zuverlässig kommen wenn sie benötigt werden, fällt die Trennung am Abend auch leichter. Wenn nach der Trennung der vertraute Kuschelfreund im Kinderzimmer bleibt, und mit dem Kind die Einsamkeit teilt, dann scheint die Trennung für die langen Nachtstunden ebenfalls nicht mehr so Bedrohlich zu sein. Trotzdem passiert es immer wieder: das Kind wird in aller Ruhe ins Bett gebracht, es gibt kein Anzeichen dafür, das was nicht stimmen würde, und trotzdem, in dem Augenblick wo Mama das Zimmer verlassen will fängt das Baby an zu weinen. Was soll man dann noch machen, wenn man ohnehin seit einer halben Stunde damit beschäftigt ist das Baby zu trösten und zu versuchen das Zimmer trotzdem zu verlassen? Das Kind weinen lassen? Nein, auf keinen Fall. Denn das wäre ähnlich wie tagsüber unbemerkt aus dem Zimmer zu schleichen ohne es dem Zwerg anzukündigen: es würde dem Baby genau das bestätigen wovor es gerade Angst hat, nämlich das Mama und Papa es alleine lassen und nicht kommen wenn es verzweifelt nach ihm ruft. Solche Handlungen verlängern diese Phase und können unter Umständen nachhaltig für Vertrauensbruch sorgen. Eine bessere Lösung ist beim Kind zu bleiben, es zu trösten, ihm aber trotzdem wissen lassen, dass man vor hat das Zimmer zu verlassen. Agiert man so, zeigt man dem Kind das, was es erfahren möchte:“Mama, Papa sind für dich da, sie werden aber später das Zimmer verlassen und du wirst alleine einschlafen können.“ Nachdem man das weinende Kind getröstet hat, sollte man sich zu ihm zurücksetzen, aber etwas weiter entfernt (zum Beispiel ein Meter weiter weg) vom Bettchen als vorhin. Wenn das Kind weint, sollte man es erneut trösten (bei Möglichkeit ohne aus dem Bett zu nehmen) und sagen:“Mama und Papa sind da, hab keine Angst, du darfst jetzt einschlafen“. Danach sollte man sich etwas weiter entfernt wieder hinsetzen. Wenn das Kind eine Weile ruhig und entspannt geblieben ist, aber noch wach ist, kann man mit dem sich entfernen weiter vorangehen und erneut etwas weiter weg einen neuen Sitzplatz einnehmen. Es geht bei diesem Punkt fast immer von vorne los: das Baby weint. Also, man sollte es auch trösten. Und sobald es gelungen ist, sich erneut auf den entfernteren Sitzplatz zurückbewegen. Und so weiter machen, in Richtung Zimmertür. Schritt für Schritt erreicht man so die Zimmertür, und irgendwann ist es für das Kind kein Problem dass Mama oder Papa hinausgeht. Es kann am ersten Abend lange dauern, und man sollte eine Stunde, oder sogar noch etwas länger dafür einplanen. Macht man beim ersten Mal bis zum Ende konsequent alles weiter, dann wird es am zweiten Abend schon nicht mehr so lange dauern. Innerhalb von einer Woche (je nach Ausprägung der Trennungsangst und je nach Kind) landet man aber in den meisten Fällen wieder dabei, dass das Kind keine Angst mehr hat und wieder alleine im Zimmer einschlafen kann.