mein baby schläft nur auf dem arm ein !
hallo, ich bin völlig vertig mit den nerven mein kind 13 monate schläft nur auf dem arm ein mit einschaukeln .ich muss warten bis sie tief und fest schläft manchmal wird sie auch sofort wieder wach und fängt an zu schreien wenn ich sie ins bett lege . in der nacht wird sie auch oft wach dann muss ich sie wieder einschaukeln bis sie schläft und das bestimmt 5-6 mal die nacht . ich habe mir dann das buch gekauft jedes kind kann schlafen und habe es probiert sie in bett zu legen nach der buch regel 3,5,7 minuten regel sie schreit so doll das sie sich übergeben tut und hustet und das schon nach 2 min schreien . ich kann mein kind nicht so schreien lassen .ich habe schon so starke rückenprobleme und weis nicht weiter kann mir vlt jemand helfen ???
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Hallo Anges,
stell Dir einmal vor Du hast einen schlimmen Unfall, wachst aus dem Koma auf und hast auf einmal die Fähigkeiten eines Babies. Kannst nicht mehr sprechen sondern nur noch durch schreien ausdrücken, wenn es Dir nicht gut geht. Kannst nicht mehr alleine Essen oder Trinken, nicht mehr schlafen gehen wann und wie Du willst und nicht mehr alleine aufstehen.
Du wirst von einem Angehörigen gepflegt. Jetzt liegst Du im Bett und kannst nicht schlafen. Hast vielleicht Angst im Dunkeln, Angst vor dem allein sein oder er tun Dir die Knochen weh oder es juckt Dich schrecklich oder Du hast kalte Füße. Die einzige Art wie Du Dich mitteilen kannst ist schreien.
Wie ginge es Dir jezt wenn Dein Angehöriger kurz kommen würde, sagen "Es ist doch alles in Ordnung. Schlaf jetzt!" und wieder gehen. Du wärest allein mit Deiner Angst oder den unangenehmen Empfindungen, die Du noch nichteinmal verstehen kannst. Du fühlst Dich schlecht und weißt noch nicht einmal, dass dieses schlechte Gefühl Bauchschmerzen sind oder Überforderung oder Angst. Also schreist Du. Und Dein Angehöriger sagt..."ich werd sie nicht verwöhnen, irgendwann lernt sie schon alleine einzuschlafen".
Oder wie ginge es Dir, wenn Dein Angehöriger Dir zeigen würde, dass er Dich liebt und für Dich da ist. Auch wenn er Dir vielleicht die unangenehmen Gefühle nicht nehmen kann. Aber er ist für Dich da und hilft Dir beim Einschlafen so gut er kann.
Und was meinst Du, mit welcher Pflege würdest Du schneller wieder gesund oder Dich entwickeln. Vertrauen zu Deiner Pflegeperson haben und keine Angst vor dem Schlafen gehen entwickeln?
LG Hourriyah
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Hallo
dein Problemchen kenne ich sehr gut. Mein Sohn ist 11 Monate, mitlerweile schläft er auch alleine ein, wenn er müde genug ist. Aber meistens will er nur auf meinem Arm einschlafen.
Falls das irgendwie informativ weiterhilft: es war bei mir eine sehr schwere Geburt und er kam dann per Not-Kaiserschnitt und ist auch ein sog. "Schreibaby".
Was meinem Sohn ganz gut hilft, wenn ich ihn in sein Bettchen lege: ich mache ihm eine CD an speziell nur für Babys mit klassischer Musik (Baby Classics), die ist speziell zum entspannen und einschlafen.
Das dein Kind nachts öfters wach wird kann vielerlei Ursachen haben. Vielleicht kommt gerade ein Zähnchen durch? Vielleicht hat es Magen-Darm-Probleme, oder Verstopfung? Das können wir User dir hier leider nicht so pauschal beantworten. Oder es kann sein, dass es die Nähe und Geborgenheit seiner Mama, sprich von dir noch braucht.
Unser Sohn wird nachts einmal noch wach, das ist meistens so gegen 3 Uhr. Dann bekommt er ein Gute-Nacht-Milchfläschchen zum trinken, und dann schläft er meist auch wieder gut ein. Falls er dann noch nicht schlafen will, nehmen mein Mann und ich ihn zu uns in die Mitte, dann fühlt er sich zwischen uns geborgen, kann noch ein bisschen mit uns kuscheln und er wird dann auch ruhiger.
Nun, jedes Kind ist anders und ich wünschte, ich könnte dir da noch mehr Tips geben. Hast du denn eine Hebamme zur Nachsorge für dein Baby gehabt? Wenn ja, vielleicht kannst du sie ja auch mal anrufen und ihr das Problem schildern, meist haben Hebammen noch immer die besten Ratschläge.
Und hör nicht auf den Käse, den da eine gewisse andere Userin verzapft hat, man kann ein Baby gar nicht verwöhnen. Wenn ich sowas schon lese, krieg ich Vampirzähne lach ;-)
Ich wünsche dir und dem Baby alles Gute und hoffe, dass du bald ruhige Nächte hast.
LG
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Hallo Hicks,
wenn ich die Antwort von Agnes lese geht gleich mein Blutdruck in die Höhe! Und das Buch kannst Du gleich bei der ersten Kältephase verwenden um den Kamin anzuheizen!
Wenn Du ein gutes Buch suchst, schau mal nach etwas von William Sears. Das ist ein amerikanischer Kinderarzt mit ich glaube 6 Kindern und viel Einfühlungsvermögen in die kindliche Psyche.
Kinder die durch Schreien lassen "Einschlafen lernen" haben nicht gelernt sondern resigniert. Das sind dann vielleicht Kinder die als Babies früher alleine schlafen, aber dafür als Kinder nie gerne ins Bett gehen, Alpträume haben und Monster sehen. Und wenn man diese Art von Erziehung konsequent durchzieht bekommt man entweder Erwachsene ohne Rückrat, die sich nicht für ihre Ziele einsetzten können, oder pubertierende Revoluzer mit denen man nicht zusammenleben kann!
Natürlich geht es auch nicht so weiter mit ständig Tragen, Schaukeln und so häufig aufwachen. Das tut Euch beiden nicht gut!
Ich würde zunächst tatsächlich zum Kinderarzt gehen. Vielleicht gibt es ein körperliches Problem, warum sie so schwer und schlecht schläft (z.B. Reflux, Wachstumsschmerzen, Zahnschmerzen, Verdauungsstörung etc.).
Wir hatten auch mal sehr schlimme Probleme mit viel Aufwachen und nicht Einschlafen wolllen. Da hat uns Homeopathie mehrmals sehr gut geholfen (zweimal von der Kinderärztin, zweimal von der Homeopathin). Der Effekt zeigte sich nach Wochen von Problemen 1-2Nächte nach dem Homeopathischen Medikament und hielt mehrere Wochen an.
Ansonsten ist wichtig: Feste Tagesabläufe mit aktiven Phasen (richtig auspowern lassen!) und Ruhephasen vor dem Schlafen (Licht in der Wohnung dimmen, ruhig spreche, kein Fernseher mehr, kein Spaß machen mehr). Täglich nachmittags 1-2Std. nach draußen.
Leicht verdauliches Abendessen (z.B. Getreidebrei mit Frucht)
Einschlafritual (z.B. Zähneputzen, Schlafi anziehen, letztes Trinken, Kuscheln/Singen/Buch und schlafen).
Gib ihr zum Einschlafen die Hilfe, die sie braucht! Für uns und meine Freundinnen mit Babies habe ich rauschende Tiere von Cloud B (amazon) gekauft, die sind super :)
Statt Tragen könntest Du versuchen sie auf Deinen Bauch zu legen (Kopf an Deiner Schulter oder auf der Brust) in Seiten oder Bauchlage und so schaukeln oder Wippen (mit angestellten Beinen die Hüfte wippen, da kannst Du gleich Beckenbodengymnastik mitmachen oder die Hände auf's Baby legen und das Baby auf Dir schaukeln). Schläft sie schon bei Dir im Bett? Dann kannst Du das nächtliche Tragen auch durch dieses Schaukeln ersetzten und wenn sie schläft sie ganz einfach von Dir herunterrollen lassen.
Sobald sich das Baby an das Einschlafen und Schlafen gewöhnt hat und sich auf die Schlafzeiten eingestellt hat kannst Du die Einschlafhilfren reuduzieren und entwöhnen. Immer so viel wie möglich ohne großen Widerstand. Z.B. halbwach mit dem Schaukeln aufhören. Mehr dazu im Buch von Sears.
LG und viel Erfolg! Hourriyah
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Geh mit dem Kind mal zum Kinderarzt.
Kommentar von HicksHicks 02.09.2012ok ,danke für die antwort warum denkst du sollte ich gehen ?
Kommentar von Heidekraut12Heidekraut12 02.09.2012Um krankheiten auszuschließen.Eventuell kann er dir auch hilfreiche Tipps geben.
Aus einem Buch mit "Regeln" würde ich keine Ratschläge befolgen.
Jedes Kind ist individuell.
Kommentar von MissMarplesGownMissMarplesGown 02.09.2012Entschuldige, aber das ist Quatsch. In "solchen" Büchern werden keine starren Regeln gegeben, sondern MÖGLICHKEITEN aufgezeigt - die dann natürlich den Eltern auch beispielhaft beschrieben werden müssen, damit sie sie im Prinzip nachvollziehen können. Dass solche Dinge dann immer auch der Situation angepasst werden müssen, ist klar.
Allerdings sind diese oft genannten Minuten-Abstände bereits so gesetzt, dass sie kein lediglich verwöhntes KInd überfordern. Hier die Zeiten z.B. wesentlich abzukürzen würde psychologisch das Gegenteil bewirken, bei JEDEM Kind. Weil dann das Kind gar keine Zeit hatte, an den Punkt zu kommen, an dem es müde wird und womöglich nicht wieder neu zu schreien beginnt, da - zunächst eher per Zufall - die Erfahrung einsetzt, dass es ok sein kann, still zu liegen und sich allein zu entspannen. Wenn hier die Mutter durch zu frühes erneutes zur-Stelle-sein dem Kind für diese Erfahrung keine zeit gibt, festigt sich eher der zuvor erlernte Zudsammenhang: Wenn ich laut und andauernd schreie, kommt Mama. Solange das Schreien einen positiven Effekt hat, wird es durchgezogen. Es ist eine kniffelige Sache, dem Kind zu der anderen Erfahrung zu verhelfen.
Die genannten Zeiten sind vor allem auch für die Eltern eine Hilfe, da sie nun zum ersten mal die Entscheidung abgenommen bekommen, wann sie erneut zum Kind gehen müssen/sollen/dürfen, eine Mutter leidet hier ganz enorm. Es ist für sie emotional sehr hilfreich, wenn sie Zeitvorgaben hat. Wie diese jetzt auf die Sekunde genau liegen sollten oder könnten, darauf kommt es nicht an. Es sind lediglich Orientierungshilfen, bewährte Durchschnittswerte.
Das Kind ist mit SIcherheit nicht krank, ich denke, dieser Arzttermin ist für eine völlig gestresste und übermüdete Mutter zur Zeit nur eine Belastung mehr. KInderärzte können hier auch nur bestätigen, dass ein ungünstiges Verwöhnen stattgefunden hat und das Kind sich nun versträndlicherweise nicht aus dem eingespielten Verhalten inklusive wohligen Genuß lösen möchte. Kinderärzte haben Medizin studiert, keine Pädagogik oder Psychologie oder Methodik.
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Hallo, ich kann mich den Usern nur anschließen, die sagen, dass Du dem Kind die Nähe geben solltest, die es braucht. Das ist wirklich sehr unterschiedlich von Kind zu Kind. Hier ist viel Geduld und Durchhaltevermögen gefragt. Das Kind spürt sich (und seine eigenen Grenzen) einfach viel besser, wenn es gehalten wird. Das Bedürfnis nach Sicherheit, die Grenzen vermitteln, wird dadurch gestillt. Und das ist für ein Baby in diesem Alter von äußerster Wichtigkeit für seine gesunde Entwicklung. Zum Thema Gründe kann man viel oder auch gar nichts sagen: Einen Grund hat das Kind mit Sicherheit, wie auch schon geschrieben wurde. Es ist leider nur nicht immer gegeben, diesen (selbst) oder ärztlicherseits herauszufinden - ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich kann auch wirklich nur raten, dieses Bedürfnis nach körperlicher Nähe zu stillen. Der Tipp mit dem Hinlegen und das Kind auf dem Bauch halten, bis es eingeschlafen ist, finde ich sehr gut, gerade wenn der Rücken schmerzt. LG Teddy1000
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Nicht alleine einschlafen lassen ist mein Rat. Kleine Kinder brauchen einfach die Sicherheit die wir Eltern ihnen geben, sie sind schließlich nicht alleine überlebensfähig. Dass sie also nciht alleine einschlafen können, ist klar, wenn wir Angst haben, können wir auch schlecht einschlafen, oder? ;)
Meine Kinder schlafen bei mir, grade der kleine stillt Nachts noch so um die 2-3mal (er ist fast 19 Monate alt). Wenn ich da jedesmal aufstehen müsste, würde ich bald am Stock gehen. Also liegt er neben mir und trinkt im Halbschlaf und kann gleich weiterschlafen, wenn er fertig getrunken hat. Ich schlafe übrigens meist gleich weiter. In Phasen, wo sie richtig munter wurden, war ich "gemein": Ich habe kein Licht angemacht, bei uns ist eh nie ganz dunkel, und auch keine Action geboten, sondern war einfach nur langweilig. Ich habe einfach gekuschelt und wenn geschaut, was das Kind quält. Rumgetragen habe ich sie nur, als sie ganz klein waren und wenn sie Bauchschmerzen hatten.
Ich würde deine kleiner einfach in dein Bett legen. Trinkt sie Nachts noch? DAnn beim ersten Anzeichen von Unruh Milch anbieten - entweder sie trinkt richtig oder nuckelt nur, dann vielelicht den Nuckel geben. Meistens werden die Kinder so gar nicht richtig wach und ihr könnt schnell weiterschlafen. Legt euch abends nach einer ruhigen Phase, wenn sie schön satt und müde genug ist, zusammen hin und kuschelt, singt oder schaut ein Buch an... Dann musst du sie nicht ablegen, wenn sie eingeschlafen ist.
5-6mal wach werden war bei meinen beiden Kindern in dem Alter auch voll normal. Es wurde dann von alleine besser bei beiden.
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Dein Fehler: du hast das Kind verwöhnt. Schaukelnd einschlafen ist ja auch viel netter als still im Bett zu liegen. Da mußt du durch: Kind schreien lassen, sauber machen (falls es sich übergibt) und so lange bis das Kind sich dran gewöhnt hat. Sorry, aber das ist die Wahrheit!
Kommentar von HicksHicks 02.09.2012mein kind weint so doll das sie so doll hustet das ich denke sie erstickt ,wenn ich dann nach drei minuten reingehe weint sie noch schlimmer wenn ich aber gar nicht reingehen würde ,dann wäre es noch viel schlimmer ich bringe es nicht über mein herz wenn sie nur bocken würde oder normal schreinen das wäre was anderes aber sie schreit ja wie am spies als wenn man sonst was tuhen würde sie schläft auch nicht in meinem bett manchmal hole ich sie zu mir da schreit sie auch nur einschaukeln
Kommentar von Agnes10Agnes10 02.09.2012Schreien lassen und natürlich in der Nähe bleiben. Du merkst schon, wenn Gefahr wirklich droht. Die Kleinen wissen ganz gut wie man Eltern im Griff hat........anders wirst du aus diesem Teufelskreis nicht rauskommen. Da kann dir kein Arzt oder so helfen, da müßt ihr selber durch. Genauso, wenn kleine Kinder schreien, wenn sie alleine sind und sich nicht selber beschäftigen können, die Etlern irgendwann völlig entnervt sind. Auch nur Gewohnheit. Kinder können sich wunderbar alleine beschäftigen........
Kommentar von HicksHicks 02.09.2012jetzt ist auch noch das problem seid ein paar tagen das sie mitten in der nacht wach wird und 4-5 hell wach ist und erst recht nicht schlafen möchte
Kommentar von Nele15Nele15 02.09.2012Kinder kann man nicht genug verwöhnen...und die Kinder schreien lassen,geht ja schon garnet...
Kommentar von TargaryenTargaryen 03.09.2012OMG, wenn ich den Käse lese, den Agnes da verzapft, kann man nur hoffen, dass sie keine Kinder hat, denn die täten mir ansonsten sehr leid.
Kommentar von GerdamariaGerdamaria 05.09.2012. Da mußt du durch: Kind schreien lassen, sauber machen (falls es sich übergibt)
liebe Agnes- was du hier schreibst- wäre schon ein Fall für's Jugendamt.
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wow, super Antwort, DH!