Frage von Konny3, 62

Mein Arbeitskollege geht als Schlosser nach 47 Arbeitsjahren in einem Jahr in Rente.Die 947 Euro kann ich nicht verstehen.Wird Er betrogen?

Ich bin Zeuge das es bei Ihm wirklich 47 Arbeitsjahre sind. Verstehen kann ich nur nicht das es so wenig ist.Was stimmt bei Ihm nicht. Er hat eine Frau und zwei Kinder.20 Jahre hat Er in der DDR gearbeitet,dann 27 Jahre in Deutschland.Wie kommt so eine Summe zusammen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gerneso, 62

Tja, das bedeutet wohl er bekommt "nur" die gesetzliche Rente.

Dass man damit nicht mehr weit kommt, wird seit Jahren immer wieder kommuniziert. Ebenso dass man sich privat absichern muss, wenn man im Alter gut klar kommen möchte. Wer das versäumt ist leider hier der Leidtragende.

Antwort
von turnmami, 46

Nicht nur die Anzahl der Beitragsmonate, auch die Höhe des Verdienstes ist für die Rentenberechnung entscheidend. Außerdem werden für die Zeiten in der DDR "nur" Entgeltpunkte Ost berechnet. Für diese Zeiten ist der aktuelle Rentenwert um einiges niedriger als der für Westrenten. Sofern die Versicherungszeiten in Ordnung sind, kann man davon ausgehen, dass auch die Berechnung stimmt. Eine komplette Rentenberechnung kann meistens auch kein Rentenberater!

Antwort
von beangato, 57

Vlt. hat er nie viel verdient. Oder ihm wurden Jahre nicht angerechnet.

Er sollte sich mal an einen unabhängigen Rentenberater wendn.

Hab hier schon von Fällen gehört, dass eine Differenz von bis zu 400 Euro bestand.

Antwort
von petrapetra64, 54

Die DDR Zeiten werden zwar angerechnet, aber es wurde da ja nichts wirklich in die Kasse einbezahlt, daher gehe ich mal davon aus, dass diese Anrechnung nicht ganz so hoch ausgefallen ist. Ansonsten kommt es drauf an, was er verdient hat, je hoeher der Verdienst, desto mehr Rente.

In seiner Rentenauskunft sollte er auch nachsehen, ob wirklich alles beruecksichtigt wurde, besonders die DDR Zeiten.

Ob er Familie hat oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Und man darf nicht davon ausgehen, dass man spaeter mal ohne private Vorsorge so viel Rente hat, um gut zu leben.

Da muessen viele dann im Alter aufstocken, wenn sie nicht privat vorgesorgt haben.

Antwort
von atzef, 51

In die rentenberechnung fließen viele faktoren ein. Vor alle auch die Verdiensthöhe. Zu DDR-Zeiten wird er nicht viel verdient haben und hat faktisch auch nichts in die Rentenkasse eingezahlt...

Antwort
von TerhorstAgentur, 43

Lies dir den fettgedruckten Satz deiner alljährlichen rentenbescheigung durch. Da steht Jahr für Jahr geschrieben dass die gesetzliche Rente nur eine Basis Versorgung ist und das du eigenverantwortlich dafür zu sorgen hast, im Alter über eine Versorgung zu verfügen die deinen Bedürfnissen entsprechend ausgelegt ist. Übrigens wer bei Eintritt ins Berufsleben damit anfängt, baut sich mit 20 bis 50 Euro monatlich eine hervorragende Altersversorgung auf.

Antwort
von webya, 35

Das ist die aktuelle Rente. Es wird seit Jahrzehnten vor der Rentenlücke gewarnt. 

Antwort
von JacBer, 52

Willkommen in Deutschland! Hier wo Rentner am Ende noch Hartz 4 beantragen müssen.... War er vllt selbstständig? Dann bekommt er wenig Rente und müsste stattdessen in die Privatvorsorge eingezahlt machen.

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