Frage von finnnoah13, 73

mein arbeitsgeber macht einen aufhebungsvertrag mit mir . bekomme ich dann leistungen vom arbeitsamt?

Antwort
von Gerneso, 18

Ja, aber die ersten drei Monate der (selbstverschuldeten) Arbeitslosigkeit gibt es keine Leistungen vom Amt. Warum selbstverschuldet? Weil ein Aufhebungsvertrag "in gegenseitigem Einvernehmen" bedeutet und wie selbst gekündigt gewertet wird. Daher empfielt es sich eine solche Vereinbarung nur dann zu unterzeichnen, wenn diese mit einer entsprechend hohen Abfindungssumme verbunden ist, mit der man die Sperrzeit locker überbrücken kann.

Ausnahme: Man befand sich lange in ärztlicher Behandlung und war häufig (wegen psychischer Belastung am Arbeitsplatz) krank geschrieben. Dann ist es nicht unüblich, dass der Arzt z. B. ein Schreiben ausstellt, dass dieser "zur Wiederherstellung und Erhaltung der Arbeitskraft" zur Aufgabe der Tätigkeit beim AG rät.

Dieses Schreiben wird vom Arbeitsamt anerkannt und es erfolgt dann auch bei Eigenkündigung oder Aufhebungsvertrag KEINE Sperre der Leistungen.

Antwort
von Sunnycat, 31

Du bekommst zunächst mal eine Sperre: http://www.recht-finanzen.de/contents/1213-gibt-es-arbeitslosengeld-nach-einem-a...

Antwort
von SiViHa72, 26

Die ersten 3 Monate nicht, denn Du stimmst der Kündigung ja zu. Danach,w enn alle Anspruchskriterien erfüllt, ja.

Antwort
von ShinyShadow, 36

Ja - aber vermutlich erst nach der 3-monatigen Sperre.

Ein Aufhebungsvertrag bedeutet ja, dass du wissentlich und freiwillig das Arbeitsverhältnis beendest. Also kannst du mit der Sperre rechnen.

Arbeitgeber machen diese Verträge ganz gerne, weil sie für sie sicherer sind. Da kann der Arbeitnehmer kaum dagegen vorgehen.

Für dich empfiehlt es sich aber, dass du auf eine Kündigung seitens des AG bestehst.

Antwort
von martinzuhause, 37

da keine kündigung durch den AG erfolgte gibt es drei monate keine leistungen.

Antwort
von TheQ86, 10

Sperrfristen wurden ja hier schon genannt. Ich will nur noch hinzufügen: Würde nie einen Aufhebungsvertrag ohne Abfindung unterschreiben. So würde man normalerweise im Guten auseinandergehen. Ansonsten würd ich meinen Hintern da plattsitzen bis man mir ordentlich kündigt. Bzw. würde ich die Zeit nutzen nen neuen Job zu bekommen, sodass es erst gar nicht zur Arbeitslosigkeit kommt.

Antwort
von gerd1011, 15

keinen Aufhebungsvertrag unterzeichnen, wenn Du nicht schon etwas anderes hast. Soll der Arbeitgeber Dir kündigen!

Antwort
von Mignon3, 9

Viele Arbeitgeber wollen Aufhebungsverträge, um Gehälter für die Einhaltung von Kündigungsfristen zu sparen. Meistens sind die Verträge nur zu Gunsten der Arbeitgeber und zu Ungunsten der Arbeitnehmer, also zu deinem Nachteil!

Die 3-monatige Sperrfrist für Arbeitslosengeld wurde bereits erwähnt. Sei ganz vorsichtig mit der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages.

Welche Gründe liegen diesem Vertrag zugrunde? Gib uns mal mehr Hintergrundinformationen.

Antwort
von SchmitzHermann, 6

es gehthier abernicht um einen aufhebungsvertrag innerhalb der ausbildung ??

Antwort
von Peter501, 31

Ja,nach einer Sperre von 3 Monaten.

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