Frage von sternekoch0404, 51

mein Antrag auf Erwerbsminderuns Rente wurde abgelehnt trotz zweimaliger Reha und bestätigter Berufsunfähigkeit ich will jetzt Wiedespruch erheben was muss ich?

Antwort
von Dickie59, 10

Hallo,

du schreibst einen qualifizierten Widerspruch wie:

hiermit widerspreche ich den Rentenbescheid vom ...wegen Ablehnung der Erwerbsminderungsrente, Versichertennummer.....

Sie haben mein Restleistungsvermögen nicht richtig gewürdigt.

Ihnen liegen aufgrund von 2 medizinischen Reha Abschlußgutachten vor.

Das Lesitungsvermögen wurde wie folgt eingestuft:

unter/vollschichtig 0-3 Stunden oder  täglich/3-6 Stunden täglich

oder zwar wie folgt eingestuft, vollschichtig mit mehr als 6 Stunden, tatsächlich bin ich aufgrund der Erkrankungen nicht mehr als 6 Stunden leistungsfähig.

Weiterhin haben sie folgende Erkrankungen nicht richtig gewürdigt oder nicht gewürdigt:

Das sind:

1.

2.

usw.

Die hier behandelnden Ärzte sind:

Aufzählung mit Fachrichtung

Für dieses Schreiben benötigt es keinen Anwalt oder Verein.

Wichtig ist, das man neue medizinische Tatsachen mitteilen kann, die bisher keine Rolle gespielt haben oder auch nachweisen kann, das die Entscheidung der Reha Einrichtung falsch war oder von der DRV runtergespielt wurde.

Anhand des Ablehnungsbescheides hätte ich noch konkreter werden können.

Aufgrund dessen muss die Fachabteilung den gesamten Vorgang erneut prüfen und dem Widerspruchsausschuß vorlegen. Dieser entscheidet dann. Dauer bis zu 3-4 Monate.

>Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von Konrad Huber, 3

Hallo sternekoch0404,

Sie schreiben:

mein Antrag auf Erwerbsminderuns Rente wurde abgelehnt trotz zweimaliger Reha und bestätigter Berufsunfähigkeit ich will jetzt Wiedespruch erheben was muss ich?

Antwort:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publica...

Leider schreiben Sie nicht, ob Sie vor dem 2.1.1961 oder nach dem 1.1.1961 geboren sind! 

Sie schreiben auch nicht, ob Sie mit oder ohne kompetenten Rechtsbeistand (wie z.B. VDK) agieren!

http://www.vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

Der Begriff Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit wurde im Zuge der Rentenreform zum Stichtag 31.12.2000 mit Ausnahme von Altfällen in der DRV abgeschafft!

Es gibt noch eine teilweise Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit im Rahmen des Vertrauensschutzes wegen Berufsunfähigkeit, wenn Ihr Geburtsdatum vor dem 2.1.1961 liegt und Ihre Leistungsfähigkeit im allgemein anerkannten und ausgeübten Beruf auf Dauer, auf 3 bis unter 6 Stunden abgesunken ist!  Wird diese teilweise Erwerbsminderungsrente bewilligt, kann ggf. ergänzend eine volle Erwerbsminderungsrente wegen verschlossenem Teilzeitarbeitsmarkt beantragt werden!

Ab Stichtag 1.1.2001 gibt es nur noch die Erwerbsminderungsrente! 

Sollten Sie nach dem 1.1.1961 geboren sein, so haben Sie in der DRV keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit und müßen an Hand Ihrer eigenen Krankenakte glasklar und sehr detailliert nachweisen, daß Ihre Leistungsfähigkeit auf Dauer, auf unter 3 Stunden, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, abgesunken ist!

Wenn diese Grundkriterien aus Ihrer eigenen Krankenakte nicht ersichtlich sind, dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Ihr Antrag immer wieder abgelehnt wird!

Überprüfen Sie also Ihre eigene Krankenakte dahingehend, ob der Inhalt aussagefähig ist und den o.a. Kriterien entspricht!  Wenn nicht, dann müßen Sie Ihre eigene Krankenakte optimieren!

Um die Widerspruchsfrist einzuhalten, genügt zunächst ein formloser Widerspruch, denn können Sie schriftlich oder auch mündlich bei den Bürgerdiensten in Wohnortnähe aufgeben.

Das ausführliche Widerspruchsschreiben und das eigentliche Widerspruchsverfahren sollten Sie als juristischer Laie Ihrem Rechtsbeistand überlassen!

http://www.erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-un...

https://www.youtube.com/user/hubkon/videos

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von turnmami, 10

da kannst du nur einen schriftlichen Widerspruch einlegen und diesen auch begründen.

Antwort
von klaerchen1, 28

Frage doch mal bei deiner Rentenstelle wegen den genauen Gründen nach, es muß doch einen Ablehnungsbescheid gegeben haben

Antwort
von louismarcel, 14

Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit wird heute nicht mehr unterschieden. Es gibt eine teilweise oder eine volle Erwerbsminderungsrente. Wenn der Antrag auf Rente abgelehnt wurde, besteht die Möglichkeit zuerst einen Widerspruch einzulegen, dann zu klagen. Ich empfehle Dir, Dich an den VDK zu wenden und dort Mitglied zu werden. Die helfen Dir bei solchen Problemen. Überlege Dir aber, ob Du wirklich die EU-Rente haben willst. Du musst damit Rechnen, das die Dich mit sehr sehr wenig Geld heimschicken und die Höhe dieser Rente bleibt Dir bist Du stirbst. Grundsicherung wirst Du in den ersten 9 Jahren auch nicht bekommen, weil es die nur für Vollerwerbsgeminderte ohne zeitliche Einschränkung gibt.  Der Eintritt in die Altersrente erhöht nur unwesentlich die bis dahin gezahlte Rente. Widerspruch kannst Du schon mal einlegen, aber geh zur VDK und lass Dir genau ausrechnen, was dann auf Dich zukommt.  Die paar Euro die der VDK im Monat kostet rentieren sich. Der Rat zum Fachanwalt Sozialrecht ist jetzt nicht notwendig - viel zu teuer

Antwort
von kim294, 20

Wenn du berufsunfähig bist, bedeutet das nicht, dass du auch erwerbsunfähig bist.

Berufsunfähig bedeutet, dass du deinen Beruf nicht mehr ausführen kannst, aber durchaus einen anderen.

Antwort
von Rumo1980, 26

Beachten? Dass man Widerspruch nicht mit ie schreibt. Ansonsten: Ab zum Anwalt, der macht den Rest.

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