Mein Antrag auf einen Nebenjob wurde abgelehnt rechtens oder nicht?

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8 Antworten

Sie kann, bei einem Gerüstbauer ist die Unfallgefahr durchaus höher; damit wäre ein Arbeitsausfall in der eigentlichen Arbeit gegeben.

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Kommentar von ComputerBrO1
01.10.2016, 10:49

Ja aber das ist in ihren augen ja auch nicht das problem sondern meine schulischen Leistungen 

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Kommentar von Familiengerd
01.10.2016, 14:18

Die Antwort ist falsch!

damit wäre ein Arbeitsausfall in der eigentlichen Arbeit gegeben

Diese Gefahr ist aus so vielen Anlässen gegeben, dass ein Arbeitnehmer - ironisch formuliert - eigentlich seinen Arbeitsplatz überhaupt nicht mehr verlassen dürfte.

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Dazu hat sie definitiv das Recht. Wenn sie auf der einen Seite das Gefühl hat, dass deine schulischen Leistungen dich kaum interessieren, du auf der anderen Seite aber großes Interesse hast für eine andere Firma zu arbeiten, dann sieht sie deine Ausbildung in Gefahr.

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Kommentar von Familiengerd
01.10.2016, 14:19

Dazu hat sie definitiv das Recht.

Definitiv nicht!

das Gefühl hat

Ein "Gefühl" ist hier vollkommen irrelevant!

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 14:32

wenn die Interessen des hauptarbeitgebers durch die Ausübung einer Nebentätigkeit gefährdet sein könnten, hat der Arbeitgeber das Recht auf Einspruch beziehungsweise Widerspruch.

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 14:33

wenn seine schulischen Leistungen also ohne Nebentätigkeit schon nicht ausreichend sind, ist anzunehmen dass seine schulischen Leistungen durch die zusätzliche Aufnahme eines Nebenjobs noch weiter in den Keller gehen. Insofern herrscht ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers. Ich weiß nicht was es da zu diskutieren gibt.

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Kommentar von GoodFella2306
01.10.2016, 14:46

ja du hast recht, ich habe meine Ruhe

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Ja, die Ablehnung ist rechtlich in Ordnung.

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Kommentar von Familiengerd
01.10.2016, 14:21

Nein, ist sie nach der Schilderung nicht!!

Mit welcher Begründung sollte sie denn "rechtlich in Ordnung" sein??

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Kommentar von herzilein35
01.10.2016, 14:38

Doch ist sie. Wir haben hier alle recht.

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Zumindest nach den Informationen, die Du hier gibst, ist die Verweigerung einer Zustimmung zu einem Nebenjob rechtlich nicht haltbar!

Zwar kann Dein Arbeitgeber/Ausbilder einen Nebenjob verweigern, aber nur unter bestimmten Bedingungen, da ein solches Verbot grundsätzlich einen unerlaubten Eingriff in die grundgesetzlich garantierte Freiheit der Berufsausübung darstellt (GG Art 12).

Die Bedingungen, die ein Verbot rechtfertigen, sind z.B. eine konkurrierende Nebentätigkeit (alleine die Nebentätigkeit in einem Konkurrenzbetrieb reicht als Verbotsgrund nicht aus), Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen (z.B. Überschreitung der erlaubten Höchstarbeitszeit), Befürchtung der Beeinträchtigung der Hauptarbeit (Einschränkung der Leistungsfähigkeit, Übermüdung usw.).

Der Arbeitgeber muss die Einwände mit Fakten/Tatsachen stützen, alleine mögliche "Befürchtungen" seinerseits, die gegen eine Nebentätigkeit sprechen könnten, sind nicht ausreichend für ein Verbot!

Und genau das trifft auch auf Deine Aussage/Information

abgeleht da meine schulischen leistungen in ihren augen unzureichend sind und sie der meinung ist ich solle besser lernen statt zu arbeiten.

zu.

Wenn sie keine Tatsachen anführen kann, die belegen, dass durch Deine Nebentätigkeit Deine schulischen Leistungen beeinträchtigt würden, dann ist ihr Verbot unzulässig!

Dass sie "meint", Du solltest "besser lernen statt zu arbeiten" ist völlig bedeutungslos, was Dein Recht auf Ausübung einer Nebentätigkeit betrifft!

So weit die rein rechtliche Frage - wie und ob Du persönlich Dein Recht in einer Auseinandersetzung mit Deiner Chefin allerdings durchsetzen kannst oder willst, ist eine andere Frage, die ich Dir nicht beantworten kann; und leider sind "Recht haben" und "Recht bekommen" viel zu oft zwei sehr verschiedene Dinge!

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Viele Antworter beziehen sich auf Ablehnungen von Nebenjobs in einer regulären Tätigkeit und haben damit Recht - für einen normalen Angestellten.

Aber du bist noch in der Ausbildung, insofern gelten für dich andere Spielregeln.

Du hast eine Lernpflicht, um die Ausbildung auch schulisch gut abzuschließen. An den Wochenenden solltest du also lernen, um deiner Pflicht nachzukommen, da deine Noten bisher deinen Betrieb nicht zufriedengestellt haben.

Mit einer weiteren Tätigkeit wäre der Zeitraum, in dem du lernen kannst, noch weiter eingeschränkt und der Ausbilder befürchtet, dass das Ausbildungsziel so nicht erreicht werdne könnte.

Deswegen hat der Betrieb das Recht, dir eine Nebentätigkeit zu verbieten.

Nimm das ernst, bei Verstößen ist nicht nur eine Abmahnung fällig, sondern eventuell auch ganz schnell eine Kündigung.




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Kommentar von Familiengerd
02.10.2016, 17:39

Aber du bist noch in der Ausbildung, insofern gelten für dich andere Spielregeln.

Das ist falsch!

Während der Ausbildung gibt es in der Frage des Nebenjobs keine anderen Regelungen als sonst auch im Arbeitsverhältnis - bis auf die Beachtung der besonderen Bestimmungen bei Nicht-Volljährigen.

Deswegen hat der Betrieb das Recht, dir eine Nebentätigkeit zu verbieten.

Auch das ist hier - zumindest nach den Informationen des Fragestellers - falsch!

Wenn Du hier die schulischen Leistungen ansprichst: Der Ausbildungsbetrieb darf die Ausübung des Nebenjobs nur dann verbieten, wenn ansonsten die schulischen Leistungen tatsächlich beeinträchtigt werden oder die nachweisbare Gefahr besteht.

Die bloße Meinung der Chefin dazu (so, wie der Fragesteller es beschreibt) reicht für eine Ablehnung nicht aus.

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Moin ComputerBrO1,

stell dir vor, du hast ein Pferd mit dem du dein Feld bestellst. Dein Nachbar kommt und leiht sich dein Tier aus um auch sein Feld zu bearbeiten. Am nächsten Tag willst du wieder mit deinem Pferd los merkst aber das es nicht mehr so Leistungsfähig ist und noch schlimmer es humpelt!

Aus zwei Gründen wollen und dürfen die Arbeitgeber eine Nebenbeschäftigung verbieten. 1.) Weil ein Wirtschaftlicher Schaden entstehen könnte, wenn man sich verletzt. und 2.) Das man seine Arbeitskraft in die Ausbildung/Job einsetzten soll.

Teilweise versuchen auch Arbeitgeber den Arbeitnehmern gefährliche Sportarten zu verbieten.

Liebe Grüße

Karinde2000

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Kommentar von Familiengerd
01.10.2016, 14:15

Die Antwort ist nicht richtig (siehe zur Begründung meine eigene Antwort).

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Ka kann sie. Deine Ausbildung geht vor Nebenjob

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Kommentar von Familiengerd
01.10.2016, 14:21

Ja kann sie.

Und mit welcher konkreten, tatsachengestützen  Begründung??

Also: Nein, kann sie nicht!!

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Kommentar von Familiengerd
01.10.2016, 14:52

@ herzilein35:

Doch ist sie. Wir haben hier alle recht.

Dann liefere mir doch bitte einmal ein stichhaltige Begründung anstelle einer bloßen Behauptung!

Ich bezweifle aber, dass Du dazu überhaupt in der Lage bist!

Wir haben hier alle recht.

Wenn Du das behauptest, zeigt das nur, dass Du keine Ahnung von der Materie hast - lies dazu meine eigene Antwort!

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Die Ablehnung ist rechtens.

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Kommentar von Familiengerd
01.10.2016, 14:23

Nein, ist sie nach der Schilderung nicht!!

Mit welcher Begründung sollte sie denn auch sein können??

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