Mehrere Fragen zur Katze(als Haustier)?

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5 Antworten

1. Erwachsene Katzen (z.B. aus dem Tierheim) können einzeln gehalten werden, wenn sie Freigang erhalten. Sie suchen sich ihre sozialen Kontakte dann draußen. Manchmal gibt es in Tierheimen desozialisierte Katzen, die nicht mehr mit anderen Katzen vertraglich sind. Solche Katzen sollten sogar alleine gehalten werden, brauchen dann aber jede Menge Aufmerksamkeit vom Besitzer. Kitten müssen jedoch immer zu zweit gehalten werden, da sie erst mit neun bis zwölf Monaten in den Freigang dürfen. Diese ganze Zeit lang wären sie alleine und das ist nicht akzeptabel. Außerdem braucht ein Kitten in Einzelhaltung mindestens fünf Stunden täglich aktive Beschäftigung am Tag, um auch nur ansatzweise ausgelastet zu sein.

2. Ich bezweifle, dass man das einer Katze beibringen kann. Je jünger die Katze ist, desto naiver ist sie auch. Junge Katzen können Gefahren häufig nicht mehr einschätzen. Mit dem Alter der Katze nehmen auch die Erfahrungen zu und die Wahrscheinlichkeit, überfahren zu werden, ab.

3. Ja.

4. Es wäre möglich, jedoch ist es klar zu bevorzugen, dass die Freundin zweimal täglich bei dir zu Hause vorbeischaut, um die Katzen zu füttern. Katzen reagieren sehr sensibel auf Veränderungen und ein plötzlicher Umzug ist eine riesige Veränderung.

5. z.B. http://www.dervdkev.de/, http://www.dekzv.de/ und http://www.intercf.de/

Sieh dich im Tierheim um, wenn du auf dee Suche nach einer/zwei Katze/n bist.

Edit: Schaue dir mal meine Antwort zu folgender Frage an, da beantworte ich auch deine Frage nach dem Katzenfutter:

https://www.gutefrage.net/frage/wollte-mir-katze-zulegen-was-muss-ich-beachten?foundIn=list-answers-by-user#answer-230060431

Grüße

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Wenn die Katze im Haus bleiben soll ist es besser 2 zu halten, darf sie (wenn sie erwachsen und kastriert ist) raus findet sie dort Kontakte.

Ein paar Katzen lassen sich gerne trainieren und finden es spaßig, andere erklären dich gleich für bekloppt und gehen, welche Sorte du hast kannst du nur durch ausprobieren herausfinden.

Ich habe meinen Kater nicht raus gelassen als wir neben der Hauptstraße wohnten, auch wenns nur ein Dorf war sind dort die Leute ziemlich gerast. Von den 8 oder 9 Katzen meiner Mutter sind 4 überfahren worden (3 davon auf der Bundesstraße), sie begreifen also wohl nicht unbedingt das ganze Prinzip.

Katzenfutter riecht nie so dolle, ich füttere es meinem Kater immer wenn ich mich bettfein mache und den Tag über steht Trockenfutter (ohne Getreide, viel Fleisch) zur Verfügung. Auch weil der Hund das Feuchtfutter klaut wenn es immer rumsteht.
Was man manchmal riecht ist das Klo, so ein Katzenschiss verbreitet ein ganz und gar nicht dezentes Aroma^^

Katzen hassen es umzuziehen, für einen Urlaub geht es aber manchmal nicht anders. Ich hab meinen Kater immer zu meiner Ma gegeben aber seit ich Nachbarn hab die schauen können ist das die bessere Lösung. Ich hab nicht wunders was für Werte im Haus, da kommt so schnell keine Versuchung auf...und der wirklich gute Schmuck ist auf der Bank^^

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1. wenn du Kitten haben willst ja. Da grade in der "Jugendzeit" das sozialverhalten geprägt wird und die fellpopos die ersten Monate nicht raus gelassen werden sollten, müssen die zu Zeit sein um nicht seelisch Schäden zu nehmen. Auch wenn sie später raus dürfen, in der wichtigsten Zeit haben Artgenossen gefehlt. Wenn ihr aus dem Tierheim ein ausgewachsenes Tier holt, wurde auch nur eine gehen.

2. Katzen erkennen die Gefahr, sobald sie alt genug sind. Trotzdem gibt es genug Katzen die totgefahren werden - beibringen kannst du da nichts

3. manche haben Spaß dran, aber nicht alle

4a. Katzenfutter hat einen eigengeruch. Wenn das Futter luftdicht verpackt ist riecht es nicht

4b. Dann klappt das mit dem Urlaub nicht. Katzen mögen einen umfeldswechsel gar nicht, also ist nichts mit mal eben ne Woche weggeben... entweder es kommt jemand zu euch nach Hause oder ihr fahrt nicht.

5. eine Zucht ist seriös, sobald die Tiere Papiere haben und du die Elterntiere kennen lernen kannst, die Katze nicht ständig Kitten bekommen muss, die Züchter die Kitten nur zu zweit und nicht vor der 12. Woche vermitteln und noch einige andere Aspekte, die sich sehr leicht über Google herausfinden lassen.

Mal so ganz nebenbei - wer sich wirklich informiert liest Bücher und googelt viel und fragt nicht in solchen Foren wie gf.net. Nur so nebenbei...

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Also mal als Ergänzung zu allem, was hier schon gesagt wurde:
ich halte seit fast 30 Jahren Katzen. Es hat schon alles Mögliche an "Unannehmlichkeiten" durch sie gegeben - aber es hat nie in der Wohnung nach Katzenfutter gestunken.

Die Frage nach dem Futtergestank wurde hier schon öfter gestellt, auch dass man auf der Terrasse füttert, weil es stinkt und sonst die ganze Wohnung voller Fliegen wäre, wurde schon erzählt.

Sowas ist mir völlig schleierhaft. Ich hatte schon 3 erwachsene Katzen gleichzeitig, kein Gestank, keine Fliegen. Das Futter steht keine 5 Minuten, bis es gefressen ist. Dann spült man die Näpfe ab und fertig. Was soll da stinken?

Die einzige Ursache, die ich mir erklären kann: man kauft extremes Billigfutter (ja oder sowas für 29c) und haut 1x am Tag 800g in die Schüssel und läßt den Mist dann so den ganzen Tag stehen.

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1. Müssen es immer 2 Katzen sein? Auch bei Freigängern?

Katzen sind keine Einzelgänger. Um seelisch gesund zu bleiben benötigen sie einen Artgenossen, der ihr Leben mr ihnen teilt.
Das gemeinsame Putzen,Raufen, Kuscheln und Rumblödeln sind wichtige
Grundbedürfnisse einer Katze, die sie nur mit einem Katzenpartner ausleben kann.
Aus diesem Grunde sollten Katzen niemals allein, sondern mindestens zu zweit gehalten werden. Die Haltung
von Einzelkatzen ist nicht artgerecht und kann zu unangenehmen Verhaltensproblemen führen.

Aus den verschiedenen Gründen ist oder scheint es manchmal nicht möglich, mehr als eine Katze zu halten.
In diesem Fall besteht die Möglichkeit, einem älteren Tier (ab 5-6 Jahren) ein Zuhause zu bieten, welches die

Gesellschaft von anderen Katzen nicht mag oder überfordert. Jüngere Katzen können sich noch an kätzische Gesellschaft gewöhnen und genießen diese häufig bei gut durchdachter Vergesellschaftung und Haltung. Sie sollten also die Möglichkeit erhalten, ein Zuhause mit anderen Katzen zu finden. Kitten oder junge Katzen zu Einzehaltung zu zwingen , ist weder artgerecht noch Tierlieb.

2.Wie ist das mit Katzen und Straßen? Checken sie selbst wie sie da
"lebend rüberkommen" etc. oder muss man ihnen das irgendwie
beibringen..?

Bevor die Katze das erste Mal Freigang bekommt, muß sie sich schon 4 bis

6 Wochen in diesem Zuhause befinden, damit sie einen Bezug zu diesem

Ort entwickelt hat. Bei scheuen Katzen ist eine deutlich längere Zeit

sinnvoll, die Katze muß sich zunächst im Haus vollkommen sicher fühlen.

Eventuell kann bei den ersten Ausflügen ins Freie ein Laufgeschirr (nur

mit dem Besitzer am anderen Ende, nicht die Katze irgendwo anbinden!)

verwendet werden, oder ein gesicherter Freilaufbereich. Dann kann sich

die Katze an die neuen Geräusche in ihrer Umgebung gewöhnen, ohne gleich

in Panik irgendwohin zu flüchten.

Möglichst

kein

Halsband

Ein Halsband kann sich in Zäunen und Zweigen verfangen.

Es kommt auch vor, dass eine Katze beim Versuch es mit der Pfote

abzustreifen eine Pfote hindurchsteckt, und sie dann nicht wieder hinaus

bekommt. Natürlich kann sie dann auch nicht mehr richtig laufen, und

daher evtl. nicht nach Hause kommen. Katzen und Kater vor dem Freigang kastrieren!

Vorsicht im Winter:

Freigänger nicht an Tagen herauslassen, an denen sich erst eine sehr dünne Eisdecke gebildet hat.

Auch Katzen brechen ins Eis ein!!!

Das gleiche gilt, wenn das Eis durch Tauwetter sehr dünn und brüchig geworden ist.

3.Eignen sich Katzen auch zum Clickern (habt ihr eventuell Erfahrungen damit gemacht)

wichtige Verhaltensregeln während des Clickerns
Als Mensch sollte man einige wichtige Verhaltensregeln beim Einüben der Tricks beherzigen. Nur durch konsequentes, unmissverständliches Zusammenarbeiten und klare Kommunikation können Tricks erfolgreich eingeübt werden. Einige beispielhafte Verhaltensregeln sind:

Nicht bzw. wenig sprechen:Worte könnten die Katze verwirren und ablenken.

Ein kurzes Codewort reicht, nie mehr Worte verlieren als nötig.

Nie negative Erlebnisse: kein Zerren, Schubsen oder Anbrüllen der Katze, wenn ein Trick nicht (sofort) gelingt.

Negative Erlebnisse beim Clickern machen jeden (vorherigen) Erfolg zunichte undbelegen es mit negativen Erfahrungen.

Keine Ungeduld: nicht jede Katze versteht jeden Trick auf Anhieb. Manche verstehen ein wenig langsamer, sind verwirrt oder benehmen sich gar arrogant.
Konsequenz ist gefragt: gewünschtes Verhalten=Leckerchen, nicht erwünschtes Verhalten=keine Reaktion.

Verrständlich und schrittweise üben: damit die Katze die gewünschten Tricks nachvollziehen und durchführen kann, braucht sie klare,
verständliche und kurze Anweisungen. Man sollte sich in die Gedankengänge der Katze einfühlen und schwierige Tricks schrittweise üben, um die Katze
nicht zu überfordern.

Richtiges Timing: Je mehr Zeit zwischen Trick, Klick und Belohnung vergeht, umso weniger wird die Katze den Zusammenhang verstehen. Dies
ist jedoch unerlässlich, um das Clickertraining erfolgreich durchzuführen.

Erfolgserlebnisse motivieren: zu Anfang sollten sehr simple Tricks eingeübt werden, um für beide Seiten Erfolgserlebnisse zu schaffen. Nur
so bleibt eine dauerhafte Motivation zum trainieren erhalten. Schwierige Tricks sollten in Teilziele eingeteilt werden, um das Üben zu erleichtern und sicher zu stellen, dass die Katze den Spaß nicht verliert.

Nichts erzwingen: das Training muss freiwillig sein und der Katze Spaß bringen. Druck oder Frust sind Spaßkiller! Sollte man bemerken, dass die Katze so gar keine Lust mehr aufs Trainieren hat, gilt es, die Trainingseinheit abzubrechen.
kurze, aber regelmäßige Trainingseinheiten: Um die Katze nicht zu überfordern oder ihr Interesse überzustrapazieren, ist es wichtig, vorzeitig die
Trainingseinheiten zu beenden. Regelmäßigkeit bringt Sicherheit und vertieft das zuvor Gelernte.

4.Stinkt jedes (für Katzen) gesunde Katzenfutter? Ich komische Frage
aber ihr kennt doch bestimmt diese Haushalte in denen es extrem nach
Katze/ Katzenfutter stinkt...

Katzen sind Carnivoren, ihr ganzer Organismus ist auf den Verzehr von
rohem Fleisch eingestellt. Barf ist die beste Fütterungsweise für Katzen und Hunde. Denn hier wird sich im Gegensatz zum Fertigfutter an die Naturvorgaben der Katzenbedürfnisse gehalten und das Tier mit artgerechtem hochwertigem Katzenfutter versorgt.

( https://www.petsdeli.de/katzen-nahrung/hochwertige-katzenfutter-menues.html ) Zur Information :)

http://www.katzen-fieber.de/b-a-r-f.php

Ps: Von Katzenfutter aus dem Supermarkt stinkt nicht die ganze Wohnung. Ich habe selber Katzen.

4.Wie ist das mit der Urlaubs- betreuung wenn die(einzigen
Vertrauenswürdigen) Nachbarn auch mal nicht da sind. Wäre es möglich die
Katze/n mal eine Woche einer Freundin zu geben. Oder in eine
Katzenpension zu geben?

Es gibt  verschiedene Möglichkeiten: Du kannsr einen privaten
Tiersitter suchen oder du wirst  Mitglied in einem Katzensitter-Club.
Hier heißt das Motto: „Betreust du meine Katze (kostenlos), so betreu
ich deine Katze.“ Oft sind eine einmalige Anmeldegebühr und ein
geringer Jahresbeitrag in den Clubs zu leisten. Eine weitere Möglichkeit
sind allgemeine Tier- oder spezielle Katzenpensionen. Bei allen drei
Möglichkeiten gilt: erst prüfen, dann entscheiden. Wie sieht die
Wohnung/ Pension aus? Wird täglich gesäubert? Wird darauf Wert gelegt,
dass die „Feriengäste“ geimpft sind? Bekommt die Katze Auslauf geboten,
und wird auf die Bedürfnisse meines Tiers Rücksicht genommen? Wenn so
weit alles zu deiner Zufriedenheit ist, sollten Sie einen Heimtier-Sitter-Vertrag abschließen.

5.Bei Hundezüchtern gibt es ja den VDH bei dem man sich schon mal
reelativ sicher sein kann, dass die Zucht reelativ seriös ist ... Gibt
es sowas auch bei Katzen?

Wer nach einem Hund oder einer Katze sucht und sich an einen kleinen
Züchter wendet, handelt nicht im Sinne des Tierschutzes. Der Charakter
eines Tieres sollte über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier
entscheiden, nicht sein Aussehen, seine Fellfarbe oder ein bestimmter
„Rassename“ im Ausweis. Aber selbst wer unbedingt ein Jungtier möchte
oder ein Tier einer bestimmten „Rasse“, wird im Tierheim oder auf
privaten Pflegestellen fündig werden und muss somit nicht die
„Produktion“ von Tieren fördern, wo doch unzählige bereits auf ein
Zuhause warten.

Jedes Jahr werden ca. 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben¹ –
sie alle warten dann auf ein neues Zuhause. Man trifft im Tierheim auf
verschiedene „Rassen“, auf junge und alte Tiere – so findet sicherlich
jeder Mensch sein geeignetes tierisches Gegenstück.

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Kommentar von KittisKarla
17.12.2016, 21:21

danke für deine Antwort zu deinem Punkt mit dem Tierheim. Es geht mir nicht um Kitten oder eine bestimmte Rasse. Es geht eher darum dass ich eine bewiesen gesunde Katze habe die in ihrer Vergangenheit keine traumatischen Erlebsnisse hatte, von welchen die Leute vom Tierheim nichts wissen. Die Katzen aus dem Tierheim sind womöglich früh traumatisiert ,kommen von irgend welchen Vermehrern, wurden geschlagen, zu früh von den Eltern getrennt... Und es ist unmöhlich dass die Tierheim Mitarbeiter alles wissen. Natürlich verdienen diese Tiere auch eine Chance auf ein schönes Zuhause! Aber ich möchte ,da dies meine ersten Katzen sind, unproblematische Katzen (und da scheint mor ein Seriöser Zuchter doch die sinnvollste Entscheidung zu sein)Wenn ich dann meine . Wenn ich dann meine Erfahrungen in Erziehung und Haltung gemacht habe, DANN könnte ich mir eine Katze aus dem Tierheim zu mir nehmen . Aber vorerst möchte ich lieber eine Katze ohne "Vergangenheit"...

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