Frage von jonass, 47

Mehrbedarf für SGB XII bei bekannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Weiss Jmd. von Euch, wie sich das verhält bei bekannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Histaminintoleranz, Glutenintolleranz und Laktoseintoleranz), ob und wieviel man als ergänzende Leistung evt. mehr bekommen könnte? Und darüber hinaus, ob man Nahrungsergänzungsmittel (Darmtherapeutikum und Histaminsenker) wofür ich ca. 60 Euro im Monat bezahlen muss, ebenfalls ergänzende Leistungen erhalten könnte?

Hintergrund: Durch meine (günstige zum Teil von der Tafel) Ernährung habe ich meinen Darm ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Nun habe ich 3 Intolleranzen entwickelt und mein Arzt sagte zu mir, wenn ich meinen Darm irgendwie wieder in Ordnung bringen mag, so sollte ich die empfohlene Medikation (keine Kassenleistung) nehmen und mich strikt an die Ernährungsempfehlung halten (nur frisch kochen und zubereiten, nur Lebensmittel (alles was die Natur uns zur verfügung stelt), keine Nahrungsmittel (das was die Industrie aus Nahrungsmitteln macht) und alles in Bio-Qualität. Mit einem Ernährungsberater kamen wir (falls ich mich strikt an die Ernährungsempfehlung halten würde) für mich allein auf einen monatlichen Betrag (nur für meine Ernährung) von 350 Euro.

Antwort
von wilees, 34

Hartz IV Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung - HartzIV.org

www.hartziv.org/mehrbedarf/ernaehrung.html

Und wenn ich diesen Link auch nur annähernd richtig interpretiere, wirst Du keinerlei Mehrbedarf zuerkannt bekommen.

Expertenantwort
von GabrieleDrews, Heilpraktikerin, 22

Hallo jonass,

soweit meine Informationen sind, muß der Arzt Dir erstmal diese Erkrankungen attestieren und Dir die Medikamente, die Du benötigst auf Rezept verordnen. Die anderen Medikamente, die Du nicht über ein rotes Rezept bekommst, kann Dir der Arzt eventl. auf ein grünes Rezept schreiben. Du solltest alle Quittungen der Apotheke aufheben und alle wiederkehrenden Medikamente, die ersehen lassen, das diese dauerhaft benötigt werden, darüber kannst Du versuchen einen Antrag auf Kostenübernahme (Mehrbedarf) zu stellen. Es ist auf jeden Fall ein Versuch wert. 

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