Mehr Lebensqualität, Zweithund?

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7 Antworten

Ich habe ja auch zwei Hunde und kann Deine Gedanken durchaus nachvollziehen.

Allerdings würde ich in Deinem Fall - so, wie Du Deine Hündin beschreibst - eher davon abraten. Ich denke nicht, daß Du ihr einen Gefallen damit tust.

Ein zweiter Hund birgt zu viele Risiken. Du kannst bei keinem Hund im Vorfeld abschätzen, wie er sich dann gibt, wenn er sich eingelebt hat. Du möchtest einen selbstbewußten Hund - was, wenn das Selbstbewußtsein aber keine Souveränität beinhaltet? Wenn er es cool findet, daß Deine kleine so unsicher ist und anfängt, sie zu bedrängen und zu mobben? Dann nimmst Du ihr das letzte Bisschen Sicherheit, daß sie wenigstens daheim bei Euch hat, auch noch.

Wenn es Auserwählte gibt, die sie mag, dann triff Dich mit denen öfter mal zum Spaziergang, das reicht völlig aus.

Ansonsten würde ich viel mit ihr arbeiten. Haste mal über Mantrailing nachgedacht? Den meisten Hunden macht das wirklich spaß, und dadurch, daß sie dabei immer Erfolgserlebnisse haben, steigt auch ihr Selbstbewußtsein.

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Kommentar von Berni74
05.03.2016, 15:14

Danke für den Stern! Freut mich, wenn Dir meine Antwort weitergeholfen hat.

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Das hört sich doch vernünftig an. Schildert dem Tierheim das genau so, geht mit möglichen Kandidaten zusammen spazieren und dann merkt ihr schnell, mit welchem Hund eure kann. Für Hunde, die sich verstehen, ist es ein Gewinn, einen Kumpel zu haben.

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Es könnte Eurer Hündin durchaus helfen, kann aber auch voll daneben gehen, deshalb würde ich an Eurer Stelle vor der sicheren Zusage an den Verkäufer mehrere Termine ausmachen, um zu sehen, wie Eure Hündin auf den neuen Hund reagiert. Vielleicht auch mal (sofern das möglich ist) einen Probetag oder so und schauen, wie sich die Hunde da verhalten. 

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Das wichtigste was du bedenken musst ist das ein Hund mindestes 3 Monate brach bis er den anderen voll und ganz aufgenommen ist. Bei meinem hat es drei Wochen gebracht bis er nicht mehr beleidigt war. Die Zeit ist echt Hard.

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Ich hatte selbst einen Hund (Briard) der leider vor etwas mehr als einem Jahr an Magendrehung verstorben ist. Also kann ich schon mit etwas Erfahrung berichten.

Ich halte die Idee für nicht gut. Der Hund könnte sich gestört fühlen und sein angestammtes Revier verteidigen. Das mit dem beibringen klappt in der Praxis ehr selten, wichtiger wäre es das du mit ihm gezielt trainierst. 

Ein ehr schüchterner Hund braucht klare Grenzen und ein Herrchen auf den er im Zweifel zählen kann. Das heißt du musst klar die Alpha Position einnehmen, denn genau damit sind solche Hunde in der Regel überfordert. Es ist ein großer Fehler (der bei kleinen Hunden leider sehr oft begangen wird) den Hund wie ein kleines Kind zu behandeln. Im Rudel wird sich der willenstärkste Hund durchsetzen und der Rest baut praktisch darauf das er sich in Krisensituationen auf den Anführer verlassen kann oder um es salopp zu sagen das der Rudelführer sich ruhig mal alleine um die Sch... kümmern soll. 

Noch etwas - die "schlechten Erfahrungen" beruhen leider oft auf das falsche eingreifen vom anderen Ende der Leine. In natura wüsste der 8 kg Hund das es unklug ist sich mit dem 40 kg Hund anzulegen. In der Praxis sieht das oft so aus, das der Kleinhund nachdem er den starken Max gespielt hat dann von seinem Herrn hoch genommen wird (positiver Impuls, überlegene Position) und sich dann völlig falsch einschätzt. Das führt dann dazu das bei der nächsten Konfrontation das Tier maßlos überschätzt. Das ist quasi so wie wenn du zu Mike Thysen sagen würdest das seine Mutter stinkt... und zwei Bodygards hättest die dich dann beschützen und die Menge die zujubelt. 

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Kommentar von Scarlett3131
24.01.2016, 18:54

Wir sind sehr konsequent mit ihr und wir haben auch strikte Regeln. Wir behandeln sie auch keinesfalls wie einen kleinen Schoßköter, den man tröstet. Sie wurde leider gebissen, als sie schnuppern wollte. Aber das konntest du ja nicht wissen, ich bedanke mich trotzdem für die Antwort :)

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Was würdest du denn davon halten, wenn dein Mann eine Zeitfrau mit nach Hause bringt, um dir mehr Lebensqualität zu bieten und damit du dir was abschauen kannst? Und du hast den Vorteil, dass du seine Erklärungen sogar VERSTEHEN kannst...

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hallo,

reicht ein hund nicht?

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Kommentar von LukaUndShiba
24.01.2016, 18:34

Schreibst du den ganzen Tag sinnlose antworten? 

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