Frage von YankoCBR, 145

Mehr Kilometer angeben?

Bringt es mir was wenn ich meiner Versicherung die wirklichen Kilometer nenne welche ich fahre oder habe ich nur mehr kosten? Und zwar habe ich 3000km im Jahr angegeben, fahre aber mindestens 10000. Gehen meine Prozente schneller runter wenn ich die 10000km angebe oder bringt das nur Mehrkosten? P.S.: Das die Versicherung im Schadensfall evtl. streikt wenn ich zu viel fahre ist mir bewusst.

Antwort
von Buerger41, 30

Die Anzahl der gefahrenen Kilometer sind  mit ausschlaggebend für die Prämie.

Wenn also der mitgeteilte Wert nicht korrigiert wird, -und in Ihrem Falle ist die Differenz ja gravierend - dann kann es auch zu einer Betrugsanzeige komme.

Und ich sage Ihnen als Jurist, ich fände das nicht überzogen.

Antwort
von kim294, 81

Deine "Prozente" sinken dadurch nicht schneller und auch nicht deine schadenfreien Jahre.

Du solltest aber trotzdem die richtige Kilometerleistung angeben, denn sonst kannst du Probleme bekommen.

Die Versicherung würde im Schadensfall zwar trotzdem zahlen, könnte aber die Beiträge rückwirkend nachfordern und zudem auch eine Vertragsstrafe zum Beispiel in Höhe eines Jahresbeitrages einfordern.

Auch kann es sein, dass dir dann der Vertrag gekündigt wird.. und dann viel Spaß beim Finden einer neuen Versicherung.

Kommentar von YankoCBR ,

vielen Dank, es wird keine Probleme geben denke ich, da ich mit einem leichtkraftrad nicht viel schaden anrichten kann, trotzdem werde ich morgen mal mit meiner Versicherung telefonieren.

Kommentar von Effigies ,

Du kannst nicht viel Schaden anrichten ?

Du fährst so verträumt umeinander, und nimmst einem Auto die Vorfahrt. Der weicht aus und kippt dabei um.

Nun stellt sich heraus, das war ein Gefahrgutlaster mit 15 Tonnen einer hoch giftigen Chemikalie an Bord. Die Brühe läuft aus, ein ganzer Stadtteil muß evakuiert werden, tausende Kubikmeter Erdreich müssen auf ner Sondermülldepomie gelagert und entgiftet werden, vielleicht werden noch paar Menschen dabei gesundheitlich dauerhaft Geschädigt............

Was denkst du wieviel Vorkommastellen die Rechnung haben wird?

Kommentar von RudiRatlos67 ,

@Kim:

Die Versicherung würde im Schadensfall zwar trotzdem zahlen, könnte aber die Beiträge rückwirkend nachfordern und zudem auch eine Vertragsstrafe zum Beispiel in Höhe eines Jahresbeitrages einfordern.

bei Fahrlässigkeit gebe ich Dir Recht, ausser das es sich nicht um eine Strafe handelt sondern um die Nachforderung der der Versicherung rechtmäßig zustehenden Beitragsdifferenz.

Da Dieser Fall aber eindeutig auf den Straftatbestand Betrug ausgerichtet ist, ist die Versicherung LeistungsFREI, bzw, wird die entstandenen Schadensersatzleitungen vollständig vom VN zurück fordern.

Antwort
von RudiRatlos67, 21

Was Du machst ist Betrug, Du erschleichst dir "wissentlich" einen Preisvorteil. Damit ist der Straftatbestand nach §263 StGB gegeben (Vorgesehene Strafe: bis zu 5 Jahre Gefängnis oder Geldstrafe)


Das die Versicherung im Schadensfall evtl. streikt wenn ich zu viel fahre ist mir bewusst.

Na Dann, herzlichen Glückwunsch ! ! !
Die Versicherung würde bei auffallen des Betrugs nicht nur streiken, sondern wäre vollkommen Leistungsfrei


es wird keine Probleme geben denke ich, da ich mit einem leichtkraftrad nicht viel schaden anrichten kann,

Auch mit einem Leichtkraftrad kann man einen Radfahrer oder seinen Sozius in den Rollstuhl bringen..... Aber Du scheinst ja genug Geld zu haben um den Opfern eine lebenslange Rente (deren volles Einkommen) zu zahlen.

Das einzige was ein Richter Dir zugute halten könnte, wäre Dir das Einschätzungsvermögen über die Folgen Deines Handelns abzuerkennen.... Damit bist höchst Richterlich auf dem geistigen Stand eines 7 Jährigen und nicht selbst für Deine Taten verantwortlich... Sowas wird aber höchst selten von einem Richter attestiert und würde Dich in allen Lebensbereichen massiv einschränken.

Die fahrlässige falsche Angabe der Jahreskilometer ist eine Obliegenheitsverletzung und hätte nur die Folge, die höheren Versicherungsbeiträge bis zu einem Jahr rückwirkend nachzahlen zu müssen aber nur sofern sie fahrlässig begangen wird ! ! !
In Deinem Fall liegt jedoch der vollendete Betrug mit allen Versicherungsrechtlichen- und Strafrechtlichen, und vor allem Zivilrechtlichen Folgen vor.

Antwort
von Apolon, 28

Wenn du die höhere KM-Leistung deiner Versicherung meldest, wird der Beitrag ab Meldedatum erhöht.

Sollte bei einem Schaden oder sonstiger Kontrolle die zu wenig angegebene KM-Leistung herauskommen, kann der Versicherer für das komplette Beitragsjahr Beiträge nachfordern.

Antwort
von RudiRatlos67, 9

Hast Du eigentlich eine Ahnung davon das Du Dir für ein paar Euro im Jahr (mehr ist es wirklich nicht) ein unkalkulierbares Risiko an den Hals holst?

Expertenantwort
von Effigies, Community-Experte für Motorrad, 50

Es bringt dir keine Strafe.

Wenn du nen Unfall hast und im Protokoll stehen merklich mehr Kilometer als du überhaupt dürftest, dann fordert der Versicherer die zu wenig gezahlte Prämie nach. Und inzwischen  haben praktisch alle Versicherer eine Vertragsstrafe in ihren AVB drinnen stehen. Entweder zahlst dann eine pauschale Vertrasgsstrafe oder den zu wenig gezahlten Betrag doppelt. Und zwar seit du das Mopped besitzt rückwirkend.

Antwort
von soga57, 66

Wie kannst du im Voraus wissen, wieviel du fahren wirst? Das sind ja immer nur geschätzte Zahlen. Hast du dich halt verschätzt.

Kommentar von YankoCBR ,

Leute ich will wissen ob meine Prozente schneller sinken wenn ich mehr Kilometer angebe

Kommentar von soga57 ,

Die gefahrenen Kilometer haben doch mit den Prozenten nichts zu tun. Deine sogenannten "Prozente" sind ein Schadenfreiheitsrabatt und den erhältst du für unfallfreies Fahren und nicht ob du mehr oder weniger fährst. 

Und wenn du's ganz genau wissen willst, frag deine Versicherung.

Kommentar von Effigies ,

Sobald du die Fahrleistung überschreitest bist du verpflichtet das dem Versicherer mitzuteilen.

Antwort
von DietmarGre, 65

Ich meine da gibt es noch eine gewisse Toleranzgrenze bei den Versicherungen, aber ich würde auch immer etwas mehr angeben.

Kommentar von YankoCBR ,

Ich gebe nur mehr an wenn dadurch meine prozente schneller sinken

Kommentar von Apolon ,

Also mit anderen Worten, du machst vorsätzlich falsche Angaben zu der jährlichen KM-Leistung.

Dies nennt man auch Versicherungsbetrug und ist strafbar.

Antwort
von dermick74, 39

Deine Prozente sinken durch unfallfreie Jahre und nicht durch Kilometer.

Was für eine sinnfreie Frage..........in jeden AGB steht die Antwort

Kommentar von YankoCBR ,

Ohh man, es ist aber keine Leistung 3000km unfallfrei zu fahren, 10000km unfallfrei zeigt schon mehr das man fahren kann. und wenn du keine Lust hast hier in einem anständigen Tonfall zu antworten spar es dir komplett.

Kommentar von dermick74 ,

Vorsicht Kleiner..... das war eine klare und vollkommen richtige Antwort !!
Ich hab weit über 2 Millionen KM hinter mir und das sagt garnichts über Dein ach so tolles fahrerisches Können aus !!!!

Ich sags gerne nochmal..........
Prozente sinken durch schadenfreie Jahre und NICHT durch Kilometer.

Deswegenen heissen die ja auch Schadenfreiheitsrabatt oder Schadensfreiheitsklasse .........

Kommentar von Effigies ,

Hey DU bist hier der,  der keine Ahnung hat und Hilfe braucht, und wir sind die die es wissen. Und so lange du uns nicht fürs antworten bezahlst, hörst du dir die Antwort in genau dem Tonfall an der uns angemessen erscheint.

Das lieb ich ja wenn diese Dienstleistungsschnorrer auch noch frech werden.

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