Frage von NGT8G,

mehr infos zu meiner kündigung!

heute habe ich per einschreiben eine kündigung erhalten! in der steht nur das mein arbeitsverhältniss ab dem 22.10.2011 beendet ist. und das ich verpflichtet binn mich beim arbeitsamt zu melden. da steht weder ein Kündigungsgrund drinn noch musste ich was unterschreiben. es sind auch nur unterschriften vom geschäftsführer und vom anwalt der firma drauf mehr nicht! deshalb weis ich auch den grund der kündigung nicht! jetzt nochmal meine frage. kann mich das amt deswegen sperren? ist die kündigung rechtens? was kann/muss ich jetzt machen? vielen danke für eure hilfe LG Chris

Antwort von Terrorpinguin,
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In Deiner Frage fehlen sämtliche wichtigen Fakten.

Eine Kündigung innerhalb der Probezeit bedarf keiner Begründung.

Du musst auch nichts unterschreiben.

Die Unterschriften vom Geschäftsführer und vom Anwalt reichen.

Wenn Du die Kündigung verschuldet hast, dann kann d´Dich das Amt sperren.

Kommentar von NGT8G,

Ich arbeite da über ein jahr als gelerntes personal. Ich habe mir nie was zu schulden kommen lassen. Mein arbeitsvertrag war unbefristet

Antwort von bitmap,
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Wie lange warst du dort schon tätig? Wie viele Mitarbeiter hat die Firma?

Kommentar von NGT8G,

14 Monate und ca. 100 Mitarbeiter

Kommentar von bitmap,

Innerhalb von 3 Wochen ab Erhalt der Kündigung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen.

Und schnellstens bei der Agentur für Arbeit melden, da bei verspäteter Meldung eine (kurze) Sperre für diese verspätete Meldung droht.

Antwort von Silkchen,
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Du solltest dich auf jeden Fall beim Amt melden, gleich morgen. Wenn du Zweifel an der Rechtmässigkeit der Kündigung hast, kannst du mit Hilfe eines Anwalts für Arbeitsrecht dagegen vorgehen.

Antwort von hubersnet,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Dich beim Arbeitsamt melden.

Antwort von putzfee1,

Du musst dich auf jeden Fall unverzüglich beim Arbeitsamt melden.

zum Thema Kündigungsgrund:

§ 1 KSchG:
der Arbeitgeber benötigt für seine Kündigung einen Kündigungsgrund, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als 6 Monate bestanden hat (sog. Wartezeit; § 1 KSchG) Diese 6-Monats-Frist gilt unabhängig von einer evtl. Probezeit.

zur Anrechnung der Betriebszugehörigkeit (bei Wiedereinstellung nach Betriebsübergang): --> LAG Nürnberg, Urteil vom 19.04.05 --> Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 27.06.02

und in dem Betrieb mehr als 5 Arbeitnehmer beschäftigt sind; wenn das Arbeitsverhältnis nach dem 31.12.03 begonnen hat: mehr als 10 Arbeitnehmer = Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt (§ 23 KSchG)

Auszubildende werden dabei nicht mitgezählt. Anrechnung von Teilzeitkräften: siehe § 23 KSchG.

Kuddelmuddel im Kleinbetrieb: --> Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 21.09.06

Beweislast für Betriebsgröße: --> Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 24.02.05

gekündigte Arbeitnehmer zählen mit: --> Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 22.01.04

Andernfalls kann der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis auch ohne Kündigungsgrund kündigen.

Quelle: http://www.rechtsrat.ws/lexikon/kuendigung.htm

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