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Mehr Gelassenheit in der Erziehung

gefragt von EvaDuEvaDu am 05.08.2009 um 9:38 Uhr

Hat jemand von Euch den Artikel im aktuellen Spiegel gelesen? Woran liegt das? Wer (vielleicht insbesondere aus der älteren Genereration) hat Tipps für jüngere Mamas / kann Kritik üben an dem heutigen Umgang mit den Kindern? Was sollte man Eurer Meinung nach anders machen? Warum haben wir nicht den Mut auf unseren innere Stimme zu hören. Was hat uns so verunsichert wo wir doch selbst eine gute Erziehung erfahren haben?

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Kinder x 17.874 Familie x 9.318 Erziehung x 3.278

anonym
beantwortet von blaueFee am 5. August 2009 09:44
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ich habe den Artikel nicht gelesen, aber ich bin nicht der Meinung, dass wir selbst eine gute Erziehung genossen haben. Der Großteil der Menschen hat eine schlechte Erziehung genossen, weil die Menschen sich sehr weit von ihren natürlichen Instinkten entfernt haben.Schon eine Geburt im Krankenhaus ist eine schreckliche Angelegenheit weit entfernt davon wie eine Geburt sein sollte. Komplikationen werden von den Ärzten selbst fabriziert. Zu Hause geht der unnatürliche Umgang mit dem kind weiter, kinder werden allein in kalte Babybettchen gelegt antstatt sie am Körper zu tragen, kinder bekommen Muttermilchersatzprodukte aus Kuhmilch anstatt gestillt zu werden usw, usw. Um zu wissen wie ein gute Erziehung aussehen kann empfehle ich das Buch: auf der Suche nach dem verlorenen Glück, von Jean Liedloff

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 5. August 2009 09:54

danke für den Buchtipp. Das werde ich mal lesen. Ich sehe das aber auch wie Du. Auch wenn wir leider einen Kaiserschnitt hatten haben wir das versucht so sanft wie möglich (antroprosoph. Krankenhaus) zu machen wo das Kind nicht gleich zum Arzt muss in den ersten Lebensmin. sondern bei der Mama sein darf. Und ich habe meine tochter 1 3/4 Jahre gestillt (zum Entsetzen der gesellschaft) sie schläft jetzt noch mit 3 oft bei uns im Bett und muss bei uns auch nie weinen. Aber ich gebe Dir recht. Das ist eher die Ausnahme. Und wenn ich es mir recht überlege dann höre ich ja ganz gut auf meine Instinkte ;-). Denn geplant hatte ich das eher nach Gesellschaftlichen Normen nur 6 Monate zu stillen und Kind schläft sicherlich nicht im Elternbett. ABer es kam dann eben ganz anders ;-)


anonym
beantwortet von hexenrw am 5. August 2009 09:41
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Hab den artickel nicht gelesen....aber hab meine Tochter mit 18 bekommen und denke sie ist gut erzogen! Denke jeder weiß am besten wie er mit seinem Kind umzugehen hat. Jeder ist verschieden

Kommentar von blaueFee am 5. August 2009 09:48

leider weiß das nicht jeder, fast niemand weiß das....

Kommentar von hexenrw am 5. August 2009 09:54

eigentlich traurig..........

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 5. August 2009 10:02

@hexenrw wie wahr.beste antwort überhaupt! wer nicht weiss wie ein kind aufzuziehen der sollte gar keine in die welt setzen. den Mutterinstinkt hat man einfach oder auch nicht!

Kommentar von blaueFee am 5. August 2009 10:29

Mutterinstinkt ist gut, reicht aber in unserer komplexen Welt leider nicht immer aus, ein bisschen Wissen muss schon auch dazukommen, denn es gibt leider so viele schlechte Einflüsse vor denen es das kind zu beschützen gilt und die gesellschaftlichen Normen widersprechen dem mutterinstinkt ganz oft, so dass eine Mutter sehr viel kraft, Wissen und Selbstbewusstsein braucht um ihren Weg zu gehen.Aber zuviel Wissen kann auch den instinkt verbauen, das ist richtig. man muss das Wissen mit seinem gesunden menschenverstand richtig anwenden können und nicht unhinterfragt irgendwelche Theorien aus Büchern übernehmen.


anonym
beantwortet von chmoti88 am 5. August 2009 10:10
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Ich habe den Artikel leider nicht gelesen. Ich kann nur sagen ich habe meinen zwerg kurz vor meinem 18 Geburtstag bekommen und eigentlich schon in der Gesellschaft ganz unten angestanden zu jung mama ect. aber ich hatte eine Abgeschlossene Schulausbildung, eine abgeschlossene berufliche Ausbildung und war schon kurz arbeiten bis das kind kam, ich habe aber die Verantwortung total übernommen und stehe auch zu allem mit meinem Sohn und für mein Kind egal wieviel zeit ich opfern soll für ihn ich liebe ihn und gebe ihm alles weiter ich erziehe in so wie ich es für mein Herz und mein Bauch entscheiden und verantworten kann. Es ist aber nicht leicht wenn das Herz sagt du machst es richtig so ist der Weg gut die Schwiegereltern oder die Gesellschaft immer meckert es ist falsch was man tut aber was ist in der Kindererziehung richtig und was Flasch?? jeder hat andere ansichten der eine sagt das kind darf nicht schreien der andere lässt es. Der andere sagt ein klaps auf den Po ist schalgen und ist verboten der andere findet es richtig. Meine Ansätze sind nur meinem Kind liebe, Geborgenheit, Respekt, Höfflichkeit und die eigentliche Kinderstube mit Danke bitte ect. bei zubringen und egal was er für Probleme hat zu wissen Mama ist immer da!

Kommentar von blaueFee am 5. August 2009 10:22

nun mit dem Klaps auf den Po, da nimmt inzwischen sogar die rechtsprechung eindeutig Stellung und sagt klar, dass es verboten ist seine Kinder zu schlagen, auch kein Klaps, weil das eine "entwürdigende Erziehungsmassnahme" ist. Insofern hat man genug in der hand um es der "hat- mir- auch -nicht- geschadet"-Fraktion etwas entgegenzuhalten zu können.


kikkerl
beantwortet von kikkerl am 5. August 2009 10:00
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muss ehrlich sagen ich habe mein Kind großbekommen ohne irgendwelche Bücher und was weiss ich was noch alles. Ist nur Geldmacherei

eine gute Mutter hat im Instinkt wie sie ein Kind erziehen soll also einfach mehr auf dein eigenen Sinn hören. Ein fremder Mensch ganz besonderes ein Psychologe hat grad in den ersten Jahren nichts zu sagen. Umsonst heisst es nicht die 7 Jahre von zuhause.

Einfach geduld haben, sagen wo es lang geht. dem Kind sowohl Grenzen als auch Freiheiten bieten, mit anderen Worten objektiv sein und dann kann nichts schief gehen.

Wenn Kinder schreien ist so eine sache, sind es babies die schreien, dann können diese nichts dafür, dass ist ihre einzige art sich zu verständigen. davon sollte man dann ausgehen das Kind hat etwas oder braucht etwas. Der Instinkt sagt dem Säugling dass es Hunger hat, krank ist oder dreckige windeln hat oder dass es sehr müde ist.Also ruhig mal nachschauen was der kleine wurm hat.

wenn es älter ist macht es nichts aus wenn man es schreien lässt, im gegenteil weil wenn man dann wieder wegen jedem gequietsche aufspringt dann wird man als mami gerne vom kindi ausgenützt :-)))))


Kittymogul
beantwortet von Kittymogul am 5. August 2009 09:40
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Mir kommt eher der Verdacht das sich die Eltern gehen lassen, weniger zeit und Förderung für die Kinder aufwenden als früher, auch diese Antiautoritäre Erziehung die überall angepriesen wird ist falsch, da kommen Sachen wie ein Baby darf niemals schreien und und und.Früher hat man sich nciht soviel Gedanken gemacht...

Kommentar von blaueFee am 5. August 2009 09:47

eben, leider,deshalb sind sie Menschen auch alle so verkorkst und geben ihr psychischen Defizite postwendend an ihre Kinder weiter. Nein, ein Baby sollte niemals schreien müssen, denn wenn ein baby schreit ist es schon recht verzweifelt und Verzweiflung sollte ein Baby nie empfinden müssen. Ein Baby sendet sehr viele Signale aus, bevor es beginnt zu schreien, erst wenn allle seine Signale ignoriert wurden, beginnt es vor Einsamkeit und Verzweiflung zu schreien. Und schon ist der Grundstein für Depressionen und andere psychische Erkrankungen gelegt. wo bitte, wird denn heute antiautoritäre erziehung angepriesen? Ein Baby nicht schreien zu lassen hat nichts, aber auch gar nichts mit antiautoritärer Erziehung zu tun.

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 5. August 2009 09:50

schön dass ihr das auch so seht. Wir lassen unsere Tochter nie weinen. Und ich finde nicht dass sie deshalb verzogen ist. Ich sehe das wie ihr. Und sehe solche Ratgeber wie Jedes Kind kann schlafen lernen sehr kritisch an. Dennoch frage ich mich, was braucht ein Kind um glücklich und gesund gross zu werden? Reicht dem Kind vielleicht auch der ganze Alltag in dem es auch oft einfach so nebenher laufen muss? Die Mamas früher vom Feld hatten so viele Kinder, da gab es ja sicher nicht so viel exklusiv aufmerksamkeit wie bei uns...

Kommentar von blaueFee am 5. August 2009 10:12

@eva: finde ich toll, wie ihr das macht!

Kommentar von rotius am 5. August 2009 09:48

wie recht du hast...habe gerade letzte woche wieder ein schönes beispiel gesehen in einem kaufhaus: mutter sagt zu 4-5jährigem spross er soll sich regeln, darauf antwortet er lauthals: halt's maul...so bei mir, wäre er einmal durch den laden geflogen...sie meinte völlig gelassen: psst, sowas sagt man doch nicht...ich wette er sagt es öfters

Kommentar von 1eaf878f0963b023df5a2448b481e042smallKittymogul am 5. August 2009 09:51

Natürlich müssen Babys schreien... fragt mal beim Kinderarzt nach....

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 5. August 2009 10:01

Kleinkinder aber nicht babies. Meist hat ein Baby etwas wenn es schreit.

Kommentar von mizzebilla am 5. August 2009 10:01

Naja, sagen wir mal Baby müssen schreien können. Und es kommt ja oft genug zu Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Baby und (meist) Mutter. Aber schreien lassen, ist nochmal ne ganz andere Nummer. Den Kinderarzt möchte ich nicht kennen lernen, der diese These vertritt!

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 5. August 2009 10:02

Wir sind beim Hausarzt. Aber ich denke schreien etc. hat nichts mit einem Arzt zu tun...Ich habe ja aber auch geschrieben dass wir überhaupt nicht antiautorität sind. Wir sind sehr streng mit unserer Tochter und geben ihr dennoch sehr viel Nestwärme...


johmarie
beantwortet von johmarie am 9. August 2009 10:53
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ich machs mir leicht und suche die schuld stets bei den sogenannten 68ern. die haben noch mehr kaputt gemacht in blinder wut alles kritisiert nur sich selbst nicht .........und die auswirkungen tragen weitere generationen

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 9. August 2009 20:54

was genau meinst Du???


Kolumna
beantwortet von Kolumna am 7. August 2009 00:33
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Hallo EvaDu, ich wermute Du meinst den Artikel "Edel-Erziehung"? Kinder kann man ganz einfach glücklich und gesund erziehen. Heute gibt es zu viele Ratgeber, benannte Erziehungsstile und zu wenig Toleranz in der Gesellschaft. Durch unser heutiges "Bildungssystem", zersplittert in Kleinstaaterei, ist schon mal eine Angst den Eltern immer mitgegeben. Die Angst, wenn wir aus beruflichen Gründen unser Kind in eine andere Schule geben müssen - wird es dann den Anforderungen genügen? Die zweite Angst, die Eltern heute bewegt,ist, mache ich alles richtig und besonders gut? Warum stellen sich Eltern heute solch hohe Ansprüche, die nicht erfüllbar sind? Wichtig ist, dass das Ziel ist, ich möchte glückliche Kinder und gesunde Kinder groß ziehen. Der individuelle Weg wird bestimmt von Euren Erfahrungen und dem Kind. Jedes Kind ist anders und muss in seiner Persönlichkeit angenommen werden. Kinder, die in Ihrem Elternhaus Geborgenheit und Liebe erfahren und in ihrem "Forschungsdrang" sich ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erobern nicht behindert, sondern behütet werden - sind in der Regel auch glücklich und gesund. Früher hat man auf seine Gefühle mehr gehört und die Erfahrung der"Alten" genutzt, wenn man nicht weiter wußte, heute gibt es für jedes Problem ein Buch, welches die Unsicherheit noch vergrößert, weil es "den Weg" und nur den als richtig ausweist. Es gibt keinen vollkommenen Menschen und deshalb gesteht Euch auch mal zu, dass Ihr unsicher sein dürft, dass Ihr mehr auf Euren Bauch hört und das verwirklicht, was Ihr als richtig und gut empfindet und dass auch kleine Fehler passieren dürfen. Auch als erwachsener Mensch darf man Fehler machen - was nicht ganz so einfach ist - man muss es auch einsehen können und dazu stehen. Meine Töchter sind heute alle über 30, sind gute Mütter und stehen glücklich im Leben, aber wir haben auch Gespräche, in denen sie mich fragen, warum hast Du das damals so gemacht? Es sind keine Vorwürfe, durchaus nicht, aber wir sprechen darüber und manchmal kommt dann der Satz: Mama ich verstehe Deine Gefühle, aber ich werde es anders machen! Und das ist gut so!


anonym
beantwortet von Serafine1 am 6. August 2009 15:12
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Ich habe den Artikel nicht gelesen. Mich in Gelassenheit üben kann ich bei unseren Kindergartenkindern. Man kennt z.Teil ihr Umfeld, die familiäre Situation, erlebt sie den Großteil des Tages und hat nen anderen Blick aufs Kind. Sicher ist es einfacher, weil wir die Kinder nicht rund um die Uhr sehen, doch die Verantwortung ist groß.

Oft beobachte ich Eltern, die in Zeitnot sind, schnell zur Arbeit müssen etc. und ihr Kind übelst beschimpfen und anschreien. Deshalb bieten wir Erziehungsberatung an, arbeiten mit Fachstellen zusammen und führen Elterngespräche um Eltern und Kind zu helfen.

Manche Eltern drohen ihrem Kind mit Liebesentzug, sagen ich liebe dich nicht mehr und solche Dinge. Das finde ich schrecklich. Das schädigt das Kind immens und so kann es keine vertrauensvolle Beziehung zu jemandem aufbauen und hat oft wenig Selbstvertrauen.

Ich selbst wurde streng erzogen, durfte wenig selbst entscheiden und finde, man hat mich und meinen jüngeren Bruder dadurch viel Autonomie und Selbstentwicklung genommen. Auch wurde oft geschlagen und nicht nur ein Klaps, Entschuldigungen gabs nicht wenn die Eltern im Unrecht waren, beim Essen kein Guten Appetit, beim Niesen kein Gesundheit und auf Kultur wurde wenig Wert gelegt. Das alles hat für mich einen anderen Stellenwert und ich hoffe, dass ich es falls ich mal Kinder haben sollte anders machen werde.

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 6. August 2009 22:51

ja ich kenne auch eine Mama die sachen sagt ich gebe Dich in der Kindersammelstelle ab wenn Du nicht isst oder so blöd kannst auch nur du sein und so...ich finde das ganz schlimm und es bricht mir das Herz wenn ich es höre. Versuche meiner Tochter einfach immer ein Lächeln zu schenken und Wärme zu geben und auch wenn es mir schon einer Weile nicht gut geht gesundheitlich udn ich kaum kraft habe (gerne mehr hätte) denke ich dass sie sich dennoch wohlfühlen kann hier bei uns zu hause...


Sonja66
beantwortet von Sonja66 am 6. August 2009 13:52
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Ich habe den Artikel nicht gelesen.

Aber in Gelassenheit übe ich mich gerne. Mit sehr guten Erfahrungen. Ich hinterfrage mich und meine Verhalten selbst und finde dabei heraus, daß es oftmals einfach übernommene Verhaltensweisen sind, die ich dann überprüfe, ob sie schon noch zeitgemäß und gut für uns sind. Meist stellt sich das Gegenteil raus, also daß sie überholt und nutzlos sind.

Es geht mir um so vieles besser, je mehr ich in meinem Leben gelassen begegnen kann.

Gelöstheit, von was auch immer, bringt mir inneren Frieden, die Möglichkeit mein Leben zu genießen, Lebensfreude, Lebensenergie, Lust und Liebe.


Jule80
beantwortet von Jule80 am 6. August 2009 09:21
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Höre auf dein Gefühl! Ich habe mein erstes Kind mit 20Jahren bekommen und habe es bisher gut gemacht, zumindest sagt mein Sohn: Du bist die beste Mama auf der Welt. Wenn sich jetzt jemand hinsetzt und eine allgemein gültige Lösung hat, der lügt! Jedes Kind ist anders und nur du als Mutter kennst es am Besten. Und gute Ratschläge brauchst du nicht! Wenn du dir die Gesellschaft anschaust, dann solltest du dich fragen, ob dein Kind da rein passen soll oder du im die Möglichkeit gibst selbst zu entscheiden. Das ein Mensch hier nur als wertvoll gilt, wenn es in der Gesellschaft besteht, dann frage ich mich wirklich wer da einen Fehler macht?!? Kein Mensch kann etwas mitnehmen und Wissen ist nur eigenes, wenn man es erfahren hat und einem nicht erzählt wird. Viel Freude mit deinem Kind. Siehe es als "dürfen" und nicht "müssen" an! Du machst schon alles Richtig!


rot1896
beantwortet von rot1896 am 5. August 2009 22:00
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Auch ich habe den Artikel nicht gelesen. Aber ich denke wir Muttis von heute sind einfach überinformiert. Von überall her geht es in der Schwangerschaft schon los. Man bekommt ix Prospekte, liest spezielle Zeitschriften, Bücher, im Kindergarten kommen Elterngespräche die voll gestopft sind mit Psychoanalysen, Pädagogik und co, hier ein Spezialist, dort einer, Infoabende ohne Ende... puh! Und dazu muß ne Mutti von heute bitte arbeiten gehen, perfekte Hausfrau, Ehefrau, Psychologin (Für Erwachsene und Kinder) Ärztin, Krankenschwester, Kinderanimateur und Taxifahrer (zum Fußball und natürlich bei jedem Spiel und Training dabei sein, zum schwimmen, turnen, Tanzen usw)sein. Und weil das natürlich nicht alles auf einmal geht, und man auch vieles gelesene nicht umsetzen kann werden wir immer verunsicherter, fühlt sich Frau immer mehr als schlechte Mutter und lässt sich so ganz leich unter Druck setzen, damit Frau noch mehr liest, Infoabende besucht usw.

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 6. August 2009 22:48

da hast Du recht. Und außer den anderen Mamis weiss keiner was so eine mama leisten muss...


anonym
beantwortet von blaueFee am 5. August 2009 10:24
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@eva: ja, Jugendliche gieren ja manchmal geradezu nach Grenzen, weil sie sonst nur Gleichgültigkeit erfahren.


anonym
beantwortet von blaueFee am 5. August 2009 10:18
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Babys müssen nicht schreien, dieser Kinderarzt hätteuns kein zweites mal gesehen.


teardrop1109
beantwortet von teardrop1109 am 5. August 2009 09:45
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Ich kann dir sagen, was man niemals tun sollte. Wir waren vorige Woche auf Rügen am Strand. Kurze Zeit nach uns schlug dort eine Familie auf - 2 Kinder. Eins schätzungsweise 3 Jahre (Junge), das andere ca. 14/15 (Mädchen). Der Kleine lief plötzlich mit heruntergelassenen Hosen direkt aufs Meer zu. Die Mutter schrie daraufhin das Mädchen an, sie solle den Jungen gefälligst ausziehen - der stand aber schon im Feuchten. Das Mädchen rannte los und versuchte, den Jungen auszuziehen. Die Mutter hinterher - und was dann geschah, schockiert mich noch heute. Die hat ihrer Tochter eine mitten ins Gesicht geschossen, dass ich dachte, die fällt um. Währenddessen fiel der Kleine der Länge nach auf dem Bauch ins Wasser - da gab es die nächste Schelle. Anschließend wurden dann Verbote ausgesprochen, so dass ich wohl nach Hause gefahren wäre. In meinem ganzen Leben habe ich live so etwas noch nicht gesehen. Ich frage mich, was wird aus Kindern, die mit solchen Methoden erzogen werden? Im Übrigen hatte ich den Eindruck, dem Vater war das nicht ganz unbekannt, der hockte völlig verschreckt in der Strandmuschel. Was kann das größere Kind dafür, das der Kleine einfach losläuft? War doch halb so schlimm - Wasser ist nun mal nass. Außerdem - warum hat die Mutter nicht aufgepasst, dass der nicht ausbüxt? Auch 14jährige sind noch halbe Kinder. Ich bin heute noch schockiert.

Kommentar von mizzebilla am 5. August 2009 09:55

schrecklich. An solchen Fälle muß ich übrigens denken, wenn mal wieder auf die antiautoritäre Erziehung geschimpft wird, natürlich ohne zu wissen, was diese eigentlich ist. Für mich ist das ganz klar eine autoritäre Erziehung, mit Anweisungen, die nicht erklärt werden und Autoritäten, die nicht hinterfragt werden.

Kommentar von blaueFee am 5. August 2009 10:26

ja, richtig, aber die antiautoritäre Erziehung ist auch nicht die Lösung, wird von Pädagogen ebenso abgelehnt wie die autoritäre.Antiautoritär wäre ja, die Kinder machen zu lassen was sie wollen, was für mich an Gleichgültigkeit grenzt. Richtig ist der goldenen Mittelweg, nennt sich demokratische Erziehung.

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 5. August 2009 09:56

Wenn ich so etwas sehe kann ich es mir meist nicht verbergen den Eltern einen Denkzettel zu verpassen und was sagen. Zumindest würde ich das gerne tun. Ja da läuft wohl einiges schief...Die Mutter sollte nicht die Verantwortung aufs Kind abgeben und na klar läuft der Junge voll Freude los, ist doch klar. wer macht das denn nicht?

Kommentar von C7c9dab8f458606bbf23e9f4b4aba726smallteardrop1109 am 5. August 2009 09:59

Ich muss ehrlich sagen, ich hatte Schiss, dass die mir auch noch eine schießt:-) Du kannst dir diese Furie nicht vorstellen. Ansonsten bin ich auf der Strecke auch nicht schüchtern.

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 5. August 2009 10:03

also ich habe in letzter Zeit mehrere Jugendliche gemaßregelt. Und habe auch gedacht es könnte passieren dass sie mich angreifen. Aber auf dem Spielplatz darf man nicht Moped fahren wenn da Kinder rumrennen. Die haben aber sofort reagiert und ich hab zum Glück keine Schläge bekommen ;-)

Kommentar von blaueFee am 5. August 2009 10:19

ja, echt shocking, aber sicher kein Einzelfall

Kommentar von Fc8a64ec1ae47eed17594cf8912e918asmallJule80 am 6. August 2009 09:28

Schlimm finde ich es auch, wenn andere Menschen zuschauen, sich aufregen und trotzdem nichts sagen! Sorry, da hast du ja auch nicht sonderlich gut reagiert. Ich hätte die Mutter angesprochen und notfalls zur Anzeige gebracht. Du läßt dich hier aus und im Grunde solltest du dich fürs "wegsehen" genauso schämen


SchnuBee
beantwortet von SchnuBee am 5. August 2009 09:39
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Gibts zu dem Artikel einen Link?

Kommentar von Simple_avatar3smallEvaDu am 5. August 2009 09:50

nee das war in der guten alten zeitschrift ;-)


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