Meerwasseraquarium mit Leitungswasser?

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6 Antworten

Hey

So eine Herangehensweise ist vielleicht bei Süßwasser ok. Aber du kannst nicht ohne Kenntnisse der Wasserchemie ein Meerwasserbecken einrichten, zumindest nur mit wenigen Arten. Du musst die Werte des Leitungswassers haben und selbst beurteilen können und fachkundige Leute fragen, ob du dein Leitungswasser verwenden kannst. Dass du überhaupt sowas fragst disqualifiziert dich fürs erste als Halter der meisten Meerwassertiere.

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Hallo,

im Leitungswasser sind (neben Wasser) auch Mineralien enthalten (z.B. Kalk). Den Mineraliengehalt kannst du messen, das ist dann die sogenannte "Wasserhärte". Je härter das Wasser umso mehr Mineralien sind da drin.

Osmosewasser (wie entmineralisiertes oder destilliertes Wasser) ist wirklich reines Wasser, ohne Mineralien.

Kaufst du nun "Aquariensalz", ist da nicht nur Salz drin, sondern auch Mineralien. Mischt du nun das Salz nach Anleitung mit deinem Leitungswasser, kann es sein, dass im fertigen Wasser zu viele Mineralien drin sind. Nimmst du weniger "Aquariensalz", ist zu wenig Salz im fertigen Wasser.

Da die Konzentration von Salz und Mineralien im Meer sehr konstant ist, sind manche Fische und Korallen sehr empfindlich auf die "falsche Mischung" reagieren, wird empfohlen zum Mischen nur Osmosewasser oder sehr "weiches" Leitungswasser zu verwenden.

Ob dein Becken mit Leitungswasser funktionieren wird oder nicht, hängt davon ab welche Tiere und Pflanzen du einsetzen wirst und wie hart dein Leitungswasser ist. Vor dem Einsetzen von Lebewesen würde ich dir dringend raten, das Wasser zu prüfen. Nicht dass es zu Todesfällen kommt...

VLG - Feivel

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Kommentar von Auratus
29.03.2016, 16:18

Die Menge an Salzen dürfte ziemlich unerheblich sein , das einzige was zu hoch wäre , wäre Calcium aber auch nicht so das es gefährlich wird , bzw fällt es sowieso vorher aus !

Korallen sind übrigens nicht so empfindlich wie alle immer denken , ich kann ohne Probleme 20 Liter Süßwasser in mein knapp 300 Liter Becken kippen ohne das sich gross was tut ! Ebenfalls verhält es sich so mit den Ballingsalzen , die meisten Korallen vertragen Calciumwerte von 380-450mg/l , Magnesium von 1300-1500mg/l und eine Alkalinität von 6-12 . Da hat man also auch einen riesen Spielraum ;)

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Natürlich nimmt man kein Leitungswasser dafür !

Das mag in den ersten Wochen , Monaten gut gehen , aber irgendwann bekommst du Probleme aufgrund zu hohem Nitrat / Phosphat ( im Meer nicht wirklich viel enthalten !! ) .

 Silikat und Spurenelemente die zu hoch sind , können dir das Leben ebenfalls schwer machen...

Natürlich siehst du nach 4 Tagen nichts , das ist normal ...

Die nächsten 6-8 Wochen verbringst du sowieso mit Algenplagen , ich hoffe das ist dir bewusst ?!

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Es wird den ph-wert etwas verändert , aber es sollte keinerlei Probleme geben. Ich nutze seit Jahren normales Wasser aus dem Gartenschlauch (2 Meter Aquarium) und es ist bisher nie etwas passiert.

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Kommentar von fhuebschmann
28.03.2016, 22:17

Hat das Osmosewasser nicht eher etwas mit der wasserhärte zu tun?

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Kommentar von DasChris
28.03.2016, 22:18

sagt mir nichts dieser Begriff. wie gesagt, Leitungswasser funktioniert auch ohne Probleme!

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Kommentar von fhuebschmann
28.03.2016, 22:21

Welcher Begriff? Osmosewasser?

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Kommentar von DasChris
28.03.2016, 22:22

jop

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Hallo,

unbehandeltes Leitungswasser sollte man möglichst nicht nutzen, da dieses viele Schadstoffe enthalten kann, die sowohl deinen Fischen als auch Korallen und Pflanzen schaden können. Darum bitte immer Osmosewasser nutzen, das entsprechend gefiltert ist und darum keine Schadstoffe enthält. Entsprechende Anlagen zur "Produktion" von Osmosewasser findest du im Fachhandel.

Mach dich doch z.B: hier mal zu dem Thema schlau:

http://meerwasseraquarium-info.de/umkehrosmoseanlage/

MfG Billy

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Es hat minimal was mit dem PH-wert zu tun.

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Kommentar von B0606
28.03.2016, 21:53

Bei welchem stand sollte der Ph wert liegen ich habe die Tests zu Hause aber noch nie gemacht 

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