Medizin bei der Bundeswehr studieren oder nicht?

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6 Antworten

Wenn du das Glück hast, als Soldatin Medizin studieren zu können, dann hast du ein finanziell sorgenfreies Studium. Im Laufe des Studiums wirst du im Allgemeinen bis zum Oberleutnant befördert und bekommst entsprechende Dienstbezüge. Ein kleiner Wermutstropfen, in den Semesterferien musst du Uniform tragen und in die Kaserne einrücken. Die Gesamtverpflichtungszeit beträgt meines Wissens 16 Jahre und nach dem Studium und einer Facharztausbildung musst du auch mit Auslandseinsätzen rechnen.

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Kommentar von Apfelkind86
04.04.2016, 14:28

Ein kleiner Wermutstropfen, in den Semesterferien musst du Uniform tragen und in die Kaserne einrücken.

Für wen das ein Wehmutstropfen ist, der hat bei seiner Verpflichtung wirklich alles falsch gemacht. Der er hat sich als Soldat verpflichtet und nicht als Student!

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Kommentar von 19Sunny96
06.04.2016, 12:24

Das ist mal von oben bis unten nicht korrekt! Zumindest nicht aktuell.

1. Sorgenfrei  oder nicht ... naja, Regelstudienzeit kann schon wie ein Damoklesschwert über einem schweben.

2. Oberleutnant wird man nicht. Auf den Leutnant SanOA folgt direkt der Stabsarzt (Hauptmann).

3. Man rückt nicht in die Kaserne ein. Man muss nicht alle Semesterferien in der Kaserne verbringen. Das ist absoluter Quatsch. TrpPraktika sind gerne gesehen, aber bei weitem keine Pflicht! 

4. Man verpflichtet sich für  17 Jahre getrennt in 4/13.

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Erstmal bist du für mehrere Jahre an die Bundeswehr gebunden und wirst da eingesetzt, wo du gebraucht wirst, vielleicht auch mal im Ausland und Krisengebieten. Der Vorteil, es fällt der NC und eventuelle Wartezeiten weg.

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Der Nachteil an einem Studium bei der Bundeswehr ist, dass du dir hier dein mediz. Fachgebiet nicht aussuchen darfst. Eine gute Bekannte von mir wollte gerne in Richtung innere Medizin gehen, musst aber dann Gynäkologie nehmen, obwohl sie das gar nicht wollte!

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Kommentar von annababy8
03.04.2016, 20:54

Weißt du vielleicht wieso das so ist?

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Kommentar von 19Sunny96
06.04.2016, 12:28

Das stimmt nicht. Das hängt von vielen Faktoren ab. Studienleistung und andere Leistungen innerhalb der BW. Außerdem  wählt man am Ende vorzugsweise Standort oder Facharzt. Wenn man sich nur ins Zeug legt, stehen die Chancen SEHR gut sich selbst seinen FA aussuchen zu dürfen. 

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Unter finanziellen Gesichtspunkten hat das sicherlich Vorteile. Aber man muss sich bewusst sein, dass ein Auslandseinsatz nicht ausgeschlossen ist.

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Kommentar von annababy8
03.04.2016, 20:11

Das ist ja, was mich am meisten daran interessiert.

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Das würdest du machen:

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Warum bei der Bundeswehr? Wenn du gute Noten hast und den Wunsch, Arzt zu werden, dann an einer freien Uni. Die Bundewehr hätte den Vorteil, dass du schon Sold während des Studiums erhalten würdest.

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Kommentar von annababy8
03.04.2016, 20:10

Ich denke ich schaffe nur eine 1,4 beim Abitur und auf Wartesemester habe ich auch nicht sonderlich Lust. 

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Kommentar von garfield262
04.04.2016, 08:32

Die Bundeswehr ist kein Mittel zum Zweck, sondern einer von vielen möglichen Arbeitgebern. Und was allgemein auf die Wahl eines potentiellen Arbeitgebers zutrifft, trifft auch auf die Bundeswehr zu: Arbeitsplätze werden von spezifischen Charakteristika begleitet und diesen folgend sollte der Kandidat seinen Arbeitgeber aussuchen. Wer nicht zur Bundeswehr möchte, der sollte dort dann auch nicht Medizin studieren. Wer gerne Soldat und zugleich auch Arzt wäre, der sollte sich bei der Bundeswehr verpflichten. Dieser und auch nur dieser ist der wirklich sichere Weg.

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