Medizin - richtiges studium?

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2 Antworten

Das von Dir beschriebene Profil könnte ja passen. Wenn Du es in der Schule noch geschafft hast, mit Lieblingsfächern und Lieblingsthemen darin klar zu kommen, ändert sich das in einer Berufsausbildung und somit auch im Studium deutlich. Sicher kannst Du weiter Vorlieben haben, aber es kommt nun darauf an, sich den Stoff, den man braucht, und den, der in Prüfungen gefordert wird, anzueignen. Im Medizinstudium musst Du Dich dirchaus mit Mikrobilogie beschäftigen, aber natürlich genau so auch mit Physiologie, Biochemie und Anatomie des Menschen. Die Chirurgie lernst Du erst richtig nach dem Studium als Assistenzarzt in der Facharztweiterbildung.

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Bei einem Medizinstudium wird viel Durchhaltevermögen erwartet. Erst mal musst Du eine allgemeine Ausbildung machen (dauert 12 Semester, also 6 Jahre) und wenn Du Dich zum Chirurgen ausbilden lassen möchtest, brauchst Du später noch eine Fachausbildung - nochmals 4-6 Semester. Und dann kannst Du Dich nochmal in der Fachrichtung festlegen: Bauchchirurgie, Thoraxchirurgie, Neurologie......

Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als Dich während dieser Ausbildung für Bakterien, Viren und Pilze zu interessieren - gehört dazu. Denn das sind die bösen Krankheitserreger.

Physik interessiert hier eher wenig, dafür Chemie. lg Lilo

http://www.wielange.net/dauert-das-medizinstudium/


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Kommentar von Kuno33
03.01.2016, 12:44

Die Facharztweiterbildung ist übrigens nicht in Semester aufgeteilt statt. Sie hat auch nicht unbedingt etwas mit der Universität zu tun. Sie geschieht in einer Klinik mit weiterbildungsberechtigten Ärzten in lockerer Anbildung an eine Universität. Es gibt einen Katalog von Operationen und weiteren Maßnahmen, die Du in der Praxis beherrschen musst. Am Ende der Weiterbildung hast Du die Facharztprüfung, um Facharzt zu werden.

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