Frage von Knorke7,

Medikamentengabe ohne mein Wissen

Meine Tochter, welche an einer Blasenentleerungsfunktionsstörung, mit beidseitigem Reflux leidet und hierzu auch Medikamente einnimmt, die dem Vater bekannt sind, da diese bereits jahrelang eingenommen werden,war zum Umgang dort und hatte Kopfweh.Ebenfalls leidet das Kind an Neurodermitis.Der Vater sagte wohl zu seiner Lebensgefährtin, sie soll dem Kind das Volksmedikament Paracetamol geben,was sie auch tat.Hierzu erfolgte keine Mitteilung an mich,dem Sorgeberechtigten Elternteil.Weiter wurden keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bedacht und Paracetamol, soll für Nierenvorgeschädigte und Neurodermitiskandidaten nicht eingenommen werden. Das Kind zeigte dann in meinem Haushalt Nebenwirkungen wie extremen Juckreiz auf der Haut und Unwohlsein. Dürfen Medikamente einfach so dem Kind gegeben werden und dann noch von einer Person, die ich überhaupt nicht kenne?

Antwort von tutenuggel,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Was erwartest Du wirklich?...Munition für Deinen persönlichen "Rosenkrieg"???

Kommentar von Knorke7,

Sorry,doch mit Rosenkrieg habe ich nichts am Hut.Ich habe eigentlich nur gefragt,da es mich mal interessieren würde.Den sogenannten Rosenkrieg führt der Vater mit dem Kind!Vielen Dank dass du zurück geschrieben hast.

Antwort von krabbe22,

Ich kenne eure Verhältnisse/Sorgerechtslage nicht. Aber der Vater ist ja wohl für die Dauer des Aufenthalts bei ihm für das Kind verantwotlich, deshalb sehe ich in der Gabe eigentlich kein Problem. Zweitens eine Blasenentleerungsstörung hat nichts mit einer Nierenschädigung zu tun. Drittens auch Neurodermitis ist keine Kontraindikation zur Paracetamol Einnahme. Ich glaube nicht das die von dir beschriebenen Symptome ursächlich mit der Tablette in Zusammennhang stehen.

Kommentar von Knorke7,

Hallo.Das Kind hat genauer gesagt eine Blasenentleerungsstörung mit beidseitigem Reflux und eine Klumpniere.Darum auch der Hinweis des Kindes an den Vater,lieber bei Mama zu Hause anrufen, ob sie es nehmen darf.Ich möchte keinen Streit mit dem Vater, es interessiert mich nur. Danke trotzdem für Deine Antwort.

Kommentar von krabbe22,

Auch wenn die Niere direkt betroffen ist, stellt das keine direkte Kontraindikation dar. Nur bei einer schweren Niereninsuffizienz (Kreatinin- Clearance <10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden. Versuch nochmal vernünftig mit dem Vater zu reden, dass er bei künftigen Medikamentengaben dich anruft, die einmalige Parcetamolgabe wird aber meiner Meinung nach nicht geschadet haben.

Kommentar von Knorke7,

Danke für deine Antwort.Das es keinen wirklichen Schaden genommen hat,weiß ich ja auch.Aber ich finde nur dieses eigenmächtige Handeln nicht gut,zumal hier auch auf die Wechselwirkungen mit den anderen Medikamenten geachtet werden muss.Ich habe mehrmals versucht,mit dem Vater zu reden, jedoch geht das jedes Mal gegen die Wand und so habe ich nur noch den allernötigsten Kontakt seit Jahren zu ihm.Meine Tochter ist 13 und wie gesagt, ich brauche keinen Krieg mit dem Vater zu führen, dass macht dieser allein mit meiner Tochter,leider.Es hat mich wirklich einfach nur interessiert, da mir meine Tochter ebenfalls Fragen stellt.Vielen Dank

Kommentar von jumba,

du hast, nehme ich an, das alleinige sorgerecht, so auch sicher die gesundheitssorge. somit muss der vater dir (eigentlich) auskunft geben. wenn du der meinung bist dass der vater die gesundheit des kindes schädigt, dann geh zum jugendamt u. besprich dich dort. was ist auf längere sicht dein plan im hinterstübchen? willst du das der umgang unterbunden wird, ausgesetzt wird oder betreut stattfindet?

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