Frage von Meninthecastle, 48

Medienneutralität über Trump und Hillary?

Sind die Medien in diesem Segment neutral? Ist Trump wirklich schlimmer als Hillary, denn die Medien zeigen nur mit dem Finger auf Trump, Hillary wird selbst in den Satire Sendungen so gut wie immer nie oder nur wenig dargestellt. An was liegt das?

Antwort
von regex9, 24

Ich denke mal, Trumps Präsenz überschattet. Die Satire-Sendungen sind von diesem Mann bereits gesättigt, so viel Unsinn, wie dieser Mann schon von sich gegeben hat. Ihm zum Kontra ist da Hillary eher langweilig.

Aber Hillary Clinton ist, auch wenn sie eine Deomkratin ist, dennoch ebenso keine so gute Wahl.

  • Sie ist risikoscheu in ihrem Wahlprogramm, kann sich auf keinen festen Wahlslogan festlegen (im Prinzip wie damals Merkel mit der CDU)
  • Hillary wirkte in der Vergangenheit oft geldgierig, bspw. wenn sie extrem hohe Honorare bei öffentlichen Reden vor amerikanischen Universitäten forderte
  • Sie wirkt nicht immer aufrichtig und gilt gar als korrupt
  • In einer Wahlkampfsrede hat sie sogar davon gesprochen, auch militärisch agieren zu lassen, sollten die USA von Cyber-Attacken betroffen sein

Hillary wird von vielen Europäern als die bessere Wahl gesehen, auch in der Presse. Auf jeden Fall. Nur in einigen Pressezeitschriften wie der Zeit oder der FAZ gibt es durchaus auch sehr kritische Artikel, die sie als keine gute Option bewerten.


Ob Trump letztendlich schlimmer als Clinton ist? Sicherlich, wenn er das ernst meint, was er so von sich gibt bzw. genauso unüberlegt handeln sollte, wenn er je an die Macht kommen würde.
Kommentar von claushilbig ,

Hillary wird von vielen Europäern als die bessere Wahl gesehen, auch in der Presse.

Um "die bessere Wahl" zu sein, genügt es ja schon, das kleinere von zwei Übeln  zu sein ...

Antwort
von claushilbig, 3

Trump liefert nun mal einfach fast täglich neues "Futter", über das man sich aufregen kann, Clinton ist da wesentlich "dezenter".

Auch Clinton ist sicherlich kein Engel - aber das sind bei ihr mehr "Altlasten", also Fehler früherer Jahre, die nicht mehr so präsent sind, und aktuell kommt sie insgesamt einfach "seriöser" rüber ...

Antwort
von BTyker99, 8

Niemand ist schlimmer oder weniger schlimm, denn beide werden ja ungefähr von der Hälfte der Wähler unterstützt. Und in einer Demokratie sollte man das akzeptieren, was die Wähler wollen, und es nicht mit "schlimm" abstempeln.

Ich persönlich finde die Medien in der Frage nicht besonders neutral. Was Satire-Sendungen angeht, sehe ich mir die gar nicht an, weil schon in den Vorschauen dieses Ungleichgewicht klar wird. Ich versuche gar nicht darüber nachzudenken, was unsere öffentlich rechtlichen Medienanstalten mit unserem Geld machen, ist besser für den Blutdruck...

Antwort
von Matermace, 24

Weil Hillary professionell auftritt und sich nicht benimmt wie ein Vierjähriger dem man das Schäufelchen geklaut hat.

Antwort
von rudelmoinmoin, 11

weil uns es nichts Angeht, Amerika ist nicht bei uns vor der Tür, wir haben unsere Eigenen Probleme, z.b. "Radikalismus" um das ab zu schaffen wäre wichtiger, als Amerika`s Parteikrieg  

Antwort
von voayager, 14

Wie stellst du dir denn eine Neutralität vor? Das ist mit Verlaub gesagt doch nur eine hohle Phrase. Man nimmt doch stets eine Position ein, andernfalls verfranzt man sich allenthalben.

Ich denke mal die Schule erweckt die Illusion, dass es so was gäbe. Das ist durchaus gewollt, denn wer nur im bloßen ewigen Pro und Kontra verharrt, ist oftmals nur ein stiller Beobachter, nimmt an keinen Entscheidungen teil, konsumiert nur auf passive Weise.

Antwort
von LienusMan, 13

Beide Kandidaten haben ihre Skandale.

Clinton: E-Mails und ihre Familienstiftung.

Trump: Trump-University, Trump-Foundation, seine Steuern, die Tatsache dass er alle 3:15 Min lügt, die problematische Beziehung zu der ältesten Tochter Ivanka, die sexistischen Äußerungen, die rassistischen Äußerungen gegenüber einer Miss Universe, die Tatsache dass er das Kuba-Embargo umgangen hat, die Anschuldigung gegen Obama dass er nicht in den USA geboren sei, die Tatsache dass er verklagt wurde weil Wohnungen nicht an Dunkelhäutige vermietet hat, auch die Tatsache dass er im Laufe seines Lebens 4 mal Insolvenz anmelden musste, Schwarzarbeit auf seinen Baustellen, die Weigerung dass er Arbeiter und Architekten auf einer Baustelle bezahlt

Du siehst beide Kandidaten haben ihre Skandale, nur Trump hat 'etwas' mehr Leichen im Keller

Antwort
von Jewi14, 22

Frau Clinton liefert auch so gut wie gar keine Angriffsfläche für Satire, während Trumpf darin regelrecht Profi ist. 

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 6

Das liegt daran, dass Trump ein Politclown ist, der die Dummheit der amerikanischen Bevölkerung dafür nutzt, um sich in eine Position zu hieven, in der er sich bereichern und seine maroden Unternehmen sanieren kann.

Ferner liegt es daran, dass er ständig lügt (Faktencheck) und nur albern durch die gegend pöbelt.

Was bitte sollen neutrale Medien denn da anderes bewerten als den Umstand, einen gefährlichen, halb dementen Irren als Präsidentschaftskandidaten vorzufinden?

Antwort
von SocialistRUSSlA, 8

Völlige Neutralität kennen Medien nicht, auch nicht in Deutschland 

Es gibt zwar durchaus hier und da zb in der FAZ kritische Artikel gegen Clinton,  aber die Hauptattraktion ist da trump 

Liegt letztendlich daran das Redakteure und evtl der Chef nunmal in unterschiedlichen Themen unterschiedliche Meinungen haben,  generell zu x oder y tendieren oder einfach durch einen Vertrag mit x oder z drin hängen und deshalb über v und g nicht so kritisch berichten sollen wie sie eigentlich möchten 

Kurz um,  ja kann man in etwa so stehen lassen deine Aussage 

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