Frage von briiqx, 168

Maxdome Film gekauft mit Fake-it Account, was nun?

Mein Freund hat sich auf Maxdome ein Account erstellt mit fake Bankdaten, normalerweise kann da nichts passieren, da es ein kostenloser Testmonat ist und er nicht vorhatte etwas zu kaufen. Jetzt hat er alledrings ausversehen ein film gekauft. Irgendwie muss er das jetzt bezahlen, wie soll er vorgehen ohne in Schwierigkeiten zu geraten ?? :/ (Er weiß selber das es ziemlich dumm war)

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo briiqx,

Schau mal bitte hier:
Film Recht

Antwort
von benjaminm87, 131

Am besten den Support gleich anschreiben und den Fall kurz klären. Wahrscheinlich will man gleich einen Vertrag abschließen. Am besten gleich einen kleinen Rabatt aushandeln.

Antwort
von DomeHu, 120

Nach dem Probemonat hätte er auch einfach kündigen können. Maxdome ist da wirklich schnell dabei. Danach schicken sie dann gute Angebote

Kommentar von briiqx ,

Nun hat er es aber schon kostenpflichtig bestellt und das muss ja am ende des monats irgendwie bezahlt werden und Maxdome merkt ja das die Bankdaten nicht echt sind.

Antwort
von tactless, 104

Wozu muss man denn da Fake-Bankdaten nutzen? O.o 

Ja Glückwunsch, mit der Verwendung von falschen Kontodaten ist der Tatbestand eines "Betruges" erfüllt! 

Das Cleverste wäre die Bankdaten jetzt noch durch Echte zu ersetzen, und das Ganze darüber zu bezahlen! 

Kommentar von briiqx ,

würde das funktionieren ? Ich meine das Geld wird ja erst am Ende des Monates abgebucht.

Kommentar von tactless ,

Wie kommst du darauf dass das erste Ende des Monats abgebucht wird? Das passiert vielleicht mit den Abo-Gebühren, aber Sofortkäufe sollten in der Regel sofort abgebucht werden. 

Kommentar von briiqx ,

Er hat die Bankdaten 30 Minuten nach dem Kauf bereits zu seinen richtigen geändert. Wird das helfen ?

Kommentar von tactless ,

Na heute wird eh nichts abgebucht. Insofern sollte das wohl schon genügt haben! 

Kommentar von TheGrow ,

Ja Glückwunsch, mit der Verwendung von falschen Kontodaten ist der Tatbestand eines "Betruges" erfüllt! 

So ein Unsinn.

Warum sollte mit der Verwendung der falschen Kontodaten zum Zweck anonym den kostenlosen Probemonat zu nutzen, den Straftatbestand des Betruges erfüllen? 

Kommentar von tactless ,

Der Betrugstatbestand ist mit der Täuschung im Rechtsverkehr zur Erlangung eines rechtswidrigen Vermögensvorteils vollendet.
Ob der Vermögensvorteil überhaupt eintritt oder man später den Betrogenen entschädigt, spielt für den Straftatbestand keine Rolle mehr.

Kommentar von TheGrow ,

Ich glaub Du solltest Dir mal den Paragraphen des Betruges genau durchlesen. Der Tathandlung des Betruges lautet wie folgt:

****************************************************************************

§ 263 StGB - Betrug

(1) Wer in der ABSICHT, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

****************************************************************************

Der Fake - Account wurde erstellt, um den kostenlosen Probemonat anonym nutzen zu können. Es war nie die Absicht kostenpflichtige Dienste in Anspruch zu nehmen.

Worin siehst Du also die ABSICHT, dass er sich durch die Verwendung falscher Bankdaten einen Vermögensvorteil verschaffen wollte?

Bei der Nutzung des kostenlosen Probemonats entstehen keine Kosten, worin sollte also der Vermögensvorteil bestehen?

Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass er jetzt " ausversehen ein film gekauft" hat. Es fehlt nach wie vor die ABSICHT sich rechtswidrig einen Vermögensvorteil zu verschaffen.

Kommentar von xrobin94 ,

Naja, aber wenn man nicht kündigt, wechselt man gleich in das kostenpflichtige Abo.

Kommentar von TheGrow ,

Wenn man nicht kündigt, wechselt man nicht gleich, sondern erst nach Ablauf des Probemonats zum kostenpflichtigen Abo und das fällt das in das Zivilrecht rein und Maxdome könnte auf die Einhaltung des kostenpflichtigen ABO´s bestehen.

Strafrechtlich liegt immer noch kein Betrug vor, denn nach wie vor erfolgte die Eingabe der Bankdaten nur um den kostenlosen Probemonat in Anspruch zu nehmen.

Anders würde es aussehen, wenn er in der Absicht, die falschen Bankdaten eingegeben hätte, um auch nach dem Probemonat das kostenpflichtige Abo in Anspruch zu nehmen, ohne das Entgelt dafür zu bezahlen. Das war aber laut der Fragestellung nicht der Fall.

Übrigens, wenn das der Fall gewesen währe, würde auch der folgende Straftatbestand in Frage kommen:

Kommentar von uncutparadise ,

Wie kauft man denn aus versehen einen Film bei maxdome ? Die Vorwürfe stehen erst einmal im Raum. Ob sie nachgewiesen werden können oder man ihm glaubt, ist eine andere Sache ;-)

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