Frage von AriaSalman, 46

Mathematik + Physik oder Physik + Mathematik?

Hallo allesamt!

Ich würde gerne wissen, welche Variante ausgeglichener sein wird, ohne zuviel vom jeweils anderen zu verpassen? Das Studium der Mathematik mit Physik als Wahlpflicht/Nebenfach oder das Studium der Physik mit Mathematik als Wahlpflicht/Nebenfach? Falls die Uni für die Beantwortung der Frage wichtig sein sollte, es soll an der Uni-Kassel sein.

Für hilfreiche Antworten bedanke ich mich im Voraus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von eddiefox, 13

Hallo!

Beim Physikstudium mit Nebenfach Mathe (oder einem anderen Nebenfach) kommt es manchmal vor, dass man mit Mathematik rumwerkelt, die man in der Vorlesung noch nicht gehabt hat. 

Den Physikprofs kann es nie schnell genug gehen, dass ihren Studenten die Mathematik in den Kopf gekippt wird, da sie die Mathe für die Physikvorlesungen brauchen. Es wird zwar versucht, die Vorlesungen abzustimmen, aber das läuft manchmal suboptimal.

Umgekehrt, bei Mathe als Hauptstudium mit Physik als Nebenfach kommt das Problem zwar auch mal vor, aber nicht so oft und nicht so ausgeprägt.
Dann kommt es aber auch auf die Uni an. Manche Unis haben für Mathematiker und Physiker getrennte Mathevorlesungen, andere nicht. Da Du schon weißt an welche Uni Du gehen willst, kannst Du dich ja erkundigen, wie es da läuft.

Das war meine Erfahrung, aber das war lange vor der Bolognareform. Vielleicht bekommst Du noch Antworten von Leuten, die aktuellere Erfahrungen haben.

Ansonsten schließe ich mich noname68 an, die Neigung spielt schon eine Rolle. Physiker "ticken" etwas anders als Mathematiker. (Auf ensprechenden Webseiten findet man Mathematiker- und Physikerwitze, in denen sich beide gegenseitig freundschaftlich auf den Arm nehmen, bzw. Mathematiker, Physiker und Ingenieure. Jeder bekommt sein Fett weg. *g*) 

Ich fände den Wechsel von Mathe auf Physik (Hauptfächer) schwieriger als umgekehrt, aber ich bin auch mehr mathe-affin.

Antwort
von noname68, 23

es kommt doch in erster linie auf deine neigung und begabung an, weiterhin kann man vieles doch erst beurteilen, wenn man es eine zeitlang gemacht hat und du ggf. für dich hochinteressante details in einem von beiden gefunden hast. und wer sagt, dass man eine frühere entscheidung nicht revidieren kann?

Kommentar von AriaSalman ,

Das stimmt natürlich, vor allem bei diesen Kombinationsmöglichkeiten würde man selbst bei einem Wechsel wohl nicht all zu viele Scheine/Credits verlieren. Danke für die Antwort, aber dennoch hätte ich die Frage an sich schon gerne beantwortet, ohne auf meine Person/Neigung dabei eingehen zu müssen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community