Frage von CookieKai, 66

Mathe oder Physik Studium oder doch etwas ganz anderes?

Spiele schon länger mit dem Gedanken Mathe oder Physik zu studieren.

Bin zurzeit Schüler der 11. Klasse in Bayern. Werde in meinem Endzeugnis der 11ten 12 Punkte haben. Klar dass sich dass in der 12ten noch ändern kann, aber reicht das theoretisch aus für ein Mathe Studium? Ich würde aber auch gerne Physik studieren mit Schwerpunkt Astronomie,da ich aber kein Physik in der Oberstufe habe (habe mich für Chemie entschieden) weiß ich nicht, ob ein Physik Studium das richtige wäre. Habe nämlich gehört, dass ein Physik Studium ohne Oberstufen Wissen ziemlich schwer ist.

Hat jemand Erfahrung mit Mathe oder Physik Studium und kann mir weiter helfen?

Falls jemand andere Studienvorschläge hat zu MINT-Fächer immer her damit :)

Antwort
von YanMeitner, 32

Also ich erinnere mich, dass die meisten die kein Physik in der Oberstufe hatten das Studium hingeschmissen haben. Gerade in den ersten schwierigen Monaten ist es gut, ein paar Vorkenntnisse zu haben, an denen man sich lang hangeln kann, bevor man sich an die Arbeitsweise gewöhnt hat. Ich kenne aber auch eine Person, die es damals geschafft hat, komplett ohne Schulwissen. Die Arme hat aber nochmehr gelernt als man das ohnehin schon musste und sämtliche Freizeit dafür aufgegeben. Zumindest in den ersten zwei Semestern. Aber möglich ist es durchaus :) Du kannst ja nach dem Abi schonmal etwas vorarbeiten.

Notentechnisch brauchst du dir weder bei Mathe noch bei Physik Sorgen machen. Der NC ist niedrig und Aussagen über deine Fähigkeiten geben die Noten nur bis zu einem gewissen Teil. Bei mir im Jahrgang ist alles vorgekommen. In der Schule ne 1 und dann in der ersten Matheprüfung durchgefallen, aber überraschenderweise auch ein paar, die Mathe in der Schule nicht mochten und auf einmal ganz gut klarkamen. Einige sind auch einfach auf ihrem Niveau geblieben. Es läßt sich also schwer mithilfe der Noten urteilen. Setz dich doch einfach mal in eine Einstiegsvorlesung Analysis oder Lineare Algebra rein. Dann bekommst du ein Bild von deinen Perspektiven :)

Antwort
von Fool09, 33

Ja, das würde schon reichen. Mathe ist an der Uni sowieso eine komplett andere Welt als in der Schule. Gilt an sich natürlich für alle Fächer, aber für Mathe ganz besonders. 

Was Physik betrifft, so ist der Einstieg sicherlich etwas einfacher, wenn man es in der Oberstufe hatte. Man kann es aber trotzdem durchziehen. Prinzipiell geht es ja sowieso bei null los, aber natürlich ist das Tempo weitaus knackiger als in der Schule. Würde sich daher anbieten, vor dem Studienbeginn ein paar Sachen nachzuholen.

Antwort
von Reggid, 26

Habe nämlich gehört, dass ein Physik Studium ohne Oberstufen Wissen ziemlich schwer ist.

ist denke ich kein problem.

wichtiger ist viel mehr das du ein solides mathematisches grundwissen aus der schule hast. auch das ist strenggenommen nicht notwendig da an der uni alles von grundauf nochmal gelehrt wird, macht die sache in den den ersten paar wochen (länger nicht!) aber schon einfacher.

das erste semester wird wohl zu 70% mathematik sein und die physikvorlesung beginnt ganz am anfang bei klassischer mechanik und freie bewegung und so, also mach dir wegen physikvorwissen mal nicht zu viele sorgen.

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 39

Mein Vater hat Physik studiert , dass schöne daran ist , dass es in Amerika Mega viele Universitäten gibt die sich stark mit den Naturwissenschaften beschäftigen,also wenn du vorhast im Ausland zu studieren dann würde ich für Physik nach Arizona oder halt in die Schweiz:)

Schon mal über ein Jura Studium nachgedacht , man muss sich halt gut überlegen in welchem Land weil die Gesetzte sind ja überall unterschiedlich.

Kommentar von CookieKai ,

über ein Jura Studium habe ich sogar tatsächlich schonmal nachgedacht :)

Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE ,

Meine Mama hat Jura studiert in der Schweiz - somit nach deutscher/Schweizer Rechtslage,diese ist jedoch sehr abstrakt & meine Mama hat das Studium dann auch abgebrochen.Jedoch ist es in Amerika konkreter (also man hat immer Beispiel Fälle & nach denen wird dann verurteilt)

Antwort
von Plokapier, 29

Ich habe keine Erfahrung mit einem Physik-Studium, stehe aber am Ende meines Abis und hab die schriftliche Physik hinter mir.

Da gibt es viele Themen, die intensives Lernen erfordern, ohne dieses Wissen dürfte ein Studium meiner Meinung nach schwer werden.

Als wir mit dem regulären Stoff durch waren, (alles was im Abi hätte drankommen können), hat unser Lehrer uns mal ne Kostprobe gegeben, was im Studium so drankommen könnte. Wir haben zum Beispiel mal versucht Schrödinger herzuleiten und heidewitzka, war das ein Spaß!

Nicht.

Wenn einem dann noch was von Vektoranalysis erzählt wird und dass dann in der Physik angwendet wird, da verabschiede ich mich doch herzlichst.

PERSÖNLICH, fände ich es also problematisch, wenn du aber richtig stark reinhaust, könnte es klappen.

Kommentar von Reggid ,

Als wir mit dem regulären Stoff durch waren, (alles was im Abi hätte drankommen können), hat unser Lehrer uns mal ne Kostprobe gegeben, was im Studium so drankommen könnte. Wir haben zum Beispiel mal versucht Schrödinger herzuleiten und heidewitzka, war das ein Spaß!!

diese sachen lernt man aber in einem physikstudium. da fällt nichts vom himmel oder wird einfach als vorwissen vorrausgesetzt. daher ist es ziemlich sinnloss einfach schülern, die diese methoden noch nicht gelernt haben, solche beispiele vorzusetzen.

ich z.B. kann kein wort russisch. wenn mir jemand einen russischen text vorlegen würde, würde ich nichts verstehen. das heißt aber natürlich nicht dass es unmöglich wäre (strenggenommen nicht mal das es schwer wäre) die russische sprache zu lernen.

daher verstehe ich nicht ganz was euch euer lehrer damit zeigen wollte.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community