Frage von ZnaLX, 51

Mathe Aufgabe, ist das richtig?

Leonie findet beim Frühjahrsputz ein Sparbuch ihres Urgroßvaters aus dem Har der Reichsgründung 1871 mit 50 Reichsmark. Wie viel Geld wäre im Jahr 2008 auf diesem Sparbuch, wenn die Zinsen bei 3,8% mitverzinst worden wären?

Habe als ergebnis: ca. 8500 oder so raus, ist das richtig :O?

Antwort
von GabbaWally, 37

ja kommt hin:
50*1,038^137=8279,53

Kommentar von ZnaLX ,

Danke ! Genauso habe ich auch gerechnet! Mir kam die Zahl aber irgendwie unrealistisch vor^^ 

Kommentar von GabbaWally ,

nein das stimmt schon. der zinseszins effekt ist unglaublich. generell trifft das auf jede form von exponentiellem wachstum zu. die meisten menschen (alle ^^) haben große probleme sich das vorzustellen.
interessant in dem zusammenhang auch die geschichte vom schachfeld und den reiskörnern: http://www.martinroedel.de/25er/maerchen.htm

"Das Märchen vom Reiskorn und dem Schachbrett

Im alten Persien erzählten sich die Menschen einst dieses Märchen: Es war einmal ein kluger Höfling, der seinem König ein kostbares Schachbrett schenkte. Der König war über den Zeitvertreib sehr dankbar, weil er sich mit seinen Ministern bei Hofe oft ein wenig langweilte. So sprach er zu seinem Höfling: "Sage mir, wie ich dich zum Dank für dieses wunderschöne Geschenk belohnen kann. Ich werde dir jeden Wunsch erfüllen." Nachdenklich rieb der Höfling seine Nase. Nachdem er eine Weile nachgedacht hatte, sagte er: "Nichts weiter will ich, edler Gebieter, als daß Ihr das Schachbrett mit Reis auffüllen möget. Legt ein Reiskorn auf das erste Feld, und dann auf jedes weitere Feld stets die doppelte Anzahl an Körnern. Also zwei Reiskörner auf das zweite Feld, vier Reiskörner auf das dritte, acht auf das vierte und so fort." Der König war erstaunt. "Es ehrt dich, lieber Höfling, daß du einen so bescheidenen Wunsch äußerst", sprach er. "Er möge dir auf der Stelle erfüllt werden." Der Höfling lächelte, eine Spur zu breit vielleicht, und verneigte sich tief vor seinem Herrscher.

Sofort traten Diener mit einem Sack Reis herbei und schickten sich an, die Felder auf dem Schachbrett nach den Wünschen des Höflings zu füllen. Bald stellten sie fest, daß ein Sack Reis gar nicht ausreichen würde, und ließen noch mehr Säcke aus dem Getreidespeicher holen.

64 Felder hatte das Schachspiel. Schon das zehnte Feld mußte für den Höfling mit 512 Körnern gefüllt werden. Beim 21. Feld waren es schon über eine Million Körner. Und beim 64. Feld stellten die Diener fest, daß es im ganzen Reich des Königs nicht genug Reiskörner gab, um es aufzufüllen. Mit seinem Wunsch wurde der Höfling zum reichsten Mann im ganzen Land, und der König wünschte, er hätte ihm nie etwas geschuldet."


;)

Antwort
von Rockuser, 26

Eigentlich hat er gar kein Geld, weil die Reichsmark nach dem 2. Weltkrieg Wertlos wurde. Das ist bestimmt eine Fangfrage.

Kommentar von ZnaLX ,

Haha :D Das schreibe ich dann mal bei der Mathe Arbeit morgen hin, er wird Augen machen ^^

Kommentar von Rockuser ,

Schreib aber die Andere Lösung dazu. :-)

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