Frage von Charlieuknow, 39

Master in Klinische Psychologie und Psychotherapie - viel Mathe?

Ich überlege momentan mit dem Bachelor Studium Soziale Arbeit anzufangen und danach den Master in Klinischer Psychologie und Psychotherapie zu machen, um danach eine Ausbildung als Kinder- und Jugendtherapeutin zu beginnen.

Ich bin allerdings kein großer Mathefan und tue mich damit wirklich schwer und wollte deshalb von euch wissen, ob das Studium (also der Master) besonders mathelastig ist, oder der Anteil nur gering ist?

Falls es sich nur um ein Modul Statistik z.B handeln würde wäre das denke ich durchaus machbar und nach wie vor ein Studienfach, dass mich sehr interessieren wird - wie sieht es aber mit den weiteren Modulen aus? Z.B beim Medizinmodul, oder Empirisches Projektseminar, oder Anderen - kenne mich leider noch geringfügig aus.

Freue mich wirklich sehr über Antworten :)

Liebe Grüße Charlie

Antwort
von WelleErdball, 29

viel Mathe?

viel Statistik und englischsprachige Literatur. Man sollte für Mathe schon ein Verständnis haben, ein Leistungskurs ist aber nicht wichtig. Es wird ja grundsätzlich alles erklärt.

Nach dem Master in Psychologie erfolgt eine 5-jährige teure Ausbildung zum Psychotherapeuten die muss man sich erstmal leisten können. Unterm Strich hast du hinterher zwischen 30.000- (im Extremfall) 90.000 Euro abzutragen.

Kommentar von Charlieuknow ,

vielen dank für deine antwort!

Also mathematisch gesehen eig. nur Statisik ? und wie viele Module sind das insgesamt?

Das mit der Ausbildung hat mich auch schon schockiert frage mich allerdings, ob man einen Großteil davon auch im Nachhinein bezahlen kann sprich nach der Ausbildung im Berufsleben...

Kommentar von WelleErdball ,

Mathe brauchst du nur für Statistik und Diagnostik

Hier kannst du alles detailiert im Modulhandbuch nachlesen:

http://www.psychologie.uni-mainz.de/Dateien/Modulhandbuch\_M.Sc.Psychologie%20.p...

Klar kannst du die Kosten hinterher abtragen sofern du eine Arbeitsstelle bekommst. An Selbstständigkeit brauchst du zu Beginn gar nicht denken wenn dann kommt in den ersten Jahren eh nur eine Festanstellung in Frage. Die Einstiegsgehälter schwanken je nach Bundesland. In etwa ist mit 2700 brutto zu rechnen, abzüglich Steuern, abzüglich Lebenserhaltungskosten, da bleibt nicht mehr die Welt viel übrig (je nachdem wo und wie man wohnt). Psychotherapie hätte mich auch interessiert aber würde ich aufgrund der Kosten niemals rangehen wenn man da nicht schon einen Polster hat.

Kommentar von Charlieuknow ,

Der Link lässt sich leider nicht öffnen habe auch schon versucht derartiges zu finden.. :/

Ja, da hast du leider recht.. Würde mich auch nochmal beraten lassen, würde es aber ungerne aufgeben wenn es genau mein Fall wäre es kann ja nicht sein dass nur mit Geld beschenkte Leute eine therapeutische Ausbildung wagen..

Kommentar von WelleErdball ,

Gib mal in der Googlesuche ein: masterstudium psychologie module

dann ist das 3. Suchergebnis eine PDF Datei "Modulhandbuch Master of Science Psychologie"

Kommentar von Charlieuknow ,

okay vielen dank! :)

Expertenantwort
von Kristall08, Community-Experte für Studium, 13

Nette Idee. Aber das wird nix.

Es gibt schon nicht genügend Plätze für Psychologie-Bachelor-Absolventen. Die haben nicht auf jemanden mit Sozialer Arbeit gewartet.  Dir fehlen doch die nötigen Grundlagen.

Antwort
von schloh80, 19

Bei dem Master, der auch BA Absolventen der Sozialen Arbeit zulässt (also nicht konsekutiv und v.a. nicht dem Diplom äquivalent ist), brauchst du dir keine Sorgen zu machen, allerdings hast du dann auch nur ein "Jodeldiplom".

Wenn du die Ausbildung zum KiJuTh machen willst, ist es besser, bei der SozArb zu bleiben und den  BA/MA äquivalent zum Dipl.-Soz.päd. zu gestalten. Bei allen anderen Wegen gibt es später Probleme wegen des PsychThG und dessen Umsetzung durch die LPAs.

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