Frage von Narco22, 222

Maschinenbaustudium nach KFZ Mechatroniker Ausbildung?

Hallo Ich beende nächsten monat meine Ausbildung zum kfz mechatroniker und wollte danach die fachoberschule besuchen um anschließend zu studieren (eventuell Maschinenbau) Ich wollte mal fragen ob das maschinenbau studium einen mit einer kfz Ausbildung etwas leichter fällt, ich hab zwar mal gehört das dass auf ein komplett anderen niveau ist aber ist dies zu packen? Und wisst ihr auch was für Weiterbildungsmöglichkeiten ich noch nach meiner fachhochschulreife habe?

Danke schonmal im voraus :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gluglu, 192

Studium ist natürlich ein anderes Niveau als eine Berufsausbildung. Mit Deiner KFZ- Mechatronikerausbildung und anschließendem Studium kannst Du auch Prüfer beim TÜV werden.

Ansonsten gibt es nach dem Maschinenbaustudium viele mögliche offene Berufswege die auch wirklich interessant sind. Nur die FH- Reife alleine bringt Dir erst mal nicht viel... nur zusammen mit einem Studium. Du kannst aber auch Meister oder Techniker machen. Beim Techniker bieten beispielsweise viele Schulen an, die FH- Reife gleich mitzumachen: Dann hast Du den KFZ- Mechatroniker, den Maschinenbautechniker zusammen mit FH- Reife... und kannst studieren. Dann allerdings mit der Sicherheit, das wenn das Studium fehlschlägt, Du immer noch den Techniker in der Tasche hast. Lernen mußt Du in jedem Fall; es unterscheidet sich halt, wie lange Du bereit bis, das zu tun. Meister dauert 1 Jahr, Techniker 2 Jahre und Studium mehrere Jahre!

Mfg

Kommentar von Narco22 ,

ich habe mal irgendwo gelesen das man für techniker auch berufserfahrung mitbringen muss.. kannst du mir vielleicht sagen was der Techniker genau macht und wie ich den erreiche und ob ich danach gut bezahlt ins berufsleben einsteigen kann ;)) weil ich ja auch nicht zu viel zeit verlieren möchte ich bin grad 22 jahre mfg

Kommentar von Gluglu ,

Mittlerweile brauchst Du für den Techniker keine Berufserfahrung mehr sondern eben eine entsprechenden Berufsabschluß. Persönlich (meine Meinung) ist Berufserfahrung hier von großem Vorteil den man kommt mit (in Deinem Fall) 24 Jahren aus der Schule und ist dann unter Umständen Vorgesetzer von Mitarbeitern, die älter wie der eigene Vater sind... und die haben zudem noch viel Erfahrung! Das bitte bedenken denn als Techniker arbeitest Du oft in einer Schlüsselposition in der Du zusammen mit Deinen Leuten (und erst mal deren Erfahrung) Dinge stämmen mußt, die in der Firma entsprechenden Stellenwert haben. Oft wirst Du als "Neuling" eingearbeitet... Du solltest aber auch hier erst mal mit dem kalten Wasser rechnen ;-).

Was ein Techniker genau macht hängt von dem ab, was der Betrieb macht... und dann, wo Du dort eingesetzt bist. In unserer Firma sind beispielsweise die Maschinenbautechniker entweder als Konstrukteure für Mechanik oder im Projektmanagement eingesetzt. In anderen Firmen arbeiten sie beispielsweise in der Angebotserstellung, Endkontrolle oder aber sie sind vor Ort beim Aufbau größerer Anlagen dabei, um anstehende "Problemchen" zu lösen und Ansprechpartner für den Kunden zu sein... Du siehst, die Aufgabenbereiche von Technikern sind sehr vielfältig und Du kannst immer wieder mal den Betrieb wechseln, wenn Dir Dein aktueller Job nicht mehr gar so viel Spaß macht.

Zum Them "gut bezahlt": Für sowas gibt es im Internet Hinweise, wer wo nach wieviel Berufsjahren was verdient. Der Lohn ist als Techniker immer Verhandlungssache. Wichtig ist erst mal, daß Du ehrlich bist und nicht zu sehr die Trommel bei der Einstellung schlägst... denn das wird sonst auch später von Dir erwartet. Lieber erst mal mit kleineren Schritten anfangen und in die Sache "reinwachsen". Danach kannst Du den Lohn neu verhandeln. Irgendwann bekommst Du auch hier und da mit, was Dein Betrieb so zahlt und da solltest Du Dich danach richten oder aber, Du hast einen entsprechend verantwortungsvolleren Job... dann kannst Du auch mehr verlangen! In jedem Fall sind es aber schon ein paar hundert EUR mehr als ein Geselle...

Mfg

Kommentar von Narco22 ,

kann man denn sagen das dass techniker studium etwas "leichter" als das maschinenbau studium ist? um ehrlich zu sein war ich nie so ein grosses mathe ass nur immer mit viel lernen hab ich das noch so gepackt.. habe mal ein bisschen rumgesucht und da stand man könnte den techniker mechatronik in vollzeit 2 jahre machen und Teilzeit 42 Monate allerdings ist eine Voraussetzung 1 jahr berufserfahrung. Also wenn ich beispielsweise den techniker machen würde wäre es sinnvoll noch das Studium dranzuhängen weil man dann ja die Kenntnisse schon hat.. aber das würde dann wieder so viel zeit kosten :(

Antwort
von Coriolanus, 171

Sofern Du in den Fächern Mathematik und Physik sowie Technisches Zeichnen an der Fachoberschule gut mitkommst, dann könntest Du auch ein Studium riskieren. Noch näher zu Deiner Ausbildung wäre Fahrzeugtechnik (z.B. im Angebot der Hochschule München).

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