Maschinenbaustudium mit Mathe LK 9P?

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6 Antworten

Hallo,

habe 2 Semester Informatik studiert an der TU-Berlin. Die Mathekurse bei Ing.Fächern sind eigentlich immer die selben. Lineare Algebra I und II, Phsyik und du wirst noch was mit technischen Mathe haben. Kannst ja mal im Studienverlaufsplan auf der Homepage der zuständigen Fakultät schauen was da auf dem Lehrplan steht. Also ich hatte "normales" Mathe mit 13 P im Abi und hab insgesamt 2,0. Erstens kannst du dich beim Studium vom NC verabschieden. Der sagt nichts aus, sondern dient nur der Zulassungsbeschränkung.

Wenn du mit Mathe und vor allem mathematischen Beweisen gut klar kommst, dann ist es was für dich. Mir hat es das Genick gebrochen,daher habe ich auf Jura umgeschwenkt^^

Also du kannst das lächerliche Mathe aus dem Abi nicht mit Uni-Mathe vergleichen. Selbst die Leute die im Leistungskurs Mathe mit ner 1 saßen hatten extreme Probleme in der Uni. Das Tempo ist extrem schnell. Ich würde mal sagen mein Mathewissen war nach 2-3 Wochen Uni komplett aufgebraucht. Und dann gings in der Uni erst richtig los. ABER: es gibt in der Regel bei Mathe immer viele Tutoren und Lerngruppen. Du musst dich schnell ans neue Lernen gewöhnen, nämlich alleine zu lernen und selbst zu organisieren. Bescheiß dich auch nicht selber mit einem Taschenrechner und schicken Matheprogrammen die du kennenlernen wirst, die wirklich alles berechnen können, was du dir jetzt noch nicht vorstellen kannst.

Mein ehemaliger Professor sagte: Es ist mit Mathe wie mit Musik. Wenn man nicht musikalisch ist, dann sollte man keine Geige spielen. Und so ist es mit allen..

Also versuchen und das beste draus machen. Und nicht wundern.. in der Regel wird in den ersten Semester aus einer Schul 1 eine Uni 3 ^^

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Man kann ganz klar sagen: Die Noten in der Schule sind KEIN Gradmesser für den Verlauf des Studiums. Oft sind sogar mittelmäßige Schüler im Studium die besseren, weil sie sich besser motivieren können nach anfänglich schleppenden Ergebnissen.

Klar, es wird im Studium nicht einfacher was Mathe angeht! Aber du startest komplett ohne Vorbelastung und es geht absolut bei 0 los. Mit genug Engagement und Einsatz (und den muss man bei allen Ingenieursdisziplinen bringen!) kann man die ersten Semester überstehen (es geht hier ums reine durchkommen) und wer die ersten Semester übersteht kann später auch gute Noten schreiben.

-> Es liegt ganz an dir und dem Einsatz den du zu zeigen bereit bist. Maschinenbau ist nicht leicht, aber es haben schon viele geschafft und wenn du dich dahinter klemmst wirst du ein weiterer sein, der das Studium mit Erfolg abschließt.

Bauing. ist definitiv leichter als Maschinenbau; Wirtschaftsingenieurswesen sehr ähnlich.
Bei Wirtschaftsingenieurswesen hängt es stark von der Uni ab, es gibt Universitäten bei denen der Wirtschaftsanteil und der Maschinenbau Anteil gleich sind. Dort wird es deutlich leichter sein. Es gibt auch Hochschulen, an denen zu einem 70% Maschinenbau Studium noch 40% Wirtschaft draufgeschlagen wird und wie du schon gut zusammen gezählt hast werden 110% WI auch schwieriger sein, als 100% Maschinenbau... Aber da würde ich mir keinen Kopf darüber machen. Entscheide mehr danach was dir liegt und dich interessiert, denn nur wenn du dich für etwas interessierst wirst du auch bereit sein viel Zeit ins Lernen und Üben zu investieren.

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ich kenne Ingenieure aus vielen Fachrichtungen, wobei viele keine Mathe-Genies sind. Jeder der sich aber ohne ein natürliches Talent an ein solches Studium wagt sollte sich schon bewusst sein, dass dies extrem viel Arbeit und Fleiß bedeutet. Zudem sollte das Studium / der Beruf ja schon durchaus auch - zumindest teilweise - Spaß machen. Wer jetzt nur aufgrund guter Arbeits- und Verdienstaussichten ein Maschinenbaustudium beginnt sollte sich schon ehrlich fragen, ob dies auch tatsächlich den Interessen und Talenten entspricht.

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Man muss keine überdurchschnittlichen Mathe-Fähigkeiten haben, um die höhere Mathematik zu bewältigen, auch wenn es keinesfalls leicht ist. Angewandte Physik ist die Königsdisziplin. Habe mich in der Schule auch nicht besonders angestrengt und war kein 1er-Schüler (in Mathe).

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Also Maschinenbau gilt im volksmund als das schwerste der Ing. Studiengänge. Ich würde nicht sagen das es das schwerste sondern das vielseitigste ist. Es ist halt das was einen Ingenieur am Ende wirklich ausmacht.

Man muss kein Mathebrain sein. man vereinfacht eh. Oder benutzt Software für komplexe Rechnungen. Es geht um die Begeisterung. Klar rechnet man viel aber es ist im Prinzip keine höhere Mathematik oder so.

Physik 10 Punkte gehen auch klar. man hat ja nicht nur Mechanik.

Chemie ist eigentlich weniger wichtig. Außer du studierst Verfahrenstechnik.

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Kommentar von Dovahkiin11
05.07.2016, 12:19

Soweit ich weiß, ist Luft und Raumfahrt noch deutlich schwerer, aber das ist auch Empfindungssache.

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Kommentar von Super2k
05.07.2016, 12:27

Dummerweise darf man die Software erst im echten Leben nach dem Studium verwenden. Während dem Studium muss man Sachen können, wo sich jeder im "normalen" Leben an den Kopf fassen würde..

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Diese Mathenote ist komplett nichts sagend. Ich als Wirtschaftsingeneursstudent kann dir nur sagen das es einfacher wird als das Abi-Mathe. Zudem ist der Studiengang des WirtIng einfacher als der des Maschinenbauers, da er vieles nur abgespeckt wissen muss.

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