Maschinenbau Studium - was erwartet mich?

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2 Antworten

Hey, Ich fange nach den Semesterferien mit meinem dritten Semester an, ist also noch nicht so lange her. Mein Abi Schnitt ist 2,1 mit Leistungskursen in Mathe, Chemie und Informatik.

Was ich bis jetzt sagen kann ist:
Den Mathe LK kannst du komplett in die Tonne kloppen, bringt unterm Strich null. Was in der Schule mir GTR usw. gerechnet wurde musst du alles im Kopf bzw. auf dem Papier machen. Hier gehts auch gleich von Null auf Hundert, also dran bleiben.

Chemie hingegen war im Verglich zum LK Lachhaft, die Vorlesungen hätte ich mir auch schenken können. Selbiges gilt für Informatik (hier sogar noch mehr). Andere, die Chemie nicht hatten, waren allerdings ganz schön am rudern.

Physik hatte ich ab der elften Klasse nicht mehr (und zusammen mit einem komplett unfähigen Professor) habe ich die erste Physik Klausur gleich mal geschoben ;-) Physik 2 war hingegen ziemlich easy.

Auch der Rest, den man nicht in der Schule hatte ist eigentlich einfach. Konstruktionslehre, Werkstoffkunde usw.

Sonst allgemein zu den Vorlesungen: sieh zu, dass du mitschreibst und dir zügig eine Lerngruppe suchst, in der du klar kommst. Der Stoff wird (je nach Prof) einfach nur erzählt und das (im Vergleich zur Schule) mit einem Affenzahn. Wo in der Schule 2 bis 3 Doppelstunden(!) für gebraucht werden geht da in gefühlt 10 Minuten oder in einem Nebensatz über die Bühne. Aber man gewöhnt sich dran, ist erst mal eine Umstellung, weil du jetzt selber für deinen Sch**** zuständig bist.

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Unterm Stich macht es aber Spaß. Die Leute sind cool drauf, die Professoren teilweise der Hammer ^^ und es ist (abgesehen von den Prüfungsphasen) ein entspanntes Leben.

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Kommentar von ebarutcu98
17.08.2016, 00:36

Hast du also in den Mathe-Klausuren (an der Uni) keinen CAS TR benutzen dürfen? Falls Ja dann hab ich bereits schon 2 Sorgen ._.

Chemie ist leider die zweite Sorge, weil ich's seit der 10. Klasse abgewählt hab -.-'

Aber deshalb besuch ich ja auch einen Brückenkurs in Chemie. 

Physik wird voraussichtlich (und hoffentlich...) kein Problem, Physik gehört zu meinen Lieblingsfächern :D

Vielen Dank! Hat mir sehr sehr geholfen und gefallen! :)

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Es kommt auch darauf an, wo du dein Studium aufnimmst. Von Uni zu Uni können sich Schwerpunkte, Lehrpraktiken und vor allem der Schwierigkeitsgrad enorm unterscheiden. 

Mathe an der Uni im Maschbau hat mit Mathe an der Schule wirklich gar nichts mehr gemeinsam. Der Taschenrechner ist Geschichte und das ist auch der Indikator wo bei der (höheren) Mathematik im Studium die Schwerpunkte gelegt werden: Mathematisches Verständnis. Du sollst und musst verstehen WARUM du etwas rechnest, umformst, herleitest und und und. 

Zum einen (eigene Erfahrung) kacken sehr gute Schulmathekönner häufiger in der Uni ab, da ihre Erfolgsrezepte schlicht nicht mehr greifen und sie sich auf nur auf ihr Können verlassen. Der durchschnittliche Mathe-Schüler kann sich meiner Meinung nach schneller adaptieren, da er weiß, was er kann und vor allen Dingen was er nicht kann. 

Deswegen mein wirklich Ernst gemeinter Tipp: Setze dich direkt ab Beginn mit dem Stoff auseinander und zwar intensiv. 

Chemie war bei uns auch wieder ziemlich lächerlich. Mit genügender Vorbereitung wirklich gut machbar. 

Physik war für mich wieder die Hölle und das obwohl ich im LK 13 Punkte stand. Das lag aber vor allen Dingen am krassen und unbarmherzigen Klausurdesign und weniger am Können meinerseits. 

Generell solltest du dir aber im klaren sein, dass du dich - je nach Hochschule - für einen der schwersten Studiengänge eingeschrieben hast, die es gibt. Maschinenbau verzeiht keine Faulheit.

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Kommentar von ebarutcu98
17.08.2016, 20:33

Vielen Dank!

Einen Punkt hab ich aber nicht ganz verstanden: inwiefern hat das Klausurdesign deine Note beeinflusst? o.O

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