Frage von Andre2709, 28

Marktwert -Aktien?

Ich wollte wissen wie der Marktwert des jeweiligen Unternehmen zustande kommt und was hat das Unternehmen davon wenn wir Aktien kauft

Antwort
von archibaldesel, 14
  1. Der Marktwert eines Unternehmens errechnet sich indem man die Anzahl der ausgegebenen Aktien mit dem jeweils aktuellen Kurs multipliziert.
  2. Einen Unmittelbaren Nutzen hat das Unternehmen nicht davon, wenn du eine Aktie an der Börse kaufst. Das Unternehmen zieht nur Nutzen aus der Ausgabe von neuen Aktien. Dann gehen die Erlöse nämlich ins Eigenkapital.
Antwort
von soissesPDF, 16

Ein Unternehmen gibt Aktien heraus, Anteilsscheine und erhält dafür Kapital, Finanzierung.

Der Wert der Aktie bildet sich im Handel, an der Börse.
Nichts anderes als ein Spielcasino.
Nicht etwa, wie es im Schönsprech heißt "Kapitalanleger", sondern für Spekulanten.

Davon gibt es die Einen die setzen auf fallenden Kurs (put), die Anderen setzen auf steigenden Kurs (call).
Ohne diesen Unterschied gäbe es keinen Aktienhandel.
Daraus bildet sich der Marktwert eines Unternehmens.

Das ist eine grobe Vereinfachung, es gibt noch mehr Einflussgrößen die das Börsengeschehen beeinlussen (Hypertrade), wäre jetzt für hier jedoch zu kompliziert.

Kommentar von archibaldesel ,

Das ist keine grobe Vereinfachung sondern kompletter Unsinn, sorry.

Die langfristige Anlage in Aktien hat nichts mit Spekulation zu tun. Es handelt sich ganz im Gegenteil, in eine inflationsgeschützte Kapitalanlage in Sachwerte.

Der Verkäufer einer Aktie setzt nicht auf sinkende Kurse, es sei denn, er macht Leergeschäfte, die in Deutschland nicht erlaubt sind. Calls und Puts sind Derivate, die lediglich Aktien als Basiswerte nutzen. Sie haben aber nichts mit dem Aktienhandel selbst zu tun, sondern werden an Terminbörsen, wie beispielsweise der EUREX gehandelt. Derivatehandel kann in der Tat spekulativ sein, kann aber auch bestehende Aktienpositionen gegen Verluste absichern.

Kommentar von soissesPDF ,

Wenn wir schon von Unsinn reden...

Aktien sind am Tag 1 zum Ausgabepreis erhältlich, der Emitent erhält sein Geld für den Verkauf von Anteilen an dem Unternehmen.

Siehe T-Aktie

Ausgabekurs 28 DM , das Geld erhielt die Telekom pro Aktie am Tag 1...in den Folgetagen konnte man Aktien an der Börse für bis 116 DM kaufen:
Der Gewinn ging an die Aktienbesitzer

Der Rückkaufswert lag am Ende des Boheis bei 14 DM, der schmale Verlust blieb bei den Aktienbesitzern.

Was war geschehen?

Die Telekom verkaufte Anteile zu eben 28 DM und kaufte die Aktien für 14 DM zurück, nachdem die Blase geplatzt war.
Die Telekom realisierte einen Gewinn von 14 DM pro ausgegebener Aktie.

Kommentar von archibaldesel ,

Und damit willst du was sagen? Natürlich steigt nicht jede Aktie. Und natürlich gibt es Übertreibungen und Blasenbildungen. Siehe das gesamte Thema "Neuer Markt". Der Erwerb einer Aktie ist eine unternehmerische Beteiligung. Wenn das Unternehmen schlecht wirtschaftet, verliert die Aktie. Arbeitet das Unternehmen hingegen gut, winken überdurchschnittliche Renditen. Das hat aber nichts mit der Assetklasse Aktien in der Gesamtheit zu tun. Schau dir den Langfristchart des DAX an. Trotz aller Krisen zeigt er Trend unter Schwankungen nach oben. Auch nahezu jeder 10 Jahreszeitraum ist positiv.

Und jetzt das positive Gegenbeispiel zu deiner Einzelaktie: Siemens: Gegründet 1847 Die Aktie hat zwei Weltkriege überlebt, drei Währungsreformen, eine Hyperinflation,jede Menge Krisen. Wer die Aktie irgendwann in der Vergangenheit hatte, hat niemals sein Vermögen verloren. Das können Anleger mit Kontoguthaben nicht von sich behaupten.

Und deine Ausführungen zum Thema Marktwert, Put, Call waren fachlich einfach falsch.

Kommentar von soissesPDF ,

Was wäre mit den Aktienanlegern von IG Farben?

Antwort
von soissesPDF, 9

VW, sollte bekannt sein, oder.

Porsche wollte VW übenehmen, der Kurs der Aktie schoß durch die Decke.
Wer gerade günstig kaufen konnte hoffte darauf, das Porsche Aktien kaufen würde, zum Höchstpreis.

Nur kaufte Porsche die Aktien nicht, das Ding platzte.
Die Aktien nahmen die entgegengesetzte Richtung, der Kurs fiel.
Wer hoch gekauft hatte musste nun Verluste realsieren.

Das und nur das das ist Börse.
Nichts als Spekulation darauf, was ein Papier in Zukunft einen Wert haben könnte.

Mehr oder weniger die Auftreilung in Gewinner und Verlierer.
In jedem Glückspiel ist die Zahl der Verlierer höher als die Zahl der Gewinner.
Warum?
Ohne diesen Zusammenhang gäbe es keine Gewinner.

Nicht verstanden?
Ein gewöhnliches "Monopoly" klärt auf:
4 Spieler steigen ein, am Ende hat es einen Gewinner...3 haben verloren.

Alle Spieler haben 30.000 Einsatz zur Verfügung = 120.000 am Ende hat der Gewinner 120.000 und die 3 anderen nichts.
Der Geinner saldiert: 120.000 minus 30.000 = Gewinn

That's the Game, Börse genannt.

Antwort
von GuenterLeipzig, 4

Was genau meinst Du?

Meinst Du den Buchwert, der sich aus der Bilanz des Unternehmens ergibt?

Meinst Du die Marktkapitaliserung, die sich der Anzahl der ausgegebenen Aktien x aktuellen Preis/Aktie ergibt?

Günter

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