Frage von IISophiaII, 10

Marklercourtage trotz Privatverkauf?

Guten Abend,

Wir sind grade dabei eine Wohnung zu kaufen. Wir haben die Wohnung im Mai besichtigt und der Maklerin unterschrieben, dass wir an dem Besichtigungstermin teilgenommen haben, dies muss sie wohl ihrer Chefin vorlegen. Wir haben hin und her überlegt, da die Preisvorstellung nicht angemessen war. Letztendlich haben wir der Maklerin ein Preisvorschlag gesendet, den sie an die Eigentümerin weiterleiten sollte. Es vergingen mehrere Wochen, bis wir die Nachricht erhielten, dass der Eigentümerin das Gebot zu gering ist. Damit hatte sich das Ganze für uns erledigt. Ein paar Wochen später, schickte die Maklerin uns einen neunen Preisvorschlag. Wir fuhren zu der Wohnung und sprachen mit anderen Bewohnern des Hauses, die uns dann die Nummer der Eigentümerin gaben, nachdem sie hörten, wie langsam die Maklerin ist. Wir riefen sie sofort an und einigten uns schnell. Als wir ihr von unserem an die Maklerin gerichteten Preisvorschlag erzählten, staunte sie. Die Maklerin hatte ihr nie davon berichtet. Der Preis war wohl eher der Maklerin zu gering und nicht der Eigentümerin 😃

Nach unserer Einigung entzog die Eigentümerin der Maklerin den Auftrag. Die Maklerin rief uns dann an und wollte uns mitteilen, dass sie auf ihre Provision besteht.

Hat die Maklerin einen Anspruch auf ihre Provision? Mehr als einen Besichtigungstermin und Informationen NICHT weitergeleitet hat sie nicht geleistet.

Vielen Dank für eure Antworten!

Antwort
von Rudnik, 4

Das ist leider gängige Praxis. Die Makler bestehen auf ihrer Provision, auch wenn sie - sehr häufig - nichts getan haben, was das Zusammenkommen von Käufer und Verkäufer betrifft. Ihr könntet Rechtswege beschreiten. Ich bin nicht sicher ob es klappt. Aber vielleicht wäre es doch die Sache wert.

Antwort
von waschmaschine5, 10

Naja, wenn die Privatperson einen Makler beauftragt hat… 

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