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Markenterror in der Schule,sollten Eltern sowas unterstützen?

gefragt von Jabber am 25.07.2007 um 22:42 Uhr

Wie sollten sich Eltern verhalten, wenn in der Schule des Kindes Markenterror herscht?Sollten die Eltern es unterschtützen um Spott des Kindes zu vermeiden?


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Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 25. Juli 2007 22:56
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Das kommt doch von "den Eltern". Sicher nicht von allen, aber eben die finanzieren doch den "Wahnsinn". Wenn sie es nicht mehr schaffen, ihren Kindern ein gesundes Selbstbewußtsein mit auf ihren Lebensweg zu geben, denn müssen sich die armen Kinder wohl über solche Äußerlichkeiten definieren. LG Lotusblume

Kommentar von Simple_avatar8smallanna001 am 25. Juli 2007 23:08

Tolle Antwort und voll meine Meinung - aber - ich habe zwei Kinder, die auf Markenkleidung überhaupt nichts geben - die werden dafür hart gemobbt und das schon seit Jahren. Ich bin stolz auf sie und auf ihr Verhalten - aber das Leben mit Kindern, die von anderen ständig verletzt werden, weil sie nicht mit dem Strom schwimmen ist auch nicht einfach - - man hat den Eindruck, gegen Windmühlen zu kämpfen und trotzdem nicht wirklich eine Chance zu haben.

Kommentar von 52a6a9132a85c3c4a5b9333bbaa38fecsmallLotusblume12 am 25. Juli 2007 23:21

super, stärke sie wo immer du kannst. Sie werden daran wachsen und wissen, dass nicht die tollen Klamotten andere zu tollen Menschen machen. Die Zeit vergeht, sicher wird es Kinder geben, denen es ähnlich geht. Kinder können grausam sein, ich weiß. Leider lernen sie viele Dinge von den Erwachsenen. Lebensuntüchtige haben wir ja nun auch schon genügend, daran sieht man doch, dass alles was Geld kostet nicht unbedingt lebenstüchtig macht. Vielleicht mal ein Tip. Wenn die Kinder auch mal ein cooles Teil bekommen,was gerade so in ist! Man kann ja mal sehen, ob sich was ändert, einfach nur mal so als Provokation. Leiden sollten die Kinder nicht müssen. LG Lotusblume

Kommentar von Bruno am 26. Juli 2007 02:43

Lotusblume liefert mir die Idee fuer Dich und Deine Kinder. Billige weisse Baumwoll T-Shirt kaufen. Textilfarben. und super exclusive Eigenmodemarke, nirgends wo sonst zu kaufen, zusammen mit den Kindern kreieren und herstellen. Wau, was werden Deine stolz sein, die andern nur so staunen.


Justin
beantwortet von Justin am 25. Juli 2007 23:36
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Obwohl ich durchweg die Antworten sofort unterschreibe, hier doch noch eine Erfahrung von uns: Inzwischen 3 erwachsene Kinder: Wir sind ebenso verfahren. Keine Markenklamotten - und unsere Kinder haben es, ohne Schaden zu nehmen, weggesteckt. Viel später - unser Sohn war schon fast erwachsen - wollten wir ihm zu einem besonderen Anlass eine Freude machen. Wir schenkten ihm einen Pullover mit einem Krokodil: Wir mussten ihn umtauschen. Sein Kommentar: Er hat mit seiner Kleidung noch nie Werbung gemacht und er hat auch nicht vor, das zu ändern! Also: Ein gesundes Selbstbewußtsein ist m.E. das Wichtigste, was man seinem Kind mitgeben kann!!


Nordlicht
beantwortet von Nordlicht am 25. Juli 2007 22:58
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Schwierige Frage. Grundsätzlich bin ich gegen diesen Marken-Terror, aber ich weiss auch, das Kinder grausam sein können. Seien es die Schuhe oder die falsche unangesagte Jacke, da gilt man dann schon als Aussenseiter. Wie soll man sich dann verhalten? Ich denke das was unserer Jugend fehlt sind ja die Werte, damit sie überhaupt wissen, das es im Leben nicht nur um den derzeit aktuellen Modetrend geht. Sie auf diesen Weg zu begleiten sollte das Ziel sein. Man sollte meiner Meinung nach die Schuluniform auch wieder einführen!


anonym
beantwortet von nupima am 25. Juli 2007 23:07
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Meine Eltern haben mir immer gesagt: Auch wenn das und das cool ist (und das wollte ich eben haben), so heisst das noch nicht, dass du das wirklich brauchst. Das gefiel mir natürlich nicht. Sie haben mich jedoch gelehrt, dass Fassade nicht alles ist, wofür ich Ihnen echt dankbar bin.


kiramarie
beantwortet von kiramarie am 25. Juli 2007 23:15
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Grundsätzlich förder ich den Markenwahn nicht. Bei 4 Kindern ist das finanziell auch garnicht machbar. Allerdings gibt es das ein oder andere Kleidungsstück, dass meine Kinder sich sehnlichst wünschen u. dann versuche ich auch, diesen Wunsch zu erfüllen. Ich versetze mich dann immer in meine eigene Jugend zurück. Da waren z.B. Wrangler-Jeans total in, und ich hab sie mir so gewünscht, aber nie bekommen. Oder wir alle trugen Parka,war damals auch total in. Sicher sollte man seinen Kindern klar machen, dass es nicht auf Äusserlichkeiten ankommt, sondern das innere Werte wichtig sind.



demosthenes
beantwortet von demosthenes am 26. Juli 2007 18:06
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Unterstützen sollten Eltern das in keinem Fall, sondern versuchen, ihre Kinder zu so unabhängigen und stabilen Persönlichkeiten zu erziehen, dass sie das selbst lächerlich finden.

Alternativ sollten die Eltern versuchen, die Einführung einer "einheitlichen" Schuluniform anzuregen - da gibt es inzwischen auch in Deutschland schon sehr gute Erfahrungen.


Ignatius
beantwortet von Ignatius am 26. Juli 2007 03:17
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Als extrem "uncool" werden wohl die Kinder/Jugendlichen auf dem Schulhof angesehen, die den Eindruck machen, sie orientierten sich an den Eltern. Noch schlimmer ist es wenn die Kinder aussehen, als ob die Eltern sie in irgendetwas hineingesteckt hätten. Ein 13jähriger im vom Mutti genähten Hosenanzug mit Herzchenapplikationen wird einen sehr schweren Stand bei seinen Altersgenossen haben.

Der Fremdbestimmung durch die Eltern steht die Fremdbestimmung durch die Werbung und die angesagte Mode gegenüber. Der Gruppendruck wird heftig sein auf dem Schulhof.

Sollte nicht im Mittelpunkt der Bestrebungen stehen, dass das Kind oder der Jugendliche sich frei macht von der Fremdbestimmung und dem Zwang zu Statussymbolen? Man kann seinem Kind vielleicht die Argumente für diese Standhaftigkeit liefern. "Ich lass mir nicht diktieren was ich anziehe." Ein Kind oder Jugendlicher das/der so denkt ist immun gegen den Markenwahn, aber vielleicht auch immun gegenüber den Einflüsterungen der Eltern.

Vielleicht sollte man früh mit einem Budget anfangen, dass den Kindern für ihre Kleidung zur Verfügung steht. Als Eltern muss man dann aber verkraften, dass sich 12jährige auch mal ein schwarzes T-Shirt mit Totenkopf kaufen. Wenn es der Souveränität des Kindes dient - warum nicht?


anonym
beantwortet von Bruno am 26. Juli 2007 02:47
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Man hilft den Kindern auch wenn man standhaft bleibt, was manchmal fuer beide Seiten schmerzhaft, dem Kind sicher mit Worten zu erklaeren, warum es so.


anonym
beantwortet von silvie34 am 26. Juli 2007 09:14
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selbstbewußtsein des kindes unterstützen,aber nicht den markenterror


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