Als ich gestern auf einem Acker Weizen für meine Wellensittiche geerntet habe, fielen mir sehr, sehr viele Marienkäferlarven auf, die am Weizen wohl Blattläuse fressen. Werden sie als biologische Schädlingsbekämpfer vom Bauern bewusst dort eingesetzt, also als Eier oder so gekauft und verteilt, oder ist das Zufall? Hängt der rasante Anstieg von Marienkäfern damit zusammen?
Die haben sich bend durch hohes Nahrungsangebot rasch vermehrt. Zufall, ist kein Bekämpfungsmitttel, obwohl es sehr interessant wäre...
Bewußt eingesetzt, aber bei Nahrungsmangel können sie bis 100 km wegfliegen.Eigentlich hättest du den Bauern, dem das Feld gehört auch fragen können, oder hast du nicht gefragt, ob du dir Weizen holen darfst?

Ich glaube schon, dass die speziell dafür eingesetzt werden. Ich habe das gelesen.
Wenn es für die Käfer ein großes Nahrungsangebot gibt, produzieren sie in der Regel auch mehr Nachwuchs. Das Angebot regelt die Nachfrage! Das ist bei allen Tierarten so, die natürliche Fressfeinde haben oder auf eine bestimmte Nahrung abonniert sind.
Blattläuse sind zudem ein Festessen für Marienkäfer, dafür kommen sie auch schon mal von weit her und sagen ihrer Verwandschaft Bescheid.
ich glaube an Zufall, in meinem Garten sitzen auch immer sehr viele auf dem Hibiscus wenn er verlaust ist, aber es ist bekannt, dass Marienkäfer gute Läusevernichter sind.
So, wie du Regenwürmer kaufen kannst, Kannste Marienkäfer kaufen.
Ich weiss nur, dass man die in Amerika aus dem Versandhaus kommen lassen kann, auch gewöhnliche Gartenbesitzer machen das.