krucker am 31.07.2007 um 21:24 Uhr

Wenn wir davon ausgehen, daß die Ewigkeit unendlich ist und wir wissen, daß Unendlich plus X gleich Unendlich ist, stimmt diese Aussage nicht.
Klingt aber gut. ;-)
Da frag mal unsere Spezialistin mit den Rüschen. Die kennt sich bei diesen Themen bestens aus.

Wenn man davon ausgeht, daß die "Ewigkeit" für alle gleich lang dauert - dann JA
krucker am 31. Juli 2007 22:11 Logisch.
wenn zwei gleichaltrig sind z.bsp. zwillinge und der eine stirbt vor dem anderen, ist der früher verstorbene doch länger tot, logisch. :o))
Hm, eigentlich ist er doch nicht länger tot, sondern einfach nur früher. Da die Unendlichkeit eben unendlich ist, gibt es also definitionsgemäß kein Ende. Damit also jemand länger tot sein kann als ein anderer, müsste einer von beiden mit dem Tot-Sein aufhören. Und das hat wohl bisher nur einer gemacht;-) Die richtige Aussage in obiger Frage wäre also "Wer früher stirbt ist eher tot" oder "Wer früher stirbt ist seit längerem (...als der andere...) tot"

Man kann nicht tot sein. Man kann nur sein oder nicht. Es gibt nicht einmal das "Nicht-Sein".
Da es das Totsein nicht geben kann, gibt es auch nicht die Möglichkeit, länger oder kürzer tot zu sein.
WolfRichter am 31. Juli 2007 23:45 Sehr guter Ansatz. Hätte ich aber eher bei einem Epikuräer als bei einer Gottesanbeterin vermutet. ;-)
gottesanbeterin am 1. August 2007 14:00 Eine Gottesanbeterin ist eine selten vorkommende Fangheuschrecke, deren Weibchen meistens nach der Begattung (wenn er nicht schnell genug abhaut) das Männchen verspeist.
Alle Anspielungen wie die deine jetzt verraten nur daß viele nicht sehr an der mitteleuropäischen Insektenwelt interessiert sind
WolfRichter am 1. August 2007 18:10 Ich weiß. Der Name kommt von der Lauerstellung.
Nun weiß ich aber wenigstens, welcher Umstand für Deine Namenswahl stand. Guten Appetit. ;-))
gottesanbeterin am 1. August 2007 22:02 danke sehr!

Das könnte ja mal jemand im Selbstversuch beweisen. Freiwillige vor.
Das widerspricht sich aber mit der Definition von Ewigkeit bei Panaemorfa´s Antwort
Nein.
Der Ansatz ist lediglich ein anderer.
Panaemorfa postuliert eine (meßbare) Dauer, also Endlichkeit der Ewigkeit, so daß die Antwort "Ja" sein muß.
Ich hingegen postuliere eine unendliche Ewigkeit, so daß die Antwort ebenso zwingend "Nein" lauten muß.
Daraus ergibt sich die nächste Frage: Ist Ewigkeit endlich oder unendlich?
Wer dem in den abrahamitischen Religionen gepflegten Begriff folgt (jüngster Tag) wird in der Konsequenz ein Ende der Ewigkeit annehmen.
Wer einen zyklischen (Buddhismus) oder offenen (einige Agnostiker) Begriff verwendet, wird Unendlichkeit annehmen.
(Das ist natürlich sehr verkürzt.)
Danke!