Frage von Leokate, 315

Mandelentzündung nach begonnener homöopathischen Behandlung möglich?

Ich nehme seit einer Woche homöopathische Mittel (auch konstitutionsmittel) um unter anderem Candida Albicans im körper loszuwerden, bzw. einzudämmen, weil ich ziemlich viel Zucker gegessen habe in letzter Zeit und wieder spürte, dass ich was tun muss.

Jetzt hab ich seit gestern etwa eine eitrige Mandelentzündung (nur eine Seite) und frage mich kann das eine Erstverschlimmerung, also eine Reaktion auf die Behandlung sein? Schließlich binden die Mandeln ja glaube ich Giftstoffe oder so...

Hatte das früher bei meinen ersten homöopathischen Behandlungen nämlich auch, dass ich einmal an den Achseln komplett alles eitrig und kaputt hatte kurz nach Beginn der Behandlung... Könnte das jetzt auch so etwas sein, oder sollte ich das unabhängig davon betrachten?

Wenn ich jetzt Antibiotikum anfange unterdrücke ich die Symptome ja nur die im Falle einer Erstverschlimmerung ja unbedingt raus müssten... Bitte nur Antworten wenn ihr mit Homöopathie Erfahrung habt

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hpruetten, 95

Es ist durchaus möglich, das Du in das homöopathische Bild gefallen bist. D.h. Du hast exact die Sympthome entwickelt, bei dem das hom.Mittel eingesetzt wird. Es kann evtl. an der Verdünnungsstufe liegen.

Nehme keinesfalls Antibiotika, denn damit unterdrückst Du ausschließlich das Sympthom und die Ursache wird unbehandelt in Deinem Körper abgespeichert.

Wenn Du Dir als Laie selbst hom. Einzelmittel heraussuchst, gehe sehr gründlich vor und prüfe, ob alle genannten Anzeichen mit Deinen vorhanden Krankheitszeichen übereinstimmen.

Zu den seelischen Hintergründen: Eine Mandelentzündung deutet immer darauf hin, das Du Dinge geschluckt hast, die Dir komplett gegen den Strich gehen.

Lerne Aggressionen auszudrücken und Dich Deiner Haut zu wehren und lerne unbedingt, Dich abzugrenzen, wenn es reicht. Setze Dich damit einmal auseinander und wenn Du erkannt hast, um was es sich handelt, bearbeite es und Du wirst sehen, Deine Mandelentzündung wird sich schnell verabschieden. toi, toi, toi

Kommentar von Roferu ,

Eitrige Mandelentzündungen können durch Streptokokkus pyogenes verursacht sein. Laut Infektionsschutzgesetz dürfen Heilpraktiker diese nicht behandeln. In jedem Falle ist in einem solchen Fall ein Arzt hinzuzuziehen. Gibt es einen Abstrich? So eine Infektion kann auch die Herzklappen oder Nieren schädigen - kein Spaß.

Sei bitte vorsichtig - übrigens: Ich bin HP und glaube auch nicht alles. Es gibt einen gesetzlichen Rahmen und eine Menge evidenter Verfahren, der man sich auch bedienen kann.

Kommentar von hpruetten ,

Wenn der Mensch nicht die Disposition für die jeweilige Krankheit hat hat, erkrankt er auch nicht daran.

Ein Beispiel: warum erkranken nicht alle Menschen, die Lepra Kranke pflegen an Lepra?

Kommentar von MalNachgedacht ,

Zu den seelischen Hintergründen: Eine Mandelentzündung deutet immer darauf hin, das Du Dinge geschluckt hast, die Dir komplett gegen den Strich gehen.

Das könnte glatt von dem Esoteriker Rudiger Dahlke stammen

https://www.psiram.com/ge/index.php/R%C3%BCdiger_Dahlke

Nun - da die Homöoopathie ja bis heute nicht mehr von Viren oder Bakterien weiß als seinerzeit Hahnemann (also mit anderen Worten: Nichts) müssen sich Homöopathen eben neue Krankheitsursachen zusammenspinnen.

Wobei ja laut Hahnemann für jede Krankheit eine "Verstimmung der Lebenskraft" die Ursache ist.

Seltsam nur, dass es in der Vergangenheit auf Kreuzfahrtschiffen oft zu massenhaften Durchfallerkrankungen bei den Passagieren kam. 
Und ich denke doch, dass das Noro-Virus dafür eine weit bessere Erklärung liefert als eine "Verstimmung der Lebenskraft" von der viele Passagiere bei ihrer lang ersehnten Kreuzfahrt betroffen waren.

Ich frage schon gar nicht wie Alternativmedizin überprüft haben wollen, dass Mandelentzündungen dadurch entstehen, dass man "Dinge geschluckt hat, die einem komplett gegen den Strich gehen."

Die Antwort wäre wohl auch allzu lächerlich....

Antwort
von uteausmuenchen, 140

Hallo Leokate,


Mandelentzündung nach begonnener homöopathischen Behandlung möglich



Ja, klar ist das möglich. Placebos schützen Dich nicht davor, Dir irgendwelche Infekte einzufangen.


Doch, keine "Meinung". Homöopathika sind Placebos. (Nachzulesen z.B. hier http://www.konsumentenbund.de/themenseite-hom%C3%B6opathie.html oder hier http://motherboard.vice.com/de/read/studie-entzaubert-homoeopathie-forscher-find...
Auch kritische Vertreter der eigenen komplementärmedizinischen Zunft betonen, dass es keine Nachweise einer Placeboüberlegenheit gibt.)

Was "wirkt" bei der Homöopathie, das sind die ausführlichen Patientengespräche. (Auch das ist mit Studien belegt, nachzulesen z.B. hier: http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/wirkt-homoopathie-und-we...
Ich zitiere: "Das interessante Ergebnis ist nun, dass es innerhalb der
Beratungsgruppen jeweils keinerlei Unterschiede gab. Es war also egal,
ob die Patienten Placebo, Komplexhomöopathie oder individuell
zubereitete homöopathische Medikamente bekamen, solange sie nur vorher
homöopathisch beraten wurden. Anders gesagt: Reden ist wirksam, Globuli
sind es nicht."
)

In diesen Gesprächen erringt der Homöopath eine Vertrauensposition im Herzen des Patienten, die ein Arzt mit der ihm nur begrenzt zur Verfügung stehenden Sprechzeit, leider nicht so leicht bekommt.

Der Homöopath kann sich in diesen Gesprächen ganz anders inszenieren, Empathie suggerieren, das Gefühl vermitteln "das eine passende" Mittel für die Probleme von "Dir ganz allein" zu suchen. Der Patient folgt den Anweisungen blind. Und wartet nicht selten geduldig - sogar über Monate - bis der natürliche Krankheitsverlauf die Beschwerden bessert.

Und das ist nicht selten gefährlich. Besonders dann, wenn man ein Exemplar von Homöopath erwischt hat, der einem nicht nur harmlose Placebos verkauft, sondern auch noch falsche Vorstellungen über den eigenen Körper und unsinnige Vorstellungen über echte medizinische Behandlungen einimpft. Leider scheint es sich bei Deinem Homöopathen um ein solches Exemplar zu handeln.


um unter anderem Candida Albicans im körper loszuwerden, bzw.
einzudämmen, weil ich ziemlich viel Zucker gegessen habe in letzter Zeit
und wieder spürte, dass ich was tun muss.

Nur weil man Zucker isst, bekommt man keinen Pilz. Diese "Diagnose" Deiner Beschwerden (worum es sich auch handelt) ist einfach nur hanebüchen.

Bitte gehe zu einem richtigen Arzt und lasse einen seriösen Test auf eine Pilzinfektion machen. Ich möchte wetten, dass keine vorliegt.

(Ist schon klar, dass man auch mit Placebos bestens "heilen kann", was ursprünglich gar nicht vorlag....)



frage mich kann das eine Erstverschlimmerung, also eine Reaktion auf die Behandlung sein?

Die "Erstverschlimmerung" ist eine Schutzbehauptung der Homöopathie. Da die "Arzneien" wirkungslos sind, verschlechtern sich Beschwerden halt auch mal. Oder man fängt sich etwas ein. Der Homöopath benutzt dies mit der Erstverschlimmerung geschickt, um dem Patienten "Wirkung" einzureden.

Tatsächlich gibt es in der homöopathischen Vorstellungswelt keine Möglichkeit, den Placebocharakter der Kügelchen zu erkennen:

Geht es dem Patienten besser? Klar, kann ja NUR die Homöopathie gewesen sein.... Geht es unverändert? Weiter nehmen, ggf anderes Mittel... Geht es schlechter? Erstverschlimmerung, also eine Wirkung; ggf ein anderes Mittel....

Egal, wie der natürliche Krankheitsverlauf also sein wird: Der Homöopath stellt es als "Wirkung" der Zuckerkügelchen dar. Tatsächlich ist das ein sogenannter "Post-hoc-ergo-propter-hoc"-Fehlschluss: Keineswegs alles, was NACH einer Einnahme eines Mittels geschieht, passiert deshalb. Nicht einmal, wenn man wirksame Arzneien einsetzt, ist das so. Der Körper ist immer allen möglichen Infekten ausgesetzt. Und manchmal fängt man sich eben was ein.



Hatte das früher bei meinen ersten homöopathischen Behandlungen nämlich
auch, dass ich einmal an den Achseln komplett alles eitrig und kaputt
hatte kurz nach Beginn der Behandlung

Naja, Mandelentzündung findet nicht unter den Achseln statt. ;-) Du hattest damals halt etwas Anderes. Jeder von uns hat immer wieder ausheilende "Alltagsbeschwerden". Wenn Du oft Homöopathika nimmst, ist eigentlich unausweichlich, dass Du kurz vor Deiner nächsten Infektion irgendein Kügelchen genommen hast.

Ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von Placebos und Deiner Mandelentzündung besteht mit Sicherheit nicht.

Möglich ist aber, dass die Mandelentzündung auftritt, weil Du vorhergehende Infekte mit ausschließlicher Placebobehandlung wiederholt verschleppt hast. Therapieverzögerung - also das Unterlassen einer notwendigen Behandlung - kommt unter Homöopathika leider vor, weil manche Homöopathen echte Medizin zum Schutze des eigenen Gedankenmodelles oft schlecht machen.



Wenn ich jetzt Antibiotikum anfange unterdrücke ich die Symptome ja nur
die im Falle einer Erstverschlimmerung ja unbedingt raus müssten.

Das ist falsch und ein typischer von Homöopathen verbreiteter Spruch.

In Wahrheit ist es die Homöopathie selbst, die rein symptomatisch behandelt. Der Körper wird als "Blackbox" behandelt: Symptome werden gesammelt, man wirft ein Mittelchen ein - und betrachtet die Veränderung der Symptome.

Das ist auch unausweichlich so: um  1800, als Hahnemann die Homöopathie erfand, wusste man nichts über die Körperfunktionen - der Körper WAR eine Blackbox.

Während die Medizin im Laufe der Zeit wesentliches Wissen über diese Funktionen erlangt hat und in ihren Behandlungen auch anwendet, ist die Homöopathie in der symptomatischen Behandlung von vor 200 Jahren verhaftet geblieben.

Tatsächlich behandelt ein Antibiotikum sogar sehr ursächlich genau die Keime im Körper, die für die Beschwerden verantwortlich sind.

(Hier ist das ausführlich erklärt: http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Antibiotika)


Gegen eine Pilzinfektion (von der ich nicht denke, dass Du eine hast), wird der Arzt das Antibiotikum nicht einsetzen - eventuell aber gegen die Mandelentzündung.

Und nein, das "behindert" die Wirkung des Homöopathikums nicht, weil es keine gezielte Wirkung über Placebo hinaus hat.

Hier noch zum Weiterlesen allgemeines zur Homöopathie: http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/

Auf der FAQ-Seite und bei den "Widersprüchen" findest Du viele Deiner Ängste angesprochen.

Tu' Deiner Gesundheit einen Gefallen und hinterfrage die Behauptungen Deines Homöopathen...

Grüße

P.S.: Und ja, mit Homöopathie kenn' ich mich ganz gut aus. Ich durfte also antworten.

Kommentar von faymorgane ,

aber grad einen ganzen Artikel schreiben...?

Kommentar von uteausmuenchen ,

Ach, fay,

wenn man inhaltlich nichts gegen die vorgebrachten Argumente vorzuweisen hat, muss man sich halt über die Länge der Antwort echauffieren? Bitte sehr. Möchtest Du vielleicht auch noch auf Kommafehler hinweisen?

Kommentar von faymorgane ,

Echauffieren? Das wäre zuviel der Ehre. Aber Artikel gehören in Zeitschriften... wär doch was?

Kommentar von MalNachgedacht ,

Ausser natürlich es wären homöopathiefreundliche Artikel - denn  Hand aufs Herz. Wäre Utes "Artikel" aus homöopathischer Sicht positiv hättest du diesen Kommentar bestimmt nicht geschrieben....

Antwort
von Grobbeldopp, 167

Nein, es ist keine Erstverschlimmerung, es ist - irgendwas anderes.

Ich habe übrigens Erfahrung mit Homöopathie: Ein wirkungsloser Schmarrn. Ein Skandal, dass Leute damit behandeln und damit objektiv gesehen betrügen dürfen. Wenn du an Homöopathie glaubst, kannst du genau so gut an den Weihnachtsmann glauben. Wobei, eigentlich nicht. Der Weihnachtsmann ist um Größenordnungen wahrscheinlicher.

Kommentar von faymorgane ,

Wasn das für ein Ton hier?

Kommentar von scheggomat ,

Der richtige! 

Wie sollen Dosierungen unterhalb der Nachweisgrenze irgendetwas bewegen? 

Homöopathie ist tatsächlich Scharlatanerie. 

Antwort
von halbsowichtig, 111

Keine Sorge, homöopathische Mittel habe keine Wirkung. Deshalb können sie mit deiner Mandelentzündung nicht direkt zu tun haben.

Mandelentzündungen kommen meistens durch Bakterien. Diese ernähren sich von Zucker. Deshalb kann Zuckerkonsum - z.B. in Form von Globuli - eine vorhandene Infektion verschlimmern.

Antibiotika beheben die Ursache, das heißt, sie bekämpfen die Bakterien.

Antwort
von Steffile, 170

Eine homeopathische Behandlung schliesst eine konventionelle nicht aus! 

Kein ernsthafter Homeopath wird dir raten. eine Mandelentzuendung auszusitzen, denn das kann Jahre spaeter zu rheumatischem Fieber fuehren.

Ish bin mir nicht sicher, ob du dich selbst behandelst, oder ein Homeopath im Spiel ist?

Kommentar von Leokate ,

okay also ein arztbesuch ist unumgänglich wie es scheint.. nur wenn es antibiotika geben sollte kann ich alles vergessen.. das behindert sich gegenseitig. Es ist ein Homöopath mit im Spiel ja, allerdings könnte ich mir das nicht leisten nochmal neue sachen zu holen...

Kommentar von LucyDiamonds ,

>>Eine homeopathische Behandlung schliesst eine konventionelle nicht aus!<<

Das sehen die ranghohen Würdenträger eurer Religionsgemeinschaft aber etwas anders:

So referiert Dr. Helge Seifert, der in seiner Praxis nach eigenen Angaben mittlerweile nur noch homöopathisch behandelt, wie Homöopathie kranken Kindern helfen kann. In einem Vortrag behauptet er, dass die Homöopathie um so abrupter wirke, je akuter der Zustand seiner Patienten sei. Die Behandlungen würden lediglich dann (!) länger dauern, wenn die Beschwerden schon länger bestehen oder wenn es bereits eine sogenannte schulmedizinische Vorbehandlung gebe.

Aaahso, lediglich dann, sonst ja immer.
Apropos immer™:

>>Kein ernsthafter Homeopath wird dir raten. eine Mandelentzuendung auszusitzen<<

Sollte er nicht, stimmt, hierzu aber nochmal Herr Seifert:

Der Flyer, mit dem Seifert auf dem Kongress seine Praxis bewirbt, spricht eine ähnliche Sprache. Homöopathie, so heißt es da, sei bei allen Krankheiten einsetzbar, die keiner chirurgischen Behandlung bedürfen. „Sorgfältig ausgewählte homöopathische Mittel heilen schnell, sanft, sicher, ohne gravierende Nebenwirkungen und dauerhaft auch schwere akute und chronische Erkrankungen wie Migräne, Neurodermitis, Asthma bronchiale, Colitis, rheumatische Erkrankungen u.v.m., für die sonst nur Linderung, aber keine Heilung möglich ist. Dies gilt auch für akute Krankheiten bakterieller oder viraler Natur.

So gesehen finde ich es nicht sehr unwahrscheinlich, dass ein Homöopath mir zum "aussitzen" einer Mandelentzündung raten würde. Für ihn ist es ja kein "aussitzen" da die Zuckerkugeln doch aktiv gegen Bakterien und Viren wirken. Und nicht blos da.
Der vom "Deutschen Zentralverein Homöopathischer Ärzte" unter der Rubrik: "Fachverlage für Homöopathie" geführte "Similimum Verlag" hat was therapeutische Erfolge angeht noch gut ein Dutzend weitere Medizin-Nobelpreise im Angebot:

Das Buch „Das kann die Homöopathie“ wird mit einem reißerischen Aufsteller beworben. Dieser verspricht Berichte über die homöopathische Heilung unter anderem von ADHS, AIDS, Borreliose, Gehirntumoren und Tuberkulose.
Im Flyer zum Buch wird behauptet, dass Homöopathie bei Krebs wirke. Zugleich wird Angst vor der Chemotherapie verbreitet. Diese könne Krebs erzeugen.
Ein Blick ins Buch zeigt, dass sich diese steilenThesen noch steigern lassen. „15 von 129 homöopathisch behandelten HIV-Patienten einer Versuchsreihe wurden HIV-negativ“, ist dort zu lesen.

Und wohl auch nur dort, wenn die Anmerkung gestattet ist




Ach übrigens:
Es heisst Homöopathie, nicht Homeopathie. :-)
Und in diesem Punkt sind sich Esoterik und (Sprach-) Wissenschaft sogar mal einig!

Kommentar von MalNachgedacht ,

Eine homeopathische Behandlung schliesst eine konventionelle nicht aus! 

Da war Samuel Hahnemann der ja sozusagen der Erfinder der Homöopathie war aber ganz anderer Meinung - wie man in seinem Standardwerk "Organon der Heilkunst" an mehreren Stellen klar nachlesen kann - z.B. hier:

§ 52
Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kannsich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen! 

Richtig ist allerdings das zwar fast alle Homöopathen sich auf Hanemann berufen und auch behaupten sich an Hahnemanns Regeln zu halten - aber in der Praxis kein Problem damit haben klar und eindeutig gegen eben diese Regeln zu verstossen....

Kommentar von faymorgane ,

Ich glaube mit Verlaub nicht, dass Homöopathiegegner das von aussen beurteilen können...

Kommentar von MalNachgedacht ,

Auch Homöopathiegegegner können lesen was Hahnemann geschrieben hat - womit einige Homöopathen scheinbar Probleme haben....

Nicht nur § 52 Organon der Heilkunst macht unmißverständlich klar, dass Hahnemann nichts aber auch gar nichts davon hielt eine homöopathische Behandlung mit "Schulmedizin" zu kombinieren - oder Homöopathie gar nur zur "Unterstützung" oder "Begleitung" einer "schulmedizinischen" Behandlung zu verwenden sondern man kann auch aus anderen Paragraphen eindeutig erkennen - z.B. 

§ 273
In keinem Falle von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige, einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sei, nur einen einzelnen, einfachen 
wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren, verschiednen.
In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal einzugeben.

Noch klarer kann man es ja wohl nicht mehr formulieren - und Hahnemann forderte von seinen Anhängern ja bekanntlich:

"Macht's nach aber macht es genau nach"

Und wenn der böse "Schulmediziner" ein oder mehrere "allopathische" Mittel verabreicht dann gibt es eben KEINEN FALL wo man da als Homöopath noch sinnvoll Globuli zur Ergänzung oder Unterstützung verabreichen könnte.

Wer anderes behauptet verbiegt Hahnemanns Forderungen ins Gegenteil und von Hahnemanns "Macht's nach aber macht es genau nach" kann dann keine Rede sein - auch dann nicht wenn damit Umsatzverluste für den jeweiligen Homöopathen verbunden sind.

Antwort
von Deichgoettin, 156

Wer hat die Diagnose der Pilzerkrankung festgestellt und wo hast Du sie?
Vorab schon einmal: Auch wenn Du in letzter Zeit öfters zuckerhaltige Lebensmittel zu Dir genommen hast, hast Du nicht zwangsläufig eine Pilzerkrankung!

Falls Dur wirklich eine Pilzinfektion hast, dann ist es doch wohl klar, daß ein Antibiotikum kontraindiziert ist!!!
Gehe zu einem "richtigen" Arzt, statt Dich mit Voodoo- Mittelchen behandeln zu lassen.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Dachte ich auch schon dran, ist eine beliebte Fehldiagnose bei Heilpraktikern.

Expertenantwort
von Sternenmami, Community-Experte für Gesundheit, 131

Nur, weil man vermehrt Zucker gegessen hat, muss man einen Candidapilz nicht behandeln. Das macht man wirklich erst dann, wenn der Pilz im Körper Oberhand gewonnen hat und es zu Organschäden kommt. Ist jetzt vielleicht ein blödes Beispiel, aber unser Hund hatte nach monatelanger Antibiotikatherapie eine sehr, sehr heftige Candidapilzinfektion, wo auch schon die Leber in Mitleidenschaft gezogen war. In dem Fall macht es dann Sinn, diese Candidainfektion zu behandeln, aber auch wirklich erst dann. Vorher kommt unser Körper mit diesem Pilz sehr gut alleine zurecht. Du solltest schlicht und einfach die Zuckerzufuhr drosseln und viel trinken. Mehr ist nicht nötig.

Was Deine Mandelentzündung angeht, so ist da nicht zwingend ein Arztbesuch notwendig. Ich weiß jetzt nicht, wie stark die Beschwerden und die Entzündung sind, aber in den meisten Fällen bekommt man eine Mandelentzündung mit einfachem Honig wieder weg. Im Honig sind entzündungshemmende und antibiotische Stoffe enthalten, die gerade bei Halsentzündungen super helfen. Vorteil dabei ist, dass der Körper gegen Honig keine Resistenzen bildet, was aber sehr wohl geschieht, wenn man zu häufig das Antibiotikum einnimmt, welches der Arzt verordnet.

Lutsche mehrmals täglich einen Esslöffel voll Honig pur runter. Ich habe festgestellt, dass der milchig-trübe und eher feste Honig besser wirkt als der goldgelbe und flüssige Honig. Wichtig ist aber, dass der Honig nicht mit Wärme über 40°C in Kontakt kommt, weil dann die heilenden Eigenschaften zerstört werden.

Natürlich ist im Honig auch Zucker enthalten und Du denkst jetzt wahrscheinlich, dass die Candidainfektion zusammen mit dem Honig nicht wirklich eine gute Kombination ist. Aber wie gesagt ... wenn Du keine gravierenden Probleme durch den Candidapilz hast, kommt der Körper sehr gut alleine damit zurecht. Da muss man nicht mit irgendwelchen Mittelchen versuchen, den Pilz einzudämmen.

Es gibt Menschen, die kommen bei Halsentzündungen mit Wärme besser zurecht und trinken dann viel Tee, um die Beschwerden zu lindern. Ist das bei Dir der Fall, dann empfehle ich Dir Salbeitee. Salbei wirkt entzündungshemmend.

Bist Du, wie ich, eher der Kältetyp, dann mische Dir selber Eiswürfel. Ich nehme immer Wasser, Honig und gestampfte Salbeiblätter, mische dies und friere es zu Eiswürfeln ein. Diese Eiswürfel lutsche ich dann einfach mehrmals täglich. Geht super.

Wichtig ist, dass Du jetzt sehr viel trinkst und auch viel an die frische Luft gehst.

Vermeide bitte momentan Milch und Milchprodukte, weil die Milchsäurebakterien sich an die Entzündung heften könnten und somit die Heilung verhindern.

Wenn Du zusätzlich zu der Mandelentzündung auch noch eine verstopfte Nase hast, dann solltest Du Dir unbedingt ein Nasenspray besorgen. Atmet man durch den Mund, dann trifft die kalte und ungefilterte Luft direkt auf die Bronchien und nicht selten kommt es in Folge auch noch zu einer Bronchitis. Daher ist es wichtig, für eine ausreichende Nasenatmung zu sorgen. Es gibt zwar immer wieder Menschen, die vor der Anwendung von Nasenspray warnen, weil die Nasenschleimhäute austrocknen, aber wenn man ein paar Dinge berücksichtigt, passiert da nichts.

So gibt es inzwischen Nasensprays, die mit dem Wirkstoff Panthenol angereichert wurden (z.B. Nasic oder Xylo Duo). Diese verhindern das Austrocknen der Nasenschleimhäute. Trotzdem sollte man ein Nasenspray maximal 6x pro Tag und höchstens 10 Tage in Folge benutzen.

Tja, zum Schluss noch der Hinweis, dass Du Dich gesund und ausgewogen ernähren solltest und viel rohes Gemüse, Obst, Salat und Vollkornprodukte essen solltest, damit Dein Körper jetzt viele Vitamine und Mineralstoffe bekommt.

Bleibt mir nur noch, Dir gute Besserung zu wünschen.

Alles Gute

Kommentar von uteausmuenchen ,

Gute Antwort außer dem Satz

Vorteil dabei ist, dass der Körper gegen Honig keine Resistenzen bildet, was aber sehr wohl geschieht, wenn man zu häufig das Antibiotikum einnimmt, welches der Arzt verordnet.

Der ist nämlich Unsinn.

Unser Körper ist bereits gegen das Antibiotikum resistent - sonst dürften wir es nicht einnehmen. Ein Antibiotikum kann unsere eigenen Körperzellen nicht schädigen.

Resistenzen "bilden" sich auch bei den angegriffenen Bakterienstämmen nicht wegen des Antibiotikums. Sie bilden sich (oder liegen zum Teil längst über gänzlich natürliche Variabilität vor) über die immer in Bakterienpopulationen vorliegende Bandbreite.

Wenn man für die Hemmung von Krankheitserregern in vitro (also in der Petrischale) höhere Konzentrationen eines Antibiotikums benötigt als man am Infektionsort in vivo (also im Patienten) erreichen kann, dann spricht man von „Resistenz“, d.h. dass dieser Erreger mit diesem Medikament nicht (mehr) wirksam bekämpft werden kann.

Das Antibiotikum tötet also lediglich unter den Bakterien die anfälligeren zuerst. Nimmt man es nicht vorschriftsgemäß bis zum Ende, dann verschiebt man damit die natürliche Populationsvaribilität hin zu den resistenteren Keimen.

Deswegen ist es so wichtig, Antibiotika immer genau nach Vorschrift anzuwenden und nicht zu früh abzusetzen.

http://www.xn--homopedia-27a.eu/index.php/Artikel:Antibiotika

Grüße

Kommentar von Sternenmami ,

Mit "Resistenzen" meinte ich zwar mehr oder weniger die Tatsache, dass Antibiotika irgendwann nicht mehr helfen, weil die krankmachenden Bakterien sich schlicht und einfach nicht mehr vom Antibiotikum beeindrucken lassen, aber was soll´s ...

Kommentar von charmpagner ,

uteausmuenchen:

Ein Antibiotikum kann unsere eigenen Körperzellen nicht schädigen.

Du hast völlig recht, hier wird viel Unsinn geredet, auch von den Vertretern der "Naturheilkunde". Aber dein Satz muss auch unbedingt korrigiert werden, weil er schlichtweg falsch ist.

Abgesehen von anderen Baustellen im Zusammenhang mit Antibiotika: Sie bewirken - zumindest nach ein paar Tagen - eine oxidative Schädigung der Mitochondrien in gesunden Körperzellen. Und zwar durch bakterizide Antibiotika stärker als durch bakteriostatische Antibiotika.

Kommentar von MalNachgedacht ,

 Im Honig sind entzündungshemmende und antibiotische Stoffe enthalten, die gerade bei Halsentzündungen super helfen. Vorteil dabei ist, dass der Körper gegen Honig keine Resistenzen bildet, was aber sehr wohl geschieht, wenn man zu häufig das Antibiotikum einnimmt, welches der Arzt verordnet.

Wie Ute schon schrieb - unsere Körper sind zum Glück resistent gegen Antibiotika denn sonst würden Antibiotika auch uns töten statt die Bakterien, die uns krank machen.

Resistent werden Bakterien übrigens dann wenn man das vom Arzt verordnete Antibiotikum zu selten oder nicht so lange wie verordnet einnimmt - denn dann haben die Bakterien,welche das jeweilige Antibiotikum zumindest ein bisschen länger überleben wie andere die Chance sich zu vermehren und dabei diesen Vorteil gegen das jeweilige Antibiotikum in durch Mutationen verbesserter Form weiterzugeben - wodurch am Ende dann tatsächlich eine Resistenz entstehen kann.

Honig mag antibiotische Stoffe enthalten - aber auch gegen die gibt es resistente Bakterien. Z.B. ist das Bakterium Clostridium botulinum gegen Honig resistent - weswegen es auch im Honig überleben kann und darin auch vorkommt. Für die meisten Menschen kein Problem - aber für Säuglinge eine echte Gefahr.

Und nur weil ein Mittel antibiotische Stoffe enthält heißt das noch lange nicht, dass es auch dort wirksam wird wo die jeweiligen Bakterien sind.

Wäre es so dann wäre hochprozentiger Schnaps ein perfektes Antibiotikum - denn der darin enthaltene Alkohol tötet praktisch alle Bakterien und obendrein auch noch die meisten Viren....und obendrein werden die nicht einmal resistent dagegen....

Das "Problem" dabei ist das Alkohol als antibiotische Sustanz zwar hervorragend wird - aber erst in ener Konzentration die z.B. im Blut jeden Menschen töten würde....

 

Kommentar von Sternenmami ,

Oh man ... wie kompliziert kann man eine Antwort in einem Laienforum eigentlich noch machen?

Kommentar von MalNachgedacht ,

Auch in einem Laienforum sollten Antworten richtig sein - wenn vielleicht auch in etwas vereinfachter Form.

Deine vorherige Behauptung

Im Honig sind entzündungshemmende und antibiotische Stoffe enthalten, die gerade bei Halsentzündungen super helfen. Vorteil dabei ist, dass der Körper gegen Honig keine Resistenzen bildet, was aber sehr wohl geschieht, wenn man zu häufig das Antibiotikum einnimmt, welches der Arzt verordnet.

ist nun mal nicht nur falsch sondern auch irreführend - ob man nun Honig schleckt oder verordnete Antibiotika (die ja rezeptpflichtig und daher ärztlich verordnet sind) - gegen beides wird der Körper nicht resistent und damit ist auch der vermeintliche Vorteil von Honig eben keiner....

Umgekehrt können hingegen Bakterien sehr wohl auch Honig und eben nicht nur gegen Antibiotika resistent werden.

Die Gefahr dafür wird größer wenn die Antibiotikabehandlung später erfolgt.

Wer also die verordneten Antibiotika erst einmal liegen läßt um es zunächst mal mit Honig zu probieren (damit er nicht resistent wird :-)  ) hat hinterher wenn er dann doch wirksamere Antibiotika braucht denn Bakterien mehr Zeit gelassen sich zu vermehren - und dadurch auch die Wahrscheinlichkeit von Mutationen die zu Resistenzen führen erhöht....

Lustig finde ich übrigens wie in der sogenannten "Alternativmedizin" allen möglichen "natürlichen" Produkten eine Wirkung gegen Bakterien zugeschrieben wird - aber dabei krampfhaft vermieden wird in dem Zusammenhang das Wort "Antibiotikum" zu verwenden....

Wenn Honig bei oraler Aufnahme eine antibiotische Wirkung in vivo gegen krankheitsverursachende Bakterien hat ohne dabei dem Patienten nennenswerten Schaden zuzufügen dann ist Honig eben auch ein Antibiotikum....und wie bei jedem Antibiotikum gibt es früher oder später auch krankheitserregende Bakterien die dagegen resistent werden....

Kommentar von Sternenmami ,

Da Du ja viel Spaß daran hast, die Antworten anderer auseinander zu pflücken und sie ausgiebig kompliziert zu kommentieren, lass ich Dir jetzt einfach mal den Spaß.

Fakt ist schlicht und einfach, dass vielen Leuten der Verzehr von Honig bei Halsentzündungen und auch als äußere Einreibung bei oberflächlichen Hautentzündungen sehr gut hilft ... mir auch.

... und das war es von mir zu dem Thema. Ich habe keine Lust auf dieses Spiel ... dies ist nicht richtig und das ist nicht richtig und dies funktioniert aber so und nicht so.

Ich denke, Leokate hat meine Antwort verstanden und nur darauf kommt es an.

Antwort
von Hexe121967, 153

besprich das doch am besten mit deinem arzt oder heilpraktiker der dir verordnet hat, diesen natürlich im und am körper vorkommenden hefepilz zu bekämpfen. welche beschwerden hattest du denn die bekämpft werden mussten?

Kommentar von Grobbeldopp ,

Wenn der Heilpraktiker sowas glaubt:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/candida-infektion-ia.html

ist er der falsche Ansprechpartner. Eine Candidose ist laut solcher Darstellungen die perfekte Krankheit für falsch positive Diagnosen mit ungeeigneten Mitteln: Diffuse Symptome und man kann allen möglichen Unsinn dagegen verschreiben.

Kommentar von Hexe121967 ,

@Grobbeldropp - daher habe ich den/die te ja gefragt, warum genau sie diesen pilz bekämpfen will. nur wegen vermehrter zuckeraufnahme oder ohne irgendwelche beschwerden nehm ich doch keinerlei mittel (egal ob sie jetzt pflanzlich sind oder reine chemie).

ich hatte mal einen wirklich grossen abszess. meine ärztin hat dann einen abstrich gemacht um den erreger herauszufinden. diagnose war ein bakterium das jeder mensch auf der haut hat. daher galt es - neben der örtlichen antibiotikabehandlung - heraus zu finden, warum mein körper sich diesmal nicht gegen den erreger hat wehren können. 

Kommentar von Grobbeldopp ,

Hab dich missverstanden, sorry.

Kommentar von Hexe121967 ,

ist nicht schlimm, kann vorkommen ;-)

Antwort
von eccojohn, 156

? ? ? ? ? Es lebe die Eigen-Diagnose mit halbem Halbwissen ?

Entweder zum Arzt gehen, oder das Folgerisiko resultierend aus scheinbar nur angelegenen Fachbüchern mit Gelassenheit ertragen !

Dennoch - gute Besserung !

Antwort
von faymorgane, 106

Was du hier berichtest, zeigt wieder mal schön, dass Homöopathie nicht in Laienhände gehört. Und die Fragen, die du hier stellst, solltest du deinem Homöopathen stellen, nicht im Internet. Wenn du dir keine weitern Besuche bei ihm leisten kannst, ist das sehr schade. Die Eiterung kann, muss aber nicht im Zusammenhang mit der Behandlung sein. Das kann ich aber aus der Ferne unmöglich beurteilen, das wäre unseriös. Deswegen, siehe oben, frag unbedingt als erstes deinen Homöopathen. Ich hoffe, du findest einen Weg. Vielleicht lässt er ja wegen der Kosten mit sich reden, falls du es selber bezahlen musst.


Kommentar von FrankFurt237 ,

Ich bin auch der Meinung, dass die Fragestellerin das weitere Vorgehen mit ihrem Homöopathen absprechen sollte. 

Kommentar von MalNachgedacht ,

Also wenn ich mit homöopathischen Anamnesen Geld verdienen würde dann wäre ich auch dieser Meinung....

faymorgane will ja nicht verraten, ob sie als Homöopathin mit Homöopathie Geld verdient oder nicht - warum auch immer.....

Antwort
von FrankFurt237, 174

Wenn du allgemein stark auf dein Similimum reagierst, solltest du das weitere Vorgehen am besten mit deinem Homöopathen absprechen. 

Kommentar von MalNachgedacht ,

Wozu?

Man kann noch soviel mit einem Homöopathen besprechen - das mag dem Homöopathen zwar zusätzliche Einnahmen bescheren aber es ändert nichts daran, dass es keine einzige Erkrankung gibt (und entsprechend auch nicht bei Mandelentzündungen) bei denen es irgendwelche Globuli geben würde die nachweislich besser als Zuckerpillen wirken.

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