Frage von Genoviana,

Manche Lebensmittel fördern die Entstehung von Histaminen, welche sind das?

Ich hab mal beim Allergiearzt in einem Prospekt gelesen, dass bestimmte Lebensmittel die Förderung von Histaminen, die ja für die Entstehung von Allergien verantwortlich sind, unterstützen. Um dies zu vermeiden sollte man als Allergiker genau diese Lebensmittel meiden, egal welche Allergie man hat. Ich meine weder eine Lebensmittel- noch ein Kreuzallergie.

Hilfreichste Antwort von SevenStarMantis,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dort ein bissl gewühlt... Da stehen sie alle.

http://www.medinfo.de/index-r-938-thema-Histamin_Intoleranz.htm

Kommentar von Nenek,

Man kann versuchen, vorbeugend Daosin zu nehmen.

Kommentar von SevenStarMantis,

Thx fürs Sternchen ^^

Antwort von kerstinbu,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Am besten Du läst erst mal ermitteln was Dein und nur Dein Körper an Lebensmittel nicht verträgt, nur dann kannst Du was geziehlt machen.Was ist es für ein Leben wenn Du immer darann denkst davon könnte ich oder könnte nicht eine Allergie bekommen. Jeder Körper ist einzigartig und reagiert auch so. Wie Du das genau ermitteln kannst, kannst Du hier nachlesen:http://www.praeventologische-praxis.eu/pronuti Unter Informationen sind einige wissenschaftliche Studien dazu. Hier für Dich einiges Allgemeines zum Thema Histamin,was bei den Einen stimmen kann und beim Anderen nicht ganz so.Wie ich sagte jeder ist Einzigartig!!!!!! Was ist eigentlich Histamin erklären o Die Wirkung von Histamin auf Organe und Gefäße o Beeinträchtigungen des Magen-Darm-Trakts o Erweiterung der Gefäße des Herz-Kreislauf-Systems o Beeinträchtigungen des Zentralnervensystems o Beeinträchtigungen des Bronchialsystems o Veränderungen an der Haut

Die Therapie einer Histamin-Intoleranz o Eliminationsdiät o Arzneimittel gegen HIT o Die individuelle Toleranzgrenze finden o Darmsanierung u.a. mit Colon-Hydro-Therapie o Warum schwankt der Histamingehalt erklären o Die Küchenresistenz von Histamin erklären o Eventuelle Desensibilisierung auf bestimmte Allergene durch führen o Patienten darauf hinweisen das die Behandlung mit naturheilkundlichen Mitteln und Verfahren etwas länger dauert, Faustregel : es werden so viele Monate benötigt (Höstfall) so viele Jahre die Erkrankung besteht

Ein Vitamin B6 Mangel begünstigt die Histamin-Intoleranz. Öfter Bananen, Weizenvollkornprodukte, Vollkornreis, Linsen, Kidneybohnen, Paprika und Fisch (insbesondere Lachs)essen. Auch das Vitamin C spielt eine wichtige Rolle. Regelmäßig wählen z.B. Kartoffeln, Broccoli, Paprika und Frischobst.

Medikamente gegen HIT o Antihistaminika o Vitamin B6 o Vitamin C

Histamin und Alkohol Alkoholische Getränke, insbesondere Wein und Bier, können erhebliche Mengen an Histamin enthalten. Der genaue Gehalt ist dabei abhängig von Sorte und Jahrgang. Als Faustregel gilt: Weißweine und trockene Weine sind histaminärmer als Rotweine; untergärige Biere (z. B. Pils) sind histaminärmer als obergärige Biere (z. B. Weizenbier). Alkohol kann bei Histamin-Unverträglichkeit einen vierfach verstärkenden Effekt haben: • Alkoholische Getränke enthalten meist viel Histamin. •Alkohol erhöht die Durchlässigkeit der Darmwand. •Alkohol hemmt die Diaminooxidase. •Alkohol wirkt als Histaminliberator.

Nahrungsmittel, die einen hohen Histamingehalt haben • Eingelegte/konservierte Lebensmittel • Käse: vor allem Hartkäse - je älter desto mehr Histamin • Geräuchertes Fleisch, Schinken, Salami • die meisten Fischprodukte (alle Meeresfrüchte), v.a. Fischkonserven • Bohnen und Hülsenfrüchte (besonders Kichererbsen und Sojabohnen, auch Erdnüsse) • Sojaprodukte (Sojamilch, Sojasahne, Tofu, Sojasaucen, ...) • Produkte aus Weizen • Sauerkraut • Einige Obstsorten (Bananen, Birnen, Melanzani, Orangen, Kiwi, Erdbeeren) • Alkohol, insbesondere Bier und Wein • Hefe • Schwarzer Tee • Schokolade, Kakao, Knabbergebäck, Süßigkeiten mit Konservierungs- und/oder Farbstoffen • Weinessig • Nüsse, Walnüsse, Cashew Nahrungsmittel, die Histamin freisetzen (Histaminliberatoren): • Hülsenfrüchte • Erdbeeren • Zitrusfrüchte • Tomaten • Kiwi • Nüsse • Ananas • Papaya • Kakao und Schokolade Diaminoxidase blockierende Nahrungsmittel: • Alkohol • Kakao • schwarzer und grüner Tee • Mate Tee • Energy Drinks (Bestandteil Theobromin blockiert die DAO) Histaminarme Lebensmittel Auf Grund weiterer, ebenfalls vorliegenender Unverträglichkeiten/Kreuzallergien ist zu beachten, dass die Histaminarmut eines Lebensmittels allein noch nichts über seine Verträglichkeit für den Betroffenen aussagt. Arme Lebensmittel sind bei unter 5 mg/kg • Frischkäse • frisches Fleisch (frisch, gekühlt, gefroren) • Fangfrischer Fisch (frisch oder tiefgefroren) • Frisches Obst: Melone, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litchi, Mango, Khaki, Rhababer, Kirschen, Blaubeeren, Johannisbeeren, • Aprikosen, Äpfel, • Frisches Gemüse: Grüner Salat, Kohlsorten, Rote Beete, Kürbis, Zwiebel, Radieschen, Rettich, Rapunzel, Paprika, Karotten, • Brokkoli, Kartoffeln, Gurke, Lauch, Zucchini, Mais, Spargel, Knoblauch, • Getreide, Teigwaren: Dinkel-, Mais-, Reisnudeln, hefefreies Roggenbrot, Mais-Reis-Knäckebrot, Reis, Haferflocken, Reiswaffeln • Mais-, Reis-, Hirsemehl, Bannenmehl • Milchersatz: Reis-, Hafer-, Kokosmilch • alle nicht zitrushaltigen Obstsäfte, alle Gemüsesäfte (außer Sauerkraut) • Kräutertee • Grüner Tee • Proteine: Eigelb, Lopino (strittig, da ebenfalls Hülsenfrucht) •
Beachten ! Die Schwankungsbreite des Histamingehaltes in Nahrungsmitteln ist sehr hoch, (Wein, Käse = 0,4 - 250mg/ 100g Histamin) abhängig von Frische, Reife und Sorte des Nahrungsmittels. Daher: - Lebensmittel so frisch wie möglich verzehren. - Frische Lebensmittel mit relativ hohem Gehalt an biogenen Aminen einschränken, wie Banane, Tomate, Spinat. - Kochen, Backen oder Einfrieren ändert den Gehalt an biogenen Aminen im Lebensmittel nicht! - Verzicht auf gereifte Lebensmittel wie Sauerkraut. - Fischsorten wie Makrele, Sardelle, Hering und Thunfisch einschränken/meiden. - Frischen oder tiefgekühlten Fisch gegenüber geräuchertem, getrocknetem oder gesalzenem vorziehen. Fisch vor der Zubereitung wässern, da Histamin wasserlöslich ist. - Weißwein statt Rotwein nutzen, besonders hohe Werte hat französischer Rotwein, Chianti und Muskat. Spätlesen enthalten mehr biogene Amine als Kabinettweine. - Streichkäse und Butterkäse anstelle von Hartkäse verwenden. - Jungen Käse gegenüber altem, lange gereiftem Käse vorziehen. Der höchste Gehalt an biogenen Aminen befindet sich im Rindenbereich. - Kochwurst (Leberwurst) anstelle von Rohwurst (Salami) und Schinken verzehren. - Verzehr von Schokolade einschränken / meiden. Noch was. Ich habe auch eine Aufstellung über den Histamingehalt in Lebensmitteln.Solltest Du daran Interessiert sein schreibe mir Deine Mailanschrift und ich sende sie Dir als Datei.

Antwort von pippi60,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich weiß, dass man Nüsse in jeder Form meiden sollte.

Antwort von Felony,

Ich leide selbst unter einer Histamin-Intoleranz und muss daher auf viele Lebensmittel verzichten. Welche das hauptsächlich sind, hat Kerstinbu schon ausführlich beschrieben.

Bei den Ursachen muss man aber nach verschiedenen Kategorien unterscheiden: 1. Lebensmittel, die einen hohen Histamingehalt haben, der vom Körper mangels Diaminoxidase (Enzym) nicht abgebaut werden kann. 2. Lebensmittel, die selbst kein oder kaum Histamin enthalten, jedoch eine direkte Ausschüttung des im Darm gespeicherten Histamins ins Blut bewirken. 3. Lebensmittel, die zwar auch wenig Histamin enthalten, jedoch ebenfalls das Enzym Diaminoxidase zum Spalten benötigen und somit in Konkurrenz treten zum histaminhaltigen Lebensmittel.

Möglicherweise ist Dir schon ein gutes Stück weit geholfen, wenn Du die Lebensmittel der Kategorie 2 meidest. Das sind zum Beispiel Tomaten in jeglicher Konsistenz, Zitrusfrüchte und die Säfte davon, Kaffee, Wein und weinhaltige Getränke.

Das ist auf jeden Fall mal ein erster Schritt.

Und achte immer darauf, möglichst frische Lebensmittel zu verwenden. Bei Fleisch und Fisch steigt der Histamingehalt von einem Tag zum anderen sprunghaft an. Hackfleisch, das nicht vor Deinen Augen frisch zubereitet wurde, sollte auch nicht mehr auf Deinem Speiseplan stehen.

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