Frage von CostaLaRiva, 23

Man kann neben Socialamtgeld eine minijob machen?

Antwort
von isomatte, 11

In der Regel ist das kein Problem,es muss nur feststehen um was für Leistungen es sich bei dir handelt,entweder um das SGB - ll - vom Jobcenter oder das SGB - Xll - vom Sozialamt !

Denn da gibt es nicht nur große Unterschiede bei den Freibeträgen auf Erwerbseinkommen,sondern auch bei dem so genannten Schonvermögen.

Im SGB - ll - gelten die Freibeträge nach § 11 b SGB - ll - und im SGB - Xll - stehen dir 30 % vom Einkommen als Freibetrag zu,max. sind es aber 50 % der Regelbedarfsstufe 1 ( 404 € ),also 202 €.

Dazu kommt dann eine Pauschale von 5,30 € für Aufwendungen wie Fahrkosten,die durch die Beschäftigung entstehen könnten,die würde es also auch ohne Aufwendungen geben,sind die tatsächlichen Aufwendungen höher,dann werden diese auf Nachweis anerkannt.

Kommentar von CostaLaRiva ,

Vielen Dank.Ich kriege von Jobcenter.

Kennen sie die Regels in diesen Fall.?

Kommentar von isomatte ,

Wenn du min. 15 Jahre alt bist dann gelten die Freibeträge nach § 11 b SGB - ll - wenn du Arbeitseinkommen erzielst !

Die ersten 100 € deines Brutto ist der Grundfreibetrag,von 100 € - 1000 € Brutto stehen dir 20 % Freibetrag zu und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag.

Würdest du in deiner BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) min. 1 minderjähriges Kind haben,egal ob ein leibliches Kind oder eines was der Partner mit in die Beziehung gebracht hat,dann würde die letzte Stufe der Freibeträge von 1000 € - 1500 € Brutto gehen und davon dann diese 10 % Freibetrag.

Diese Freibeträge werden dann addiert,theoretisch vom Nettoeinkommen abgezogen und mit evtl. sonstigem Einkommen ( wie Kindergeld / Unterhalt / Waisenrente usw. ) addiert und das ergibt dann das gesamte anrechenbare Einkommen.

Das wird dann auf den Bedarf angerechnet und von den Leistungen abgezogen,besteht dann noch ein Bedarf,dann käme entweder eine Aufstockung in Betracht oder dann vorrangig Wohngeld / Kinderzuschlag,wenn vorhanden.

Antwort
von Roquetas, 20

Ja sicher, du musst das nur melden und hast dann zusätzlich jeden Monat 130 € zur Verfügung.

Du darfst auch so viel verdienen, dass Du nicht mehr auf staatliche Unterstützung angewiesen bist.

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