Wie der Vater so der Sohn... wie die Mutter so die Tochter...
Das war früher so! Früher hat man 90 % der Zeit mit seiner Familie verbracht, darum hat man sich auch zum etwa selben Menschencharakter entwickelt...
Wie kann man heutzutage sein Kind denn noch selbst erziehen?
Das geht doch garnicht.
Die Tochter oder der Sohn ist jeden Tag auser Samstag und Sonntag von morgens bis mittags im kindergarten weil die eltern arbeiten... da wird das kind von den kindergärtnerinnen erzogen...
Später in der schule sind die Kinder bis 14 uhr in der schule und müssen dann zuhause bis 16 uhr hausaufgaben machen...
Sehe ich das richtig, dass unsere Kinder nicht mehr von uns sondern in der Schule sowie dem Kindergarten erzogen werden?
Ich meine... am wochenende können wir noch bei ihnen sein... aber im kindergarten sind die erzieherinnen vorbilder und in der schule die 8 und 9klässler die vorbilder...
liebe grüße
Ja, die bäuerliche Großfamilie von früher war für die Wertevermittlung nicht die schlechteste Lösung.
Es kommt nicht auf die Dauer des Kontakts zum Kind an, sondern auf die Intensität.
Es reicht, wenn man sich ein bis zwei Stunden unter der Woche abends und am Wochenende länger intensiv mit dem Kind beschäftigt. Dann ist ein gute Kontakt und Erziehung sehr wohl möglich.
Wenn man aber abends und am Wochenende nur rumhängt und nix mit den Kids macht, dann klappt auch die Erziehung nicht und es wäre besser gewesen, zu verhüten.

doch, man kann seine Kinder schon noch selbst erziehen: man muss halt Prioritäten setzen, mein Sohn it erst mit 4 in den Kindi gegangen, wir haben dieses JAhr "plus" sehr genossen. Man muss die Zeit, die man mit den Kindern hat eben mit Qualität füllen, gemeinsame Aktivitäten (nicht mit der wii...) fördern, Ausflüge machen, dem Kind spielerisch lernen und lehren, wie die Welt funktioniert, Naturverbundenheit fördern, Herzensbildung ausbauen... dann hat man auch das Gefühl, selbst geformt zu haben.
bloodrose04 am 8. November 2009 11:47 genau so sehe ich das auch - unsere kinder sind 2 jahre und wir tun unser bestes...

Also was du hier schreibst;
Die Tochter oder der Sohn ist jeden Tag auser Samstag und Sonntag von morgens bis mittags im kindergarten weil die eltern arbeiten... da wird das kind von den kindergärtnerinnen erzogen...
Später in der schule sind die Kinder bis 14 uhr in der schule und müssen dann zuhause bis 16 uhr hausaufgaben machen...
...DAS war vor 20-30 Jahren schon so... und ich weiß das die eltern ab einen bestimmten zeitpunkt evtl nur noch 50% der erziehung mitwirken. irgendwann muss man einsehen das man genau diese 50% nutzen sollte/kann. sonst ist es so, wie du es beschreibst. ist man aber ein liebevolles elternpaar, nehmen die kinder einen gerne als leitbilder...

Man hat täglich Zeit, sich intensiv mit seinen Kindern zu beschäftigen.
Nach Schule und Kindergarten gemeinsame mahlzeiten, gemeinsam Hausaufgaben machen, anschl. zeit zusammen verbringen.
Abends gemeinsam Abendessen.
Du siehst, Mahlzeiten zusammen einnehmen, ist sehr wichtig.
stimmt nicht
Leider ist es so, dass heute die Kids im Kindergarten oder Schule oft viel besser betreut/erzogen werden, als von ihren überlasteten und berufstätigen Eltern, die ihre Kinder ständig vor PC oder TV "parken" müssen. Da ist weniger Qualitätszeit mit entspannten Eltern am Abend und Wochenende für Kinder oft viel besser als familiärer Dauerstress. (Wir haben selbst 4 Söhne zwischen 3 und 13, die sehr gerne in Kiga und Mittagsbetreuung gehen, wie übrigens die allermeisten ihrer Mitschüler)
Man muss halt seine eigenen Prioritäten setzen und sich auch in gewisser Weise gegen die Bevormundungen, die immer mehr Raum fordern, zur Wehr setzen. Eine Familie, wie sie sich der Staat/Gesellschaft heute vorstellt muss ja nicht jedermanns Geschmack sein und nicht von jedem akzeptiert werden. Die Gesellschaft kommt schon noch dahinter, dass jahrhundertalte Gepflogenheiten nicht immer überholt und schlecht sein müssen. Die Zwangsentfremdung der Kinder von den Eltern/der Familie wird sich früher oder später rächen.
"Wie kann man heutzutage sein Kind denn noch selbst erziehen?"
Es ist heutzutage ein Balanceakt, aber Geld muss verdient werden.