sunnytime07 am 10.08.2008 um 12:37 Uhr
Wäre über jeden Erfahrungsbericht dankbar. Viele Grüsse sunnytime...
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Die zu Ibuprofen durchgeführten klinischen Studien umfassen nur so etwa 40 Frauen, bei denen wohl nichts passiert ist. Keine ausreichenden Daten jedoch, um unbekümmert Ibuprofen zu schlucken. Wenn Du Paracetamol nicht nehmen darfst, frage Deinen Arzt.

ich glaube, in diesem fall ist gf nicht die richtige adresse. lass dich besser vom arzt beraten....es gibt sicher schmerzmittel, die du auch während der schwangerschaft nehmen kannst
sunnytime07 am 12. August 2008 07:02 Ich wurde vom Arzt beraten und hatte mir einen Erfahrungsbericht erhofft und keine Sprüche, die ich mir selber beantworten kann! Wer lesen kann ist klar von Vorteil.

Laß es einfach und frage auf jeden Fall immer vorher deinen Arzt.
sunnytime07 am 12. August 2008 07:03 Diese Antwort kann ich mir auch schenken, dann lieber gsrnicht antworten. Danke!
Hi sunnytime,
ich kenn mich auch nicht so gut aus, aber ich weiß, dass Ibuprofen auch nach der Geburt therapeutisch beim Neugeborenen genommen wird, um den Schließmechanismus eines Gefäßes zu unterstützen (persistierender Ductus arteriosus botalii). Genauso kann Ibu auch gegen Ende der Schwangerschaft dieses Gefäß shcon frühzeitig schließen, daher ist eine Einnahme im letzten Trimenon relativ kontraindiziert, dh wirklich nur einnehmen, wenn es sein muss und dann niedrig dosiert und kurzzeitig einnehmen!!
Vielen Danke! Endlich mal eine Aussage die Sinn macht. VG
VÖLLIG FALSCH - NIX SINN !!!!
Von wegen "40 Frauen" !!! Ibu ist hinsichtlich der Reproduktionstox hervorragend untersucht.
Im ersten Trimenon besteht die Gefahr kardialer Missbildungen. (Heisst für die Praxis: wenn keine Alternativen bestehen, möglichst niedrig dosiert und möglichst kurzzeitig einnehmen)
Im zweiten Trimenon überwiegen die Gefahren, die durch die Prostaglandinsynthese-Hemmung auf Mutter und Kind hervorgerufen werden können.
Im dritten Trimenon schliesslich sind zu beachten: tokolytische Wirkung, verstärkte Blutungsneigung für Mutter und Kind, kardiopulmonale Tox für das Kind, renale Tox für das Kind.
=> insofern sind "Erfahrungsberichte" hier leider ziemlich fehl am Platze, weil ein Grossteil der möglichen Nebenwirkungen nämlich nur im Rahmen ordentlicher Studien zu erfassen und hinsichtlich Relevanz zu bewerten sind.
Danke für Deine Aussage...werde wohl nach einer Alternative suchen, selbstverständlich in absprache mit meiner Ärztin, bevor wieder irgentwelche Aussagen kommen. VG