Mama (Christin) Papa (Moslem)-(nicht verheiratet)- wie überzeuge ich den Vater von der Taufe?

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19 Antworten

Ich denke, Überzeugen ist in so einer Situation sehr schwierig, bzw. unmöglich.

Ich nehme an, du hast deinem Freund deine Gründe schon ausführlich auseinandergesetzt. Ich weiß von Kindern eines muslimischen Vaters, die (ungetauft)  mit ihrer katholischen Mutter jeden Sonntag die Messe mitgefeiert haben. Den Kindern hat das total Freude gemacht und sie waren voll dabei.

Bis sie in die Pubertät gekommen sind, war das dem Vater vollkommen egal. Dann allerdings hat er sein Vaterrecht vehement eingefordert und dann gab es ziemlich Probleme...

Wichtiger als die Taufe und wie du deinen Kindern die Erstkommunion erklärst halte ich eure gemeinsame Kommunikationsbasis! Ihr sollt viel reden: über euer Kind - aber auch über euren Glauben!

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Ich selbst wurde erst mit 9 Jahren getauft. Nachdem ich mich aktiv für eine Religion entschieden habe.

Es ist doch für einen Menschen egal, ob er getauft ist, wenn er im Herzen glaubt. Als Kind war Gott für mich ein liebender Gott, ist er übrigens heute noch. Wenn du deinem Kind das beibringen kannst, steht der Erwachsenentaufe nichts im Weg, wenn dein Kind es denn dann vollkommen selbst entscheidet.

Warum ist die Taufe für dich so wichtig, wenn du es doch bist, die dem Kind die wichtigen Dinge der verschiedenen Religionen nahebringt?

Ein Zeugnis darüber, wohin man gehört, weil man dazu gezwungen wird, oder sich selbst entscheidet, ist doch überhaupt nicht wichtig. Wichtig ist, im Herzen zu glauben. Ein Schluck Wasser, ein Spruch, ein Stück Papier, drückt doch nicht im geringsten aus, was Glaube bedeutet.

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Eure Kinder sind nicht eure Kinder

Eure Kinder sind nicht Eure Kinder.

Es sind die Söhne und Töchter
von des Lebens Verlangen nach sich selber.

Sie kommen durch euch, 
doch nicht von euch;

und sind sie auch bei euch, 
so gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, 
doch nicht eure Gedanken, 
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Leib behausen, 
doch nicht ihre Seele, 
denn ihre Seele wohnt in dem Haus von Morgen, 
das ihr nicht zu betreten vermöget, 
selbst nicht in euren Träumen.

Ihr dürft euch bestreben, ihnen gleich zu werden, 
doch suchet nicht, sie euch gleich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, 
noch verweilt es beim Gestern.

Ihr seid die Bogen, 
von denen eure Kinder als lebende Pfeile entsandt werden.

Der Schütze sieht das Zeichen 
auf dem Pfade der Unendlichkeit, 
und Er biegt euch mit Seiner Macht, 
auf dass Seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Möge das Biegen in des Schützen Hand 
euch zur Freude gereichen; 
denn gleich wie Er den fliegenden Pfeil liebet, 
so liebt Er auch den Bogen, 
der standhaft bleibt.

Khalil Gibran - Der Prophet, 1985

Bei meinem ersten Sohn, kriegte ich dieses wundervolle Gedicht geschenkt. Ich gebe zwar zu, dass ich dieses Gedicht, zu erst mal nicht mochte! Wie, mein Kind, ist nicht mein's??? Aber es hat mich nie in zu Ruhe gelassen. Bei meinem zweiten Sohn, verstand ich es und lernte es zu lieben.

Meine Söhne hab ich nicht getauft. Warum? Weil ich ihnen nicht meinen Stempel aufdrücken wollte! Sie gehören zwar zu mir, sind aber ihre eigene Persönlichkeiten.

Also lernten wir ( Eltern, Vater Moslem...steht so in seinem Pass ;)) den Kindern die verschiedenen Weltanschauungen. Heute, 20 Jahre danach, sind mir meine Kinder dankbar. Denn sie dürfen...aber müssen nicht, an eine Religion glauben, die nicht nach ihrer Anschauung entspricht. Mittlerweile bin ich sogar aus der Kirche ausgetreten und wir leben unsere eigenen Glauben/Religion.    

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Ich weiß nicht ob es dir Hilft aber ich bin selbst ein Kind von zwei unterschiedlichen Religionsrichtungen, Mutter (Christin)  Vater (Jude).
Ich bin im christlichen Glauben erzogen worden aber hauptsächlich weil in unserem kleinen Dorf dies nun mal gang und gebe war, habe meine Kommunion und Firmung. (dies konnte ich aber schon selber entscheiden, die entscheidung dafür hatte aber mit dem Glauben an das Christentum damals für mich nichts zu tun)

Ich wurde von meinen Eltern jedoch niemals in eine Richtung gedrängt und dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Mir wurde keine "Wahrheit" "Richtigkeit" oder "Wichtigkeit" einer bestimmten Religion eindoktriniert. Sie wollten immer das ich selber darüber nachdenke und meine eigenen Entscheidungen treffe, da ein religiöse Mensch zu sein oder zu werden eine persönliche Lebenseinstellung oder Lebensentscheidung ist. Das einzige was Ihnen immer sehr wichtig war und was ich bis heute noch als eines meiner wichtigsten Grundeinstellungen ist, ist respektvoll jedem Menschen gegenüber zu sein, der anders denkt oder anders glaubt als ich. Ich empfinde die eine Religion nicht wichtiger als die andere.

Ich würde einfach mit deinem Kind reden, es fragen wie wichtig Religion und Kommunion für es sind und warum. Du wirst erstaunt sein, dein Kind hat sich schon längst eine Meinung darüber gebildet und kann dir viel mehr dazu sagen ob es das möchte oder nicht.

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Kommentar von grungealiengirl
07.07.2016, 17:21

wenn dein Vater Jude ist, bist du keiner. NUR wenn deine Mutter eine Jüdin ist.

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Diese Haltung ist m.M.n. auch ein Zeichen mangelnder Wertschätzung Deiner Person und Deines Glaubens.

Diese Haltung - er schaut sein Kind nicht mehr an - zeigt doch , wie verbohrt dieser Mensch ist.

Auf der einen Seite kann ich Dein Ansinnen, das Kind zu Kommunion gehen zu lassen nachvollziehen - die Gemeinschaft mit den Anderen. Sollte der überwiegende Teil ihrer Mitschüler katholisch sein, würde ich sie wahrscheinlich mitgehen lassen. Du erziehst sie auch im christlichen Glauben, also wird wahrscheinlich das Kind eher im christlichen Glauben zuhause sein.

Andererseits hat hier auch der Vater die Aufgabe seinem Kind seinen Glauben zu erklären.

Du bist Christin, warum sollte euer Kind nicht christlich aufwachsen? Das Wichtigste ist, dass das Kind erfährt das beide Glaubensrichtungen Gutes, aber auch Negatives haben können.

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Dem Kind ist es sowas von egal ob es zur Kommunion geht oder nicht. In dem Alter versteht ein Kind den Zusammenhang dieser Feier noch nicht. Es ist ein Zwang, den es mit macht, oder auch sein lässt und im letzteren Fall vermisst es nichts.

Auch die Firmung ist mehr ein Zwang als der eigentliche Sinn hinter dem Sakrament.

Auch wenn du es nicht hören willst: Lass dein Kind ungetauft und vermittle ihm die Religionen wie du es für richtig hältst. Sollte es sich eines Tages selbst für eine Religion entscheiden, ist das immer noch früh genug.

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Kommentar von ninamann1
30.05.2016, 22:52

Dass kann er auch , wenn er getauft , die Kommunion erhalten und gefirmt ist . Ob das Kind das versteht oder nicht , egal , es ist ein Feierlicher Tag für das Kind .

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Kommentar von DayLight81
30.05.2016, 23:24

wieso geht man überhaupt erst eine Partnerschaft mit jemandem ein, der einen anderen Glauben hat, wenn solche Punkte für einen doch so wichtig sind 😧

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Ich wurde als Kind auch nicht getauft und hatte mit keinem in der Schule ein Problem, der religiös war. Egal ob evangelisch, katholisch oder sonst irgendwie. Habe zweitweise auch den Religionsunterricht mitgemacht, wenn ich mal keine Lust auf den Ersatzunterricht hatte.

Dir mag es wichtig sein, dein Kind kümmert es aber null, außer wegen dem Geld. Habe viele gesehen, die sich extra noch taufen ließen, um die Konfirmation abzustauben.

Letztendlich ist das aber eine Entscheidung die die Eltern alleine treffen müssen. Da hat sich keiner einzumischen, auch wir nicht.

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Puh, schwierige Situation in dem ihr euch da gebracht habt. 

Als Christin ist es deine Aufgabe deine Kind auch so zu erziehen, doch das gleiche gilt auch für den moslemischen Vater. Aus der ferne ist es recht schwer Rat zu geben, da ich euch nicht kenne.

Doch ganz allgemein würde ich in solch ein Fall dazu Raten sich auf die Gemeinsamkeiten der Religionen zu. Der gemeinsamem Nenner sollte groß genug sein. 

Wen man jetzt aber das Kind einseitig prägt, sehe ich hier eine große Gefahr das sich das alles aufschaukelt. Der Mann wird sich übergangen fühlen bei der Erziehung und seinerseits Forderungen stellen (kopftuch ein Thema?). So können aus recht vernünftigen Menschen plötzlich Fanatiker werden, weil es nicht mehr um die eigentliche Sache geht sonder darum recht zu haben. Am ende wird euer Kind sich nicht zwischen den Islam oder Christentum entscheiden müssen, sondern zwischen Vater oder Mutter.

Endscheidet selbst welchen Weg ihr einschlagen wollt.

Ich bin selber Moslem und ich würde mich sehr verletzt und übergangen fühlen, wen meine frau so reagieren würde wie du. Ich würde glauben das meine Frau mich und meine Religion gering schätzt. Ich würde glauben das sie versucht mich zu übergehen. 

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Warum fragst du, wenn du die einzig vernünftige Antwort nicht "brauchst"? Wenn du dein Kind frei entscheiden lassen willst, dann tu es ohne Wenn und Aber, alles andere ist Augenauswischerei. Wenn du ihm zugestehst,  später seine Religion selbst zu wählen, warum willst du es dann überhaupt taufen lassen? Damit zwingst du es, sich später erst GEGEN eine Religion zu entscheiden (die von dir vorabgewählte), also aus der Kirche auszutreten, bevor es sich FÜR eine Religion entscheidet. 

Und inwiefern ist Taufe eine Stütze? Ein Baby kriegt davon ja gar nichts mit. Sie ist unnötig, um dem Kind den Inhalt der Religionen nahezubringen. 

Wobei es für ein Kind keine Stütze, sondern eher verwirrend sein dürfte, wenn Mutter und Vater ihm verschiedene Religionen beibringen, aber jeweils mit Wahrheitsanspruch. Und wenn man es ohne Wahrheitsanspruch tut, muss man eigentlich selbst ungläubig sein.

Für wirklich Gläubige gibt es keine Lösung, ein Kind gemeinsam zu erziehen, wenn sie nicht dem gleichen Glauben angehören. Einer der beiden müsste nämlich sein Kind unweigerlich zur Hölle verdammen.

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Da fangen schon die Probleme an, bevor ihr überhaupt verheiratet seid...Gottes Wort warnt vor dem ungleichen Joch. Christ und Muslim, wie soll das passen? Du mußt doch wissen, dass der Taufe der Glaube an Jesus Christus vorausgeht...Die Taufe errettet dein Kind  nicht. Darum lass es, ihn da zu bedrängen. Auch ist es weder für einen Christen, noch für einen Muslim die richtige Lebensweise, die ihr führt.
Es ist gut und schlecht, dass ihr nicht verheiratet seid. Gut, weil ihr schon jetzt Probleme habt, die nicht so einfach zu lösen sind - schlecht, weil ein Christ nicht in einer sogenannten "wilden Ehe" lebt.  Du kannst nicht meinen, dass die Kirche und somit auch die Säuglingstaufe, die verpflichtend ist, wenn man ein Mitglieder derselben sein möchte, dich errettet.Dies ist nicht der Weg zu Gott -  Allein Jesus Christus ist der Weg. Lies unter Gebet in Gottes Wort und bete darüber, was der Wille Gottes ist. Überstürze nichts, denn das bringt nur Leid, für dich und das Kind.

Wenn du deinem Kind etwas Gutes tun willst, dann lebe Christus, aber dazu mußt du Ihn kennen.

Darum solltest du erstmal bei dir anfangen und deinen Glaubensweg in Frage stellen, bevor andere von etwas überzeugen möchtest.

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.876

Wenn du ein festes Glaubensfundament hast und ein Kind Gottes bist, dann weiß du, was du zu tun hast.

Alles Gute! lg

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Du sagst dein Kind MUSS getauft werden weil dir deine Religion so wichtig ist, aber wenn sie deinem mann auch wichtig ist? Allein dass ihr 2 verschiedene Religionen zeigt dass du auch verschiedene Religionen akzeptierst, bzw es akzeptierst dass man sich diesbezüglich entscheiden kann, also sollte dein Kind die selbe Chance erhalten. Außerdem ist der Glaube nicht an eine Taufe oder Kommunion gebunden (das kann man auch nachholen) es gibt keine "Bedingungen" um Christ sein...

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Kommentar von isabell93
30.05.2016, 22:48

Doch. Man ist erst Christ durch die Taufe. Bei den Moslems wird man direkt als Moslem geboren

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Kommentar von Janananis
30.05.2016, 22:53

Also wenn ich, wie jeder andere Christ auch, an Gott glaube, jedoch ungetauft bin, "darf" ich kein Christ sein? Die Kirche "vermittelt" zwar den Glauben, ist aber nicht der Glaube.

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Kommentar von Janananis
16.08.2016, 10:49

Trotzdem kann ich doch auch ungetauft an Gott glauben und dann die Werte, die durch die Bibel vermittelt werden. Mitglied der Kirche kann man auch später werden, wenn man sich bewusst für diesen Glauben entscheidet.

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Wenn du dein Kind taufen lässt, ist Sie oder Er ChristIn, das ist unfähr, der Vater kann ja auch mit dem Islam ankommen und sagen das Sie Muslim werden soll.
Im Islam und Christentum gibt es soviele Ähnlichkeiten was der Erziehung helfen kann... So leid es mir auch tut diesen Satz zu schreiben, sie soll Religionslos aufwachsen aber mir christlichen und muslimischen Werten, wenn sie alt genug ist kanns es denn selber entscheiden.

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Kommentar von WALDFROSCH1
13.08.2016, 16:20

Für den Muslim stellt sich dies Frage gar nicht ,für ihn ist das Sonnenklar dass seine kinder Muslime sein werden ..

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Die Frauen die ich kenne ,die mit Muslime verheiratet sind ,taufen ihr Kinder alle heimlich ,so das ihre Männer das nicht mitbekommen .Auch die restlichen Sakramente empfangen diese Kinder alle heimlich .

Ich selber möchte und könnte so nicht leben ,den mein Ehemann ist Gleichzeitig mein Vertrauter ,mit dem zusammen ich meinen Glauben lebe.

Ein Muslim darf das nicht zu lassen selbst, wenn er das wollte.

Du bist nicht verheiratet und bist daher niemanden Rechenschaft schuldig .Denn deine Freund übernimmt ja für dich und diese  Beziehung ja auch keine Verantwortung .

Ein Kind kann immer nur wählen was es auch kennt .Es ist naiv zu meinen ein Mensch der keine Ahnung von Christlichen Glauben hat ,würde dann als erwachsener Mensch dann plötzlich Christ werden .Das gilt auch für laue Christen ,das klappt nicht .

Kinder tun meist dies am Ende , was wir ihnen vorleben .

Verzichte auf solch einen Typen besser ,noch kannst du einen Mann finden der wirklich zu dir steht .Je länger du wartest ,desto schwieriger wird das für dich werden .(Und das Kind )

Lieber eine Ende mit schrecken als ein Schrecken ohne Ende .

http://www.1001geschichte.de/

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Warum argumnetiert Du nicht einfach so ähnlich `

Es ist der Gleiche Gott an den wir glauben , er hat nur verschiedene Namen. 

Allah  , Gott oder Jahwe . Er ist gütig und liebt seine Kinder . Vielleicht habe ich Dir damit einen Denkanstoß gegeben.

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Kommentar von Janananis
30.05.2016, 23:01

Wenn sie das sagen würde, sollte sie das Gleiche vertreten, d.h. Es sollte ihr auch recht sein wenn ihr Kind nun Moslem wird und eben an Allah, statt an Gott glaubt... Aber das ist eine ganz andere Debatte

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Kommentar von Zicke52
31.05.2016, 09:53

Weil das falsch ist! Diese Götter unterscheiden sich nicht nur durch ihre Namen, das wäre auch ohne Bedeutung. Was sie unterscheidet, sind ihre jeweiligen Lehren, die sind unvereinbar. Und jeder Gott erhebt zum obersten Gebot, dass man ihn als den EINZIGEN betrachtet - jeder Verstoß gegen dieses Gebot führt direkt in die Hölle (ausser im Judentum, da ist das Konzept der jenseitigen Strafe meines Wissens nicht so offensichtluch). Daneben sind andere Verbrechen wie Mord oder Diebstahl Pipifax, die sind alle verzeihbar. 

Wer Jahwe,  Allah oder dem christlichen Gott Toleranz gegenüber anderen Religionen unterstellt, verfälscht deren Lehren ganz eindeutig. Jedes der heiligen Bücher sagt nämlich genau das Gegenteil.

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Warum soll denn der Kindesvater deinen Standpunkt respektieren, während du das mit seienem Standpunkt nicht machst?

Stell dir doch mal vor, du lässt das Kind taufen und der Vater bricht deshalb jeden Kontakt mit euch ab, - und das Kind erfährt einmal, dass du mit deinem (lächerlichen) Wunsch nach einer christlichen  Taufe dafür verantwortlich bist!

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Ich denke Glaube ist wie wenn ein Kind schwimmen lernt. Zuerst muss immer wieder geholfen und gestützt werden (Aufgabe der Taufpaten). Später verleiht dann die göttliche Gnade etwas Auftrieb und das "Schwimmen" geht dann von selber.

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Sein Vater meinte dass er uns nicht mehr anschauen würde wenn das Kind getauft ist.

Meinst du den Vater des Kindes oder den Großvater?

Ganz gleich wer, aber allein an dieser Aussage kannst du sehen, was du von der Person halten kannst, die so etwas sagt. Geht es um dich? Geht es um euer Kind? Oder hat er seine eigenen Interessen?

Wenn ihr beide über diese Fragen offen und gut miteinander reden könnt, dann tut das. Geht es aber nicht, dann weißt du wie du dran bist. Du musst dich dann nur noch fragen, ob du das dein Leben und für dein Kind willst. Je nachdem deine Antwort darauf ausfällt, musst du die Konsequenzen daraus ziehen, auch wenn diese vielleicht mit Ärger, Kummer und Schmerz verbunden sind. Nimm deine Verantwortung mutig wahr und delegiere das nicht, an wen auch immer.

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Ich verstehe nicht, was dir an der "kirchlichen Erziehung" deines Kindes so wichtig ist, wenn du nicht einmal kirchlich oder sonst wie verheiratet bist.

Andrerseits kann dir ja auch egal sein, was dein Schwiegervater in dieser Angelegenheit meint, da ihr ja nicht verheiratet seid, dein Mann ja eigentlich nicht zu dir/euch steht.

Und dein Mann sollte sich endlich zwischen seiner alten (Eltern, Geschwister) Familie und seiner neuen Familie (du und euer Kind) entscheiden. Das hat er offensichtlich (noch) nicht getan.

Im AT steht unter anderem, " der Mann soll seine Eltern verlassen und seinem Weibe anhangen"!

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Genug andere Kinder gehen auch dadurch, also bin ich mir sicher, dass dein Kind nicht das Einzige sein wird, das nicht zur Kommunion geht.
Geschenke kann man dem Kind doch trotzdem schenken.

War nur ein kleiner Kommentar, keine große Hilfe. :)

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