choklet am 11.04.2009 um 0:47 Uhr
seit ehrlich wen ich meine eltern verlieren würde würd ich nie wider klar im leben kommen. meine eltern als alte sehr alte menschen zu sehen bricht mir das herz da ich an meine jungend mit mama und papa denken würde. wie ist es mit euch ?? wie habt ihr so was empfunden früher bzw wie empfindet ihr das jetzt?

Liebe/r choklet,
gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Obige Frage mag interessant sein, um einen Rat scheint es Dir aber nicht zu gehen, oder?
Ich möchte Dich bitten dies bei Deinen kommenden Fragen zu beachten.
Wenn Du die Community besser kennen lernen möchtest oder Dich die Meinung der Community interessiert, kannst Du solche Fragen gerne im Forum unter www.gutefrage.net/forum unter der Kategorie "Community" stellen.
Viele Grüße
Oliver vom gutefrage.net-Support
Es ist ein Thema mit dem sich jeder auseinandersetzen muß. Der mensch kommt jung zur Welt und wird alt und stirbt. wir können dagegen nichts machen und müssen die Dinge hinnehmen wie sie sind.Ich glaube, dass es jeden schwer fällt sich damit abzufinden, wenn man jemanden liebt. Genieße aber die Zeit, die Du mit allen Lieben Menschen hast!

man wird selber auch älter. Das fällt dir nur sporadisch auf. Es geht sehr langsam. Ist aber schwer mit anzusehen. ABER DER LAUF DER DINGE!

hast heute schon einmal gefragt und Antworten bekommen. Gute Nacht und träum was Schönes.

Ich rede mit meiner Mutter seit knapp 10 und mit meinem Vater seit knapp 2 Jahren kein Wort mehr.
Mir ist ihr Ableben also völlig egal. ;-)
same about me. ;-)
Mit meiner Mutter streite ich nur, seitdem sie erfahren hat, dass ich schwul bin. Und zu meinem Vater hatte ich nie wirklich eine Beziehung. Und das geht jetzt schon seit 5 Jahren so.
Bea26 am 11. April 2009 02:16 Sie streitet mit Dir weil Du schwul bist? Meinst Du das ist der wahre Grund? Das stelle ich mir schrecklich vor. Hoffe, Du kommst damit klar.

Hallo choklet
nicht nur Deine Eltern werden älter. Du ja auch. Das geht ganz automatisch und Du wirst - wenn Du sie täglich oder wöchentlich siehst - keine Veränderung feststellen. Erst wenn Du sie längere Zeit nicht siehst. Du merkst es also nicht.
Und wenn Deine Eltern mit grauen oder weißen Haaren auf der Couch sitzen, Dein Vater vielleicht die Pfeife raucht, Deine Mutter das fünfte Babyjäckchen für ihr zweites Enkelkind strickt, dann denkst du bestimmt auch schon zurück, wie es "damals" mal war. Das entwickelt sich einfach und das ist schön und gut so.
Aber wenn es eines tages heißt "Abschied nehmen", da tun sich viele Menschen schwer mit. Ich beschäftige mich gern mit dem Thema Sterben und Tod. Es gibt dazu auch schöne Bücher, meine Lieblingsschriftstellerin ist Elisabeth Kübler-Ross und mein Lieblingsbuch von ihr ist "Über den Tod und das Leben danach". Dieses Buch hilft nicht nur, wenn gerade jemand gestorben ist. Es hilft mir in jeder Zeit, wenn ich das Bedürfnis nach Trost und Hoffnung habe.
Früher habe ich auch so gedacht, dass ich - wenn meine Eltern mal nicht mehr sind - nicht mehr klar komme. Aber ich bin klar gekommen, nicht nur bei ihnen, sondern auch bei allen anderen Todesfällen und den Schmerz und die Trauer, die ich durchleben musste.
Erst vor wenigen Wochen noch mal. Aber unter die Trauer, die ich empfinde, mischt sich auch eine unglaublich große Freude. Nämlich die Freude darauf, meine Verstorbenen bald wiederzusehen, wenn ich selber "gehen muss".
Ich wünsche jedem Menschen, dass er so fühlen kann, denn es ist ein unglaublich gutes, schönes, beruhigendes Gefühl. Dieses Gefühl empfinde ich mit großer Dankbarkeit, weil es eines der friedlichsten und schönsten Gefühle ist, die ich je empfunden habe, außer das Gefühl des Verliebtseins, was dem sehr ähnlich ist :-)
Ich empfehle dir, das Buch oder ein anderes mit dem Thema, zu lesen. Denn das Älterwerden, Sterben und Tod gehören zum Leben wie die Geburt und die Kindheit. Viele Menschen wollen das nicht wahrhaben, weil sie das Gefühl der Trauer nicht spüren wollen. Verständlich. Aber wenn man sich hin und wieder damit beschäftigt, sich ein Buch zur Hand nimmt oder mit anderen Menschen gut darüber reden kann, dann wird einem der Schrecken genommen.
Als wir im Januar unsere frisch Verstorbene besucht haben, lag sie in ihrem Sarg, in ihrem Lieblingskleid und ihrer Strickjacke. Sie hatte ihre Ringe an, wie sonst auch. Sie sah richtig süß aus, hatte keine Schmerzen mehr, sie lächelte. Meine Schwiegermutter hatte ihr Blätter ihrer Lieblingsorchidee aufs Kissen gelegt. Ich habe ihr ihren kleinen Stoffhund in den Arm gelegt. Es waren sehr ergreifende Momente und der Abschied war gut so. Es tat natürlich weh, aber wir konnten sie mit gutem Gefühl gehen lassen, denn wir waren für sie da in den letzten Jahren und es ging ihr einigermaßen gut. Natürlich vermisse ich sie sehr, aber ich freue mich auch sehr auf sie.
Ich wünsche Dir Menschen an Deiner Seite, mit denen Du reden kannst, die Dich verstehen können und die Dir Mut und Kraft schenken, wenn es mal soweit ist.
Liebe Grüße Bea26
Jeder Mensch wird älter und stirbt irgendwann einmal. Für die Zurückbleibenden gibt es in der Regel eine Zeit der Trauer, aber da Dein Leben ja weitergeht, wirst Du hoffentlich versuchen, daraus das Beste zu machen.

Das ist leider der Lauf des Lebens. Ich frage mich auch oft wie es sein wird wenn meine Mum nicht da ist. Wir haben ein sehr enges Verhältnis und ich würde bestimmt tief fallen, aber ich habe schöne Erinnerungen und einen Bruder der immer da ist wenn ich ihn oder er mich braucht. Wichtig ist auch ein Freund mit dem man über alles reden kann.
Das ist nun mal so, damit muss jeder klarkommen. Es ist schlimm, wenn die Eltern sterben, aber auch Du wirst dann wieder klar kommen, es dauert eine gewisse Zeit, dann geht es wieder weiter. Deine Eltern werden alt, wie alle auch. Da Du selbst auch älter wirst, siehst Du das dann auch anders.

auch du wirst alt.denk mal darüber nach.deine jugend kann niemand erstzen,behalt sie in deinem herzen und LIEBE DEINE ELTERN.

Eltern altern ja nicht schlagartig von einem Tag auf den anderen, ist ja ein "schleichender" Prozess... genauso wie das eigene Äterwerden... und zum Glück gewinnt man dabei an Erfahrungen, sodaß dadurch die Furcht vor dem Tod (der Eltern/ des eigenen) immer geringer wird...