Frage von pewdiecuts, 89

Mama trinkt wieder. Wie soll ich jetzt vorgehen?

Hallo. Vor 3 Monaten hat meine Mama einem Alkohol Entzug gemacht. Es lief alles gut bis gestern. Sie trinkt wieder und lässt alles verschimmeln. Es ist so traurig da ich gehofft hatte es würde alles gut werden. Ich weine die ganze Zeit weil es mir so weh tut. Die Zeit in der Sie getrunken hat war der blanke Horror und jetzt fängt es wieder an. Ich weiß nicht was ich tun soll.

Antwort
von DODOsBACK, 30

Sag dem Jugendamt Bescheid. Solange deine Mutter sich weigert, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen, sollte sie nicht auch noch für DICH verantwortlich sein.

Und mach dir selbst keine Vorwürfe - du kannst deine Mutter nicht ändern! SIE hat sich entschieden, zu trinken. SIE lässt sich gehen, SIE weigert sich, sich helfen zu lassen!

DU musst dich um dich selbst kümmern. Und auch wenn es weh tut, manchmal bleibt einem nichts anderes übrig als den anderen fallen zu lassen. Du KANNST sie nicht festhalten, daran gehst du nur selbst kaputt!

Antwort
von loema, 28

Kannst du irgendwem bescheid sagen und eventuell irgendwo bei Verwandten unterschlüpfen?
Du selbst kannst ja wenig machen. Deine Mutter ist erwachsen und selbst dafür verantwortlich. Das ist bitter.
Du darfst und kannst jetzt nur dafür sorgen, dass es dir selbst gut geht.
Suche dir einen Ort, wo es dir gut geht. Hast du eine Idee wo das sein könnte?

Kommentar von pewdiecuts ,

Naja nicht wirklich. Höchstens bei meiner Oma. Aber die ist Pflegebedürftig und ich kann nirgendwo hin

Kommentar von loema ,

O.k.
Würdest du dich trauen mit einem Lehrer darüber zu sprechen?
Kennst du jemanden, der dich zum Jugendamt begleiten würde?
Es gibt vielleicht die Möglichkeit solange in eine Wohngruppe zu ziehen, bis deine Mutter trocken ist.

Antwort
von Herpor, 8

Alkoholismus ist eine Rückfallkrankheit.

Deiner Mutter kannst du direkt nicht helfen. Sie weiß, was sie tun kann.

Sie macht den Fehler, dass sie sich keiner Selbsthilfegruppe angeschlossen hat, als sie asu der Entgiftung kam.

Falls sie das nciht weiß, dannst du ihr das sagen. Damit hast du deine Pflicht getan.

Du kannst nur etwas für dich selbst tun, indem du selbst zu einer Gruppe für Angehörige oder Kinder von Alkoholikern (al-ateen oder auch al-anon) anschließt.

Die findest du im Internet und auch real. Schau mal in Google unter den beiden Namen!

Antwort
von SupendedCathal, 20

Hallo pewdiecuts ... das tut mir sehr leid für dich.

Es gibt eine Grundregel bei Alkoholikern: du kannst ihnen nicht helfen! Sie müssen selbst einsehen, dass sie in eine Sackgasse rennen und sich selbst aus dem Sumpf rausziehen.

Alles was du tun kannst, ist ihr zu helfen, das so schnell wie möglich einzusehen. Und kannst du tun indem du dich von ihr abwendest. Der Schock, das das eigene Kind sich zurückzieht, sollte schon mal reichen für ein wenig Nachdenken.

Kannst du für eine Weile bei Verwandten (Oma, Opa, ...) unterschlüpfen? Oder bist du alt genug, es allein zu versuchen? Bestimmt würde dir auch das Jugendamt helfen, aber das ist schon ein gewichtiger Schritt. Dann nicht mehr anrufen und warten was passiert. Und dich wundern, was passiert!

Ich hoffe, ich konnte helfen. Alles Gute für dich!

Kommentar von pewdiecuts ,

Ich werde in 2 Monaten 16 und bin minderjährig. Es ist wichtig das ganze schnell zu entscheiden weil ich dieses Jahr die Schule abschließe.

Kommentar von SupendedCathal ,

Na ja, die Schule schließt du in diesem Sommer ab. Eine Lösung für zuhause brauchst du eher.

Ich mag loemas Rat: gibt es nicht einen Lehrer, dem du vertraust? Einen anderen Erwachsenen? Deinen Hausarzt? Es gibt einen Kindernotruf (0800/567 567), an den Du dich auch wenden kannst. Und frag solange, bis dir jemand wirklich hilft.

Wichtig ist, dass du etwas tust!

Kommentar von pewdiecuts ,

Ich habe heute meinen Vater kontaktiert. Er meinte ich muss da die nächsten Monate Zwangsweise durch weil ein Umzug oder ein Schulwechsel nicht möglich ist. Aber er redet mit meiner Mutter und versucht mir zu helfen. Zu ihm kann ich nicht da ich eigentlich keinen Kontakt zu ihm habe. In Notsituationen wie diese ist er aber für mich da.

Kommentar von SupendedCathal ,

Siehst du, du hast einen Rettungsanker für den Notfall. Das ist doch ein Trost, oder? Ich freue mich für dich! Wieso hast du keinen Kontakt zu ihm, er klingt doch ganz patent? Aber nicht mein Thema!

Trotzdem: jetzt dran bleiben! Du solltest da nicht wohnen bleiben. Sprich andere Leute an. Omas, Opas, Lehrer, Freunde. Es klingt etwas abwegig, aber siehst du eine vage Möglichkeit für eine Zeit bei einem Freund/Freundin unterkommen? Vielleicht hast du ja zu den Eltern einen guten Kontakt?

Aber das geht hier viel zu weit, ohne dass ich die konkrete Situation kenne. Bitte, bitte, hol dir Hilfe von vertrauten Erwachsenen aus deinem Umfeld - Lehrer, was auch immer. Kindernotruf ist mein Favorit.

Kopf hoch, es wird schon!

Antwort
von BlauerSitzsack, 38

Ich glaube deine Mutter sollte einen weiteren Entzug machen und dann in psychische Betreuung, sonst wird es immer schlimmer.

Kommentar von pewdiecuts ,

Sie leugnet vehement dass sie wieder trinkt. Ich denke das wäre momentan keine Option

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Es muss aber eine Option sein, sonst kriegt sie noch eine Alkohlvergiftung.

Kommentar von pewdiecuts ,

Niemand kann sie da reinzwingen. Bei dem ersten Entzug hat sie es auch erst selbst einsehen müssen. Sie trinkt immerhin keine Hochprozentigen Sachen. Und geht Arbeiten. Sie ist ein funktionierender Alkoholiker. Hab das mal gegoogelt und das bedeutet dass sie sich immerhin nicht ins koma trinkt.

Antwort
von AlderMoo, 9

In dem Ort, wo Du wohnst, gibt es einen Notdienst des Jugendamtes. Ruf den an und bitte dort um Hilfe. Dort sitzen kompetente Leute, die Dir und auch Deiner Mutter helfen können, bzw. zumindest Hilfe veranlassen werden.

Antwort
von Marshall7, 11

Du solltest dir Hilfe holen,eventuell ans Jugendamt wenden.

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