Mama tot, trotzdem Traum vom Tanzen?

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3 Antworten

Zuersteinmal mein großes Beileid, das tut mir im Herzen weh so eine Geschichte zu lesen.

Nichts desto trotz müsst ihr lernen weiterzuleben, so hart es auch ist.

Geht dein Vater zu einer Therapie? Vielleicht würde ihm das ja helfen.

Es ist jedenfalls nicht gerecht seine Kinder im Stich zu lassen.

Ich würde ihn auf jedem Fall um das Einverständnis von ihm für die Schule bitten, du solltest alles tun um deinen Traum wahrzumachen und solltest dich nicht egoistisch fühlen. 

Wenn er nein sagt, hat er Geschwister oder Freunde mit denen du sprechen kannst? Vielleicht können diese ich ja überreden.

Und wenn du keinen Weg findest zu dieser Schule zu kommen, tanze einfach weiter und bewerbe dich für eine Tanzschule nach dem Abi. Dann bist du volljährig und kannst deine Zukunft alleine entscheiden.

Du solltest jedenfalls nicht aufgeben und deinen Traum verfolgen, denn wenn du später auf dein Leben zuruck blickst wirst du bereuen nicht alles getan zu haben um ihn zu erfüllen. 

Ich glaube an dich und deine Fähigkeiten und wünsche dir alles gute.

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Der frühe Tod deiner Mutter ist immer noch traurig und tragisch. Aber an meinen Worten in deiner anderen Frage hat sich dennoch nichts geändert.

Was bedeutet, du hast dein junges Leben und damit alle Träume, die du verwirklichen kannst und solltest, noch vor dir.

Wenn es also dein Traum ist, Tänzerin zu werden, dann träume ihn nicht nur, sondern lebe ihn. Dein Vater kann nicht dein weiteres Leben bestimmen, auch wenn er selbst trauert. Die Phrase, dass das Leben weitergeht, hat trotz aller Härte auch einen Funken Wahrheit.

Kann es sein, dass ihr alle mehr eurer Mutter ähnelt? Falls ja, kann es sein, dass es eurem Vater wehtut, wenn er in euren Gesichtern das Gesicht seiner Frau sieht. Das sollte von euch dann nicht als Abweisung vorkommen, sondern wirklich als aktueller Schmerz. Mit der Zeit sollte sich das dann aber geben.

Was dein Tanz-Problem angeht, hab keine Angst, sondern stehe zu dem, was du möchtest. Es ist auch kein Egoismus von dir, wenn du das durchziehst. Und bei dem, was du jetzt schon über deine Kräfte leistest, bin ich sicher, dass du auch alles schaffst, was du dir vornimmst.

Haushalte dennoch mit deinen Kräften, denn ein Tag hat auch für dich nur 24 Stunden. Achte auch auf dich, sonst wird dein Körper mal die Notbremse ziehen.

Dein Vater kann und sollte sich um Familienhilfe kümmern, damit bei euch nicht alles zusammenbricht oder insbesondere an dir und den älteren Schwestern hängenbleibt.

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Das tut mir jetzt sehr leid, falls ich dir unrecht tue, aber ich glaube dir ehrlich gesagt kein Wort. Wie willst du das alles, was du leistet schaffen?

Also einfach von der Zeit her, das wirkt mehr als unglaublich.

Auch die Sache mit der Einverständniserklärung für die Tanzschule in England. Eigentlich kann nicht nur ein Elternteil das alleine entscheiden. 

Falls das doch alles wahr sein sollte, solltest du dir noch mehr hilfe holen. Gehe mal zum Jugendamt und frage, was du tun kannst. Am besten wäre es, wenn ihr alle zusammen eine Therapie machen würdet.

Und du solltest deiner Schwester sagen, dass Männer ganz oft anders trauern, als Frauen und damit ganz anders umgehen. Mein Stiefvater kam mit meiner Mutter zusammen, da war seine Frau so zirka 8 Monate tot.

Das hat nichts damit zu tun, dass er seine Frau nie geliebt hat, das hat er sehr wohl (man merkt es, wenn er mal über sie spricht).

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Kommentar von RosisRosen2000
13.05.2016, 14:53

Ich kann aber schlecht beide Elternteile unterschreiben lassen, wenn meine Mama tot ist.

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Kommentar von einfachichseinn
13.05.2016, 15:10

ne aber dein Vater muss das unterzeichnen, auch wenn deine Mutter das schon getan hat.

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