Frage von lory95 14.07.2012

Mama gestorben - ich weiß nicht, wie ich weiterleben soll

Ein Hinweis zur Frage

Liebe/r lory95,

wir hoffen, dass Du mit Hilfe der gutefrage.net-Community guten Rat in dieser schweren Zeit findest. Sprich bitte zusätzlich mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüsse und alles Gute

Julian vom gutefrage.net-Support

  • Antwort von sushi1955 14.07.2012
    646 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weine, so viel Du willst. Rede mit Freunden, die Deine Mama kannten. Ich weiß, was in Dir vorgeht, denn meine Mutter starb, als ich 14 Jahre alt war. Die ersten Tage waren die Hölle. Zum Glück lenkte mich damals die Schule ab. Gehe oft auf den Friedhof und erzähle Deiner Mama dort, was Du alles so am Tag erlebt hast. Das hat mir geholfen, mit dem Verlust klarzukommen. Mache Dir bitte keine Vorwürfe, wie Du Dich manchmal aufgeführt ist. Das hat sie Dir längst verziehen.

  • Antwort von sowas123 14.07.2012
    181 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo lory95,

    ich bin sehr erschüttert, deine Frage (Hilferuf) zu lesen. Es ist ganz schrecklich, was du gerade erleben mußt. Und auch noch so plötzlich (Unfall) die Mama, das liebste was man hat, zu verlieren, ist an Grausamkeit nicht zu überbieten.

    Ich kann dir nur raten, dich auszuweinen, wann immer dir danach ist und das wird noch sehr lange sehr oft sein. Ich habe meine Mutter auch sehr plötzlich verloren, Sekundenherztod, sie war 62, ich immerhin schon vierzig und lebte nicht mehr zu Hause, aber ein Schock war es dennoch, weil man nicht damit rechnete. Insofern kann ich die Plötzlichkeit deines Schreckens und Entsetzens nachfühlen.

    Dieser Verlust ist furchtbar für dich. Niemand wird dir deine Mama ersetzen können. Hast du noch deinen Papa oder Geschwister, Großeltern oder andere Verwandte, mit denen du oft über Mama reden kannst? Das wäre gut für dich. Viel über Mama reden wird dich zwar ans Weinen bringen, aber es ruft die Erinnerung an gute schöne Stunden wach und hält sie lebendig, besonders, wenn du mit denen redest, die sie auch liebten und mochten.

    Wie ich damals mit der Situation umgegangen bin? Ich bedauerte auch jede Unfreundlichkeit und daß ich nichts mehr rückgängig machen konnte. Dann wurde mir mit der Zeit klar, daß alle Menschen unvollkommen sind und jeder jedem irgendetwas schuldig bleibt, auf Grund der Unvollkommenheit. Ich bin mir sicher, wäre es umgekehrt, du wärst gestorben und deine Mama wäre jetzt die Überlebende, hätte sie die gleichen Gefühle wie du. Das ist menschlich und wir können nur versuchen, denen, die jetzt noch am Leben sind, mit Freundlichkeit und HÖflichkeit zu begegnen, eben weil das Leben viel zu kurz ist, um es sich gegenseitig schwer zu machen.

    Was mir persönlich am meisten half, ist meine Bibelkenntnis. Die hatte ich damals schon und ich wußte, daß meine Mutter jetzt einen traumlosen Schlaf schläft, nicht leidet, nichts mehr empfindet. Das ist auch gut so, sonst würde sie leiden, wenn sie sieht, daß sie dich so schmerzlich zurück lassen mußte.

    Aber dieser Todesschlaf wird nicht ewig dauern. Jesus Christus hat verheißen, daß er die meisten Verstorbenen wieder zum Leben auf der Erde zurückbringen wird, am Jüngsten Tag, der übrigens jetzt nicht mehr fern ist. Dazu gibt es sehr, sehr viel zu sagen, was hier den Rahmen sprengen würde. Ich weiß nicht, ob du gläubig bist. Heute wird der Inhalt der Bibel im Religionsunterricht nicht mehr übermittelt.

    Aber lies mal unter www. bible-online.de Offenbarung Kapitel 21, Vers 4. Dort wird gesagt, daß der Tod nicht mehr sein wird. Du wirst das jetzt kaum glauben können, aber ich konnte es, weil ich mich eben intensiv damait auseinandergesetzt hatte, was geschieht beim Tod, was ist mit den Toten und gibt es tatsächlich kein Wiedersehen. Ich weiß, daß ich geliebte Verstorbene eines Tages wiedersehen werde, und zwar nicht als Geistwesen, sondern als Menschen aus Fleisch und Blut. Die Auferstehung, die Jesus versprochen hat, wird mit Sicherheit stattfinden, davon bin ich überzeugt. Wenn du das auch glauben könntest, wäre der Schmerz, deine Mama verloren zu haben, genau so groß wie jetzt. Denn vorübergehend ist sie wie auf einer langen Reise, von der sie so bald nicht wiederkehren wird. Das tut weh. Und du solltest dem Schmerz unbedingt nachgeben. Mit der Zeit wird der Schmerz weniger heftig und die Weinattacken kommen nicht mehr so oft. So war es bei mir und auch anderen, die ich kenne.

    Aber die Gewißheit, sie eines Tages doch wiederzusehen, sie buchstäblich wieder in die Arme schließen zu können, ihr alles sagen zu können, was du empfunden hast bei ihrem Tod, nimmt dem Ganzen doch etwas von der schreckilchen Verzweiflung.

    Ich schicke dir die mail mal ab, vielleicht bist du noch wach und wenn du mehr wissen möchtest, teile es mir mit, wir finden einen Weg (evtl. über Freundschaftsanfrage bei GF, uns schriftlich und anonym auszutauschen.)

    Ich wünsche Dir, daß du vielleicht doch noch einschlafen kannst. Allerdings ist es schrecklich, wenn man von der Mutter etwas schönes geträumt hat, beim Wachwerden festzustellen, daß das alles nur ein Traum war und sie ist nicht da.

    Mein ganzes Mitgefühl ist bei dir, lory95

  • Antwort von Nuika 14.07.2012
    87 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hey =)

    ..meine mutter lebt noch, und es tut mir wirklich leid für dich! =(

    als ich deinen text gelesen hab bin ich voll traurig geworden, weil es auch für mich echt ein weltuntergang wäre. ich kann deine trauer zwar nicht nachvollziehen, aber vielleicht solltest du jetzt anfangen ein buch zu schrieben...

    ich weiß, das das vermutlich die dümmste antwort ist, aber vielleicht hilft es dir, wenn du deine trauer aufschreiben kannst, sozusagen 'wegschreiben' wie man an deinem text merkt, kannst du echt 'wunderschöne' texte schreiben, ich meine, mir kamen ehrlich di tränen. geh zu deinem vater und zu dem rest deiner familie, rede mit ihnen und vielleicht nimmst du die lieblingskette deiner mutter, vielleicht bringt sie dir ja glück? du schaffst das schon! =)

    mfg nuika =))

  • Antwort von auchmama 14.07.2012
    78 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Oh lory95 - fühl Dich mal ganz ganz doll gedrückt und mein aufrichtige Mitgefühl!

    Ich war in Deinem Alter, als ich mit diesem schweren Verlust umgehen musste. Von daher kann ich Dir sehr sehr gut nachfühlen, was Du jetzt durchmachst! Wie ich Deinen Zeilen entnehme, hattet ihr zwei ein sehr inniges Verhältnis und dann ist es natürlich doppelt schwer nun Deinen Weg ohne Deine Mama weiter zu gehen. Und trotzdem kann ich Dir versichern, dass Du es schaffst! Deine Mama hat Dir bis hierher das beste Rüstzeug gegeben und Du wirst in ihrem Sinne weiter leben und sie somit auch in Dir!

    Nimm Dir alle Zeit der Welt um zu trauern - Du hast diese Zeit. Weine, wenn Dir nach weinen ist und schäme Dich bitte nicht, wenn Dir irgendwann mal wieder zum Lachen zu mute ist! Es gibt in vielen Städten inzwischen Trauergruppen für Kinder und Jugendliche, die die gleiche Erfahrung wie Du machen mussten. Bitte schau mal, ob es das auch in Deiner Stadt gibt. Du wirst Dich dort sicher gut aufgehoben fühlen, weil alle wissen und nachfühlen können, was in Dir vorgeht.

    Unser aller Leben ist nur begrenzt und Deine Mama ist Dir nur einen Schritt voraus gegangen. Sie ist jetzt Dein Schutzengel! Wenn Du Fragen an sie hast, frage sie. Durch Eure gemeinsamen Jahre wirst Du immer fühlen, welche Antwort sie für Dich hätte. Das hat nichts mit Geistern oder Spuk zu tun, es ist einfach eine unsichtbare Verbindung die wir zu besonders liebenswerten Menschen in unserem irdischen Leben aufbauen! Auch Jahre später ist meine Verbindung geblieben und heute lache ich viel über die gemeinsame Zeit und ich bin sicher, dass meine Mama meinen Lebensweg immer begleitet hat und begleiten wird!

    Und mach Dir keine Vorwürfe über Dinge, die Dir heute leid tun. Mütter haben ein großes Herz und vergeben ihren Kindern fast alles, noch bevor es passiert ist! Du wirst diese Erfahrung selber machen, wenn Du vielleicht selbst mal Mama bist...;-)

    Dein Leben wird weiter gehen - nur anders als bisher! Lebe es im Sinne Deiner Mutter, dass wäre für sie das schönste Geschenk. Auch Dein Leben wird nicht ewig dauern, darum versuche irgendwann die Tage wieder zu genießen. Du schaffst das!

    Alles liebe und Gute für Dich und einen herzlichen Gruß von mir

  • Antwort von Entdeckung 14.07.2012
    58 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ach ... du tust mir aus tiefster Seele leid ... und ich kann nachvollziehen, wie sehr dich der Tod deiner Mutter schmerst, der Tod seiner Mutter schmerzt jedes Kind (oder beinahe jedes) ... das ist eine Wunde, die ist unsagbar tiet ... aber ... sie verheilt und zurückbleibt eine Narbe, die immer wieder schmerzt, solange du lebst. Das ist so ...

    Dass du jetzt nicht weißt, wie du weiterleben sollst, dass verstehe ich ... aber ... es wird dir beim Weiterleben helfen, wenn du dran denkst, dass deine Mutter dir das Leben gegeben hat, und dass sie keinen größeren Wunsch hat, als dass du dein Leben lebst.

    Und weine ... weine ... weine ... lass die Tränen fließen ... Weinen beruhigt und tröstet und nach einiger Zeit, werden deine Tränen weniger werden und nicht mehr sooft uns solange fließen ... und das ist normal und richtig so.

    Und ... deine Mutter hat dich nicht verlassen ... sie ist in dir ... du bist ein Teil deiner Mutter, seit deiner Empfängnis ... und du wirst immer ein Teil deiner Mutter bleiben.

    Und ... deine Mutter wird dich trösten, und sie wird bei dir sein ... und sie wird dir Rat geben, wenn du in dein tiefstes Innerstes hörst, dann wirst du sie hören und fühlen ...

    Und ... ich habe kürzlich etwas sehr Berührendes und Schönes über das Sterben gehört.

    Ein Kind fragt seine Urgroßmutter, ob sie wirklich für immer weggehen werden und warum:

    Und die Urgroßmutter antwortete, es sei Zeit für sie zu sterben ... und auf die Frage, ob gar nichts von ihr zurückbliebe, da antwortete sie:

    Mein Körper, der wird verschwinden, meine Arme, meine Beine, und mein Herz und alles was Innen ist, das wird verschwinden und du kannst es nur in deinem Herzen sehen ... aber ... eines, das wird nie verschwinden ... das ist meine Seele, die ein gläserner Vogel wird, den Körper verläßt und immer in deiner Nähe sein wird.

    Und dieser Vogel wird dich behüten, beschützen und trösten, wenn du das willst ... und er wird dir guten Rat geben, wenn du den brauchst und er wird mit dir leiden und sich mit dir freuen ... du musst es nur erlauben ... dieser Vogel, der meine Seele und zugleich ein Teil von dir ist, der wird dich dein ganzes Leben lang begleiten ...

    Und dir möchte ich nich sagen:

    Fühle du dich von mir in den Arm genommen, und verstanden ... und lasse deine Tränen fließen, sie werden dir helfen, deinen großen, brennenden Schmerz zu kühlen, zu lindern.

  • Antwort von lory95 14.07.2012
    44 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hey Leute, ich weiß nicht, ob ihr benachrichtigt werdet, dass ich hier auch mal kommentiere.. Egal, ich schreib trotzdem mal was ;) Ich wollte mich nur bei euch allen wirklich von ganzem Herzen für eure lieben, netten, aufbauenden Antworten bedanken.. Es war keine dabei, die mir nicht irgendeinen Tipp mit auf den Weg gegeben hat. Mein Papa (auf den Ratschlag hin, ich solle mit ihm reden) kann mir glaub ich nicht sonderlich weiterhelfen, er lebt in Kanada. Aber ich habe noch meinen Onkel, meine Cousins und Cousine und meinen Stiefvater und Halbschwester. Ich finde es wirklich UNFASSBAR TOLL UND BEWUNDERNSWERT, wie viele von euch mit riesiger Anteilnahme auf meine Frage geantwortet haben (42!!!) und das, obwohl wir uns nicht mal kennen.. Allein dass ihr euch so viel Zeit nehmt um MIR zu helfen, dafür habt ihr echt meinen größten Respekt. Allein das hat mich wirklich aufgebaut seit gestern Nacht. "Zusammen ist man nie allein" ;) Eure Ratschläge und Tipps sind wirklich mega und ich werde für mich selbst rausfinden müssen, was mir am besten hilft.. der Verlust ist groß, aber ihr habt mir geraten, nach vorn zu schauen, weil meine Mama es so gewollt hätte.. Und das mache ich jetzt auch. Ich hab beschlossen, zu einem Psychologen zu gehen (klingt für mich völlig bescheuert, als hätte ich einen an der Klatsche ;) :D) aber wenn es hilft!:) Naja, meinen Humor schein ich zumindest noch nicht verloren zu haben.. Mama ist bei mir

    So, also noch mal ein riesen Dankeschön an euch und eure Bemühungen. Find ich weltklasse von euch! MAMA IST BEI MIR !!! :))

    LG Laura (Lory95)

  • Antwort von mia68 14.07.2012
    32 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ...manches, was dir vielleicht bisschen helfen mag, das steht hier schon. Was davon (und ob überhaupt) dir letztlich wirklich Linderung bringt, das wirst du selbst am besten spüren.

    Mir selbst ist passiert, was du grad durchmachst, da war ich zwar zehn Jahre älter - auch das aber war viel zu früh. Wenn beide Eltern nicht mehr "bei einem" sind (jedenfalls nicht als "körperlich anwesend", und somit zunächst mal: doch weniger spürbar), dann hört das Kind-Sein viel zu plötzlich auf.

    Immer ist man "jemandes Kind" (ganz egal, in welchem Alter) - solange Mama und Papa noch da sind. Fehlt so plötzlich ein Teil von ihnen, dann fehlt ebenso plötzlich auch ein Stück der eigenen Wurzeln. Einem kommt "der Halt im Leben" abhanden. So in etwa, glaub´ ich, kann man diesen Zustand beschreiben.


    Einen Halt "im Außen" (bzw. "in anderen") findet man da nur bedingt; und dennoch ist es wichtig, dass man ihn sich sucht. Weil auf diesem Weg, dieser Suche nach Unterstützung, es viele Momente und Begegnungen gibt, die in ihrer Summe (!) wiederum einem gut tun.

    Und die einem (über Gespräche und das Zusammensein mit nahen Menschen) auch "das eigene Sein" (des Empfindens, Denkens, der eigenen Entwicklung über die Zeit) sozusagen "wiederspiegeln". All das, wie gesagt, kann bisschen helfen. Weil es die Dinge sich verändern lässt, im besten Falle.

    Letztlich geht es darum, dass du dich mehr und mehr wieder in der Lage siehst, dein Leben nicht nur anzugehen, sondern es auch wieder mögen zu können - so, wie es ist.

    Dabei gehört der Verlust deiner Mama ab jetzt schlichtweg dazu. Und auch der ganze Schmerz gehört dazu. Und dennoch wird sich all das wandeln, mit der Zeit. "Weggehen" in dem Sinne wird er nie, er ist Teil deiner selbst. Und ich glaube, das sollte er auch sein. Aber er wird dich, wie schon erwähnt, verändern; im selben Maße, wie die Zeit es tut.

    Und das ist weder "gut", noch "schlecht" - es ist schlichtweg "das Leben". Mit allem, was es ausmacht.


    Du erlebst so einen Verlust (als eine der Facetten, die so ein Menschenleben mit sich bringt, und: anders als die meisten anderen) nun sehr früh. Und trotzdem mag es helfen, wenn man weiß, man ist mit dem nicht allein.

    Wenn du wirklich das Gefühl hast, allein (bzw. mit der Unterstützung der Menschen um dich herum) schaffst du es nicht, dann gibt es auch die Möglichkeit, dich mit jenen (auch in deinem Alter) zu treffen, die genau dein Schicksal teilen. Und wenn es geht, besprich dich da doch auch mit deinem Vater, vorab.

    Hier ist beispielsweise mal ein Link:

    http://hospiz-bw.de/adressen/trauer/kinder

    (wenn du unter "Hospiz" /"Trauergruppe" / "Trauerangebote" /"Jugendliche" sowie deinem Bundesland googelst, dann findest du ganz sicher Entsprechendes)

    Alles Gute dir - von Herzen.

  • Antwort von Virginia47 14.07.2012
    29 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mein aufrichtiges Beileid.

    Weine, wenn Dir danach ist. Es ist noch zu früh, um damit fertig zu werden.

    Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Aber glaub mir, sie wusste, wie sehr Du sie liebst. Und das Streiten gehörte nun mal dazu. Wenn es nicht gewesen wäre, wäre Desinteresse vorhanden gewesen. Und das wäre viel schlimmer gewesen als ein konstruktiver Streit. Sicher waren die Fronten nicht so verhärtet, und Ihr habt beide Eure Lehren daraus gezogen.

    Du brauchst jetzt eine lange Zeit, um damit leben zu lernen.

    Du kannst Dich auch einer Trauergruppe anschließen. Das kann auch helfen.

    Meine Tochter ist mit 17 plötzlich gestorben, ohne ein Anzeichen von Krankheit. Ich musste auch erst lernen, damit zu leben. Ich glaube, ich stand ein Vierteljahr unter Schock. Und manchmal habe ich sie gespürt. Ja, habe sogar ihre Lippen auf meinen gespürt. Und ich habe mir vorgestellt, dass sie jetzt im "Himmel" ist. Sie ist zwar nicht mehr körperlich bei mir, aber gedanklich. Und vergessen wurde sie nie und nimmer. Auch heute habe ich noch das Gefühl, dass sie bei mir ist. Und ich gehe nicht ins Bett, ohne "Gute Nacht" zu ihr zu sagen.

    Ich hatte mir damals psychologische Hilfe gesucht. Mein Psychologe sagte auch, dass das gut ist, so lange es mir hilft, den Schmerz zu verarbeiten.

    Also lass Dir Zeit mit der Trauer. Niemand erwartet von Dir, dass Du von heute auf morgen zur Tagesordnung übergehst. Dazu ist der Schock zu groß. Und die das doch erwarten, haben kein Herz.

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.

  • Antwort von LehrerschreckXL 14.07.2012
    26 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallöchen~

    Meine Mutter hat sich das Leben genommen, meine Oma ist gestern an Krebs verstorben, ein alter Klassenkamerad hat sich im Januar vor den Zug geworfen...

    Ich weiss wie du dich fühlst. Ich verdränge meine Gefühle, doch das ist nicht der richtige Weg!

    Wein dich an den Schultern einer hilfsbereiten Person aus, rede mit ihr über deine Mutter, was du an ihr geliebt hast, was du vermissen wirst, was ihr vorgehabt hattet...

    Du darfst traurig sein, musst aber wieder nach vorne schauen!

    Deine Mutter möchte sicher nicht, dass du wegen ihr kaputt geht. Sie möchte dich lachen sehn'! Erfüll ihr diesen Wunsch und lebe für sie mit! Sie ist nun in deinem Herzen.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

  • Antwort von laloocaaa 14.07.2012
    22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hey, Vorweg spreche ich mein herzliches Beileid aus! Es ist schrecklich einen geliebten Menschen zu verlieren!

    Meine eigene Situation ist wie folgt: Ich bin Papakind, er ist herzkrank und ich habe des öfteren Angst, dass ihm was geschieht. Mit meiner leiblichen Mutter habe ich seit 2 Jahren keinen Kontakt mehr, da einige Dinge vorgefallen sind. Nun ist es so, würde mein Vater sterben wäre es unglaublich schwierig für mich. Ich würde mich wahrscheinlich in die Arbeit/Schule stürzen, Liebe bei meinen Freunden suchen, generell Gespräche, damit ich nicht so oft alleine bin (ich wohne allein) und abgelenkt bin. Wenn was schlimmeres geschah, hab ich geschrieben. Mir alles von der Seele geschrieben, mich selbst reflektiert, mich mit meinem Problem auseinander gesetzt. Bei meiner Mutter ist das so, anfänglich bin ich zu einem Psychologen gegangen, weil ich mit der Situation nicht klar kam. Diese wollte mich aber weiter schicken, da ich die Situation schon selbst so zerpflückt hatte, dass sie mir nichts mehr sagen konnte. Ich hab mich so lange damit auseinander gesetzt, dass ich es "akzeptieren" konnte wie die jetztige Situation ist. Du musst dir selber Zeit geben. Es ist keine Schande zu weinen! Ich hätte eigentlich einen Bruder, der aber mit 6 Wochen gestorben ist (da war ich aber noch nicht auf Mutter Erde), nun denke ich, dass er mein Schutzengel ist, dass er immer bei mir ist und mir Halt und Schutz gibt. Deine Mum wird niemals richtig von dir gehen, da sie immer in deinem Herzen verankert sein wird!

    Einen Tipp den ich dir geben kann: Rede darüber! Ich kenne Jemanden, der alles in sich hinein gefressen hat, als ihr Vater starb... Nach über 3 Jahren kommt es nun raus und ihr geht es echt nicht gut. Die Leute um dich herum werden Verständnis für dich haben! Du musst vielleicht zeigen was du möchtest (nicht drüber reden oder eher "offener" damit umgehe). Denn es ist auch nicht einfach für die Menschen um dich herum, da sie nicht wissen, wie sie nun mit dir umgehen sollen um dir zu helfen und es für dich so angenehm wir möglich zu gestalten.

    Ich sage dir, irgendwann wirst du damit leben können! Irgendwann wirst du nicht nur weinen wenn du an sie denkst, sondern lächeln bei dem Gedanken was ihr alles schönes zusammen erlebt habt! Ja, du bist jung. Aber du bist nicht zu jung, um Erinnerungen zu hegen und zu pflegen. Jeder Mensch ist mal ungerecht zu seinen Eltern... das gehört dazu und ich kann dir sagen, ohne euch beide zu kennen: Deine Mum hat es dir bestimmt nicht übel genommen! Denn auch Eltern machen mal Fehler, auch Eltern irren und so wissen sie, dass es ihre Kinder auch tun; Sie sind in einem Lehrnprozess und da gehört so etwas dazu.

    Lass bitte den Kopf nicht hängen, und wenn dann bitte mit einer dir geliebten Person mit 2 Packungen Taschentüchern daneben.

    Du bist stark und wirst das schaffen! Du hast Leute die dir helfen werden und die bei dir sind!!

    Alles alles liebe!!

  • Antwort von Mausi2548 14.07.2012
    20 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Lory95,

    es tut mir so leid, daß Du Deine Mutter verloren hast. Ich hatte diesen grausamen Schmerz, als ich meine Oma verloren habe und weiß, wie sehr es weh tut und wie oft die Tränen fließen. Bei jedem Gedanken an sie - und es gibt so viel, was an sie erinnert.

    Ich habe von meiner Oma kurz vor ihrem Tod etwas Geld bekommen und habe mir ein Fenster für den Ausbau meiner Wohnung gekauft. Vor diesem Fenster (Oma's Fenster) steht ihr Hochzeitsfoto. Oft stehe ich davor und erzähle ihr von meinem Tag.

    Anfangs war das natürlich nicht so. Da stand ich davor und hab geweint und mir meine Oma zurückgewünscht. Inzwischen ist es so, daß ich mit einem zärtlichen Gefühl davor stehe und dankbar bin, daß es meine Oma gegeben hat.

    Ich weiß, daß es auch bei Dir eines Tages so sein wird. Ich weiß aber auch, daß es nicht heut oder morgen sein wird.

    Noch ist die Zeit des Trauerns. Und diese Zeit ist wichtig, um den Verlust zu verarbeiten, auch wenn Du morgens geschwollene Augen vom vielen Weinen hast, weine, wenn es Dir danach ist und verdränge Deine Trauer nicht.

    Und zu den Vorwürfen, die Du Dir wegen kleiner Streitigkeiten machst: Das brauchst Du nicht. Jeder Mensch, der eine Bindung zu einem anderen Menschen hat, hat auch ab und zu Meinungsverschiedenheiten mit diesem.

    Ich wünsche Dir, daß Du bald wieder nach vorne schauen kannst und Dir ein zärtliches (wenn auch wehmütiges) Lächeln übers Gesicht huscht, wenn Du an Deine Mutter denkst.

    Alles Gute für Dich und Deine Familie.

    Mausi2548

  • Antwort von Kristall08 14.07.2012
    18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich war erst 13 als mein Vater durch einen Unfall ums Leben kam. Ich war danach total traumatisiert, aber zu der Zeit dachte niemand daran, ein Kind zum Psychologen zu schicken. Ich bin dann später auf eigene Faust gegangen.

    So ein Verlust wiegst sehr schwer. Um das zu verarbeiten braucht es Zeit und manchmal eben auch Hilfe. Zwar verheilen auch solche Wunden mit der Zeit, doch die Narben bleiben. Das wird zu Dir gehören, solange du lebst. Aber es tut irgendwann nicht mehr so weh, das kann ich dir versprechen.

  • Antwort von archeopterix 14.07.2012
    18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Meine Mutti ist auch ein paar Tage nach meinem 16. Geburtstag plötzlich gestorben. Das ist sehr lange her, aber ich vermisse sie heute noch.

  • Antwort von junkYYY 14.07.2012
    18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zunächst mein beileid du solltest mal zum psychologen ( is net böse gemeint) das hilft sich mit jemandem aus zu sprechen denke nicht zurück an das was war sondern schau nach vorn und ich hoffe das es dir bald besser geht

    lg junky

  • Antwort von Concreteted 14.07.2012
    16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich ging zur kaserne, lief meinen kameraden in die arme, und hab geheult. Hab mein frust von der seele geredet. das hilft. such dir jemanden zum ausheulen und reden

  • Antwort von PhoenixIR6 14.07.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Oh, das tut mir sehr Leid. Meine Mutter lebt zwar noch, aber meine Großmutter ist vor zwei Jahren auch aus heiterem Himmel gestorben. Sie und mein Opa waren wie meine wahren Eltern. Das tat wirklich sehr weh und ich vermisse sie heute noch. Mein Opa ist schon lange tot. Daher kann ich dich gut verstehen. Ich kenne für dich leider auch kein Heil Mittel, außer das du dich selbst nun viel ablenken musst. Jetzt ist es eh noch zu frisch. Aber mit der Zeit wirst du lernen wie du damit um gehen kannst. Ein Tapeten Wechsel wäre angebracht. Mach in deinem Zimmer alles neu. Neue Tapete, Bilder und gestalte alles um. Das ist ein erster Schritt in dein neues Leben. Ein Urlaub mit guten Freunden würde dir sicher auch gut tun. Sprech viel mit deinen guten Freunden. Dein Vater hast du ja noch. Der wird sicher auch sehr unter der Situation leiden. Steh ihm bei. Ihr werdet mit der Zeit lernen, mit dem Schlag um zu gehen. Alles Gute und viel Kraft wünsch ich dir. Phönix

  • Antwort von Mirajane 14.07.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mein aufrichtiges Beileid an dich!

    Vielleicht tröstet es dich wenig, aber allein an dem, was du geschrieben hast, merkt man, dass du deine Mutter wirklich sehr lieb hattest. Darum glaube ich, brauchst du dir keine Vorwürfe machen. Du brauchst eigentlich überhaupt nichts zu bereuen oder nachzuholen, wenn du so ein wundervolles und liebevolles Verhältnis zu ihr hattest. Trotzdem bleibt es jetzt natürlich etwas Trauriges, besonders weil du noch sehr jung bist.

    Im Moment gibt es nicht viel, das deine Trauer lindern könnte, aber auch wenn es wehtut ··· es ist bestimmt besser einfach zu weinen, wenn man traurig ist. Tränen sind heilsam und weinen gehört zum Verarbeiten dazu, zum Verstehen und ist irgendwie auch ein Zeichen von Liebe, so kitschig das vielleicht klingen mag. Ich meine, wenn man jemanden verliert und um ihn weint, weil man ihn vermisst und er nie wiederkommt, dann ist das wie ein stilles "Ich hab dich lieb". Auch wenn du es der Person selbst nicht mehr sagen kannst, etwas Lieberes kannst du für sie gar nicht tun.

    Irgendwann wird es nicht mehr ganz so sehr schmerzen und dann erinnerst du dich hoffentlich daran, was du Schönes mit ihr erleben durftest, wenn du an sie denkst!

  • Antwort von kiniro 14.07.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Oh das tut mir sehr leid für dich :(

    Jedes Wort des Trostes im Stile von "der Schmerz wird weniger" fühlt sich für mich falsch an. Ich würde es auch nicht glauben und habe es damals nicht geglaubt.

    Du konntest dich noch nicht mal im entferntesten gedanklich auf diese Möglichkeit vorbereiten.

    Meine Mutter war 67 als sie ihrer schweren Krankheit (Magenkrebs) erlag. Obwohl es etwas über 13 Jahre her ist, vermisse ich sie immer noch. Nicht mehr so stark wie am Anfang - aber ich frage mich manchmal noch, wie es weiter gegangen wäre, würde sie noch leben.

    Meine Tochter kam 6 Tage nach dem Tod meiner Mutter auf die Welt.

  • Antwort von Linaalain 14.07.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zu allererst möchte ich mein Herzliches Beileid aussprechen! Es ist grausam, was du erleben musstest. Ich habe wirklich Gänsehaut und mir kommen die Tränen. Aber das hilft dir ja auch nicht weiter.

    Ich rate dir, dass du dich an einen Psychologen wendest, mit diesem deine Trauer verarbeitest. Lasse es zu, wenn du weinen musst, weine soviel du musst.

    Du kannst jeden Tag, wenn du das möchtest an Ihr Grab gehen und Ihr von deinem Tag erzählen. Du kannst ihr Briefe schreiben... Sie wird die Briefe von oben lesen... Sie wird immer bei dir sein, auch wenn du Sie nicht sehen kannst.

    Du musst nun deine Trauer zulassen, dich ablenken, unternimm viel mit deinen Freunden.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft !

  • Antwort von Febbo 14.07.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es tut mir sehr leid für dich. als ich den text gelesen habe musste ich fast weinen. daran hat man aber auch gemerkt, dass du deine mutter sehr gerne hattest ud sie hatte dich auch sehr gerne. es ist völlig normal, wenn man sich mit seiner mutter streitet, du brauchst dir da keine vorwürfe machen. ich würde so viel weinen wie ich möchte. natürlich ist es auch sehr wichtig darüber mit vertrauten menschen zu reden.

    ich wünsche dir trotz allerdem alles gute und ich hoffe , dass ich dir weiter helfen konnte.

    lg, febbo

  • Antwort von HowardFrazetta 14.07.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vorerst: mein beileid und mach dir keine vorwürfe!!!! man hat eben manches mal differenzen mit anderen menschen, grade das macht eben den menschen aus, und weiternoch, macht das auch eine enge bindungen zu anderen menschen aus!!! wenn man sich gut versteht, dann kann man auch ma streit miteinander haben und am ende wird es wieder alles gut und man hat daraus gelernt, deswegen mache dir deswegen keine vorwürfe!!!

    hm ja damit richtig umzugehen... sei einfach stark! das wäre auch ihr wille gewesen! In der lebenszeit schließt man nur wenige menschen in sein herz, und dort bleiben diese menschen dann auch für immer, das heißt dass es schwer ist, wenn eben diese menschen von uns gehen, andererseits heißt es aber auch, dass du sie auf ewig in deinen erinnerungen und eben auch im herzen haben wirst, so hälst du sie in ehren und du wirst sie nie vergessen, meinst du nicht auch deine mutter würde das erfreuen ? ich bin mir sehr sicher, das würde jede mutter freuen!!

    sei nun stark, halte diese erinnerung in ehren, und dann wenn du eines tages auch von dieser welt gehst, kannst du deiner mutter all die schönen dinge berichten, die du dann erlebt hast, das wird sie dann auch glücklicher machen, als wenn du in trauer versinken würdest... traueer zu überwinden heißt nicht zu vergessen!!

    das mit dem jenseits, du musst wissen, ob du es wortlöch oder symbolisch auslegst, eine gute einstellung (meiner meinung nach) ist es aber auch jeden fall!

    ich hoffe meine worte konnten dir helfen, und sei stark, ich wünsche dir alles gute für die zukunft

    lieben gruß

  • Antwort von laron20 14.07.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    liebe lory, ersteinmal mein herzliches beileid. der tot der mutter in einem solchen alter ist das brutal, hart und ungerecht! ich will keine großen reden schwingen, aber dennoch einige bemerkungen machen. der tot ist gerade einmal eine woche her. das ist nichts, wenn man bedenkt, dass ihr 16 jahre jeden tag zusammen gewesen seid. was du durchleidest ist leider vollkommen normal, auch wenn es wehtut. bitte hör auf dir vorwürfe zu machen, weil deine mutter dich geliebt hat, so wie du bist. wenn du jetzt auf die trauer auch noch vorwürfe packst wird diese last noch größer, vielleicht zu groß. hast du die möglichkeit ein paar tage zu vereisen oder einfach zu einer freundin zu gehen, um einen gewissen abstand zu lage zu gewinnen, vielleicht würde dir das gut tun. trauerprozesse laufen sehr persönlich ab, sodass du deinen weg finden musst. manche reden viel in einer solchen phase, manche ziehen sich zurück. da kann dir leider nie jemand einen idealen plan geben. schrecke aber nicht zurück vielleicht einmal mit einem seelsorger oder psychlogen zur reden. 1999 habe ich meinen großvater verloren, der irgendwie auch mein bester freund war. verarbeitet habe ich es in gesprächen und im wissen, dass ich mit meinen gefühlen nicht allein bin.

    zum abschluss ein wunsch: ich wünsche dir, dass die trauer irgendwann in dankbarkeit umschlägt.

    ps: ich weiß nicht wieweit du christlich geprägt bist, aber ich wünsche und hoffe für dich, dass deine mama eine hand über dir hält. so eine verbindung bricht mit dem tot zusammen

  • Antwort von TrueColorGb 14.07.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vor einer Woche war ein sehr wichtiger Tag deines Lebens. Das Ende eines Abschnitts, der Beginn eines Neuen. Du lebst, und dein Leben vor dir, mit dir, bei dir. Wenn du deine Mama in deinem Herzen mitnimmst, dann solltest du auch auf dein Herz hören, wenn deine Mama zu dir spricht: "Was auch immer du getan hast, ich habe dich dafür geliebt. Was auch immer du tust, ich liebe dich dafür. Und was immer du tun wirst: Ich werde stets an dich glauben."

  • Antwort von agathor 14.07.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Erstmal herzliches Beileid. Mein Eltern leben noch beide, weshalb ich nicht alles ganz genau nachfühlen kann, wobei ich dir sagen muss, dass auch ich manchmal Phasen hab in denen ich an solche Situationen denke und wie ich damit umgehen soll. Ich kann dir leider nur sagen, dass es wie bei jedem anderen Todesfall, der einem nahe geht, sein wird, nur härter. Man wird es nie vergessen und man wird die Wunden, die eine solche SItuation der Seele antut, immer spüren, aber es wird mit der Zeit schwächer. Es ist erst eine Woche her und niemand verlangt von dir, dass du so lebst wie vorher und einfach alles vergisst. Nimm dir deine Zeit. Setz dich damit auseinander und verdränge es ja nicht. Wenn du meinst, dass du es nicht packst, setz dich mit jemandem zusammen und rede (Vater, Freunde etc). Ich wünsche dir noch viel Glück und hoffe für dich, dass der Schmerz nachlässt so gut es geht.

  • Antwort von Depolt3 14.07.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mein Beileid.

    Ich stelle mir auch oft vor, wie es wäre, wenn meine Mutter nicht mehr da ist.Allein der Gedanke macht einen Wahnsinnig.Allein der Gedanke das mein Hund bald stirbt ist grausam.Ich denke du solltest dir Zeit nehmen die du brauchst.Weine dich aus.Wichtig ist das du wieder aufstehst, wenn dich das Leben in die Knie zwingt.Wahre Stärke zeigen und sich nicht kaputt machen zu lassen ist wichtig.Viele gehen daran wirklich kaputt.Ich glaube egal was du jemals zu deiner Mutter gesagt hast, sie weiß das du es nicht so gemeint hast, sie weiß das du sie von ganzen Herzen liebst und du weißt das sie dich auch von ganzen Herzen liebt.Sie hätte gewollt dass du weiter machst und dein Leben lebst.Leb in ihrem Sinne und mach sie stolz.

    Sie wird bis an dein Lebensende in deinen Herzen den größten Platz haben.Und eines Tages - eines Tages seht ihr euch wieder!

    Mfg Depolt3

  • Antwort von echtemusik144 14.07.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das tut mir so leid.. dass deine Mutter gestorben ist. Als ich das gelesen habe was du geschrieben hast, kamen mir die Tränen.. :( Es ist sehr schlimm für dich.. und das ist auch normal bei sowas. Deine Familie, bzw. dein Vater sollte/n dich unterstützen.. und du sie. Euch immer nah stehen.. und diese Trauer und den Schmerz zusammen durch machen. Du könntest auch jemanden zum Reden gebrauchen.. den ganzen Schmerz mit jemandem teilen.. damit du dich besser fühlst. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und mein herzlichstes Beileid ! Ich hoffe du verarbeitest es, du wirst das schaffen!

  • Antwort von xxLeylaxx 14.07.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    such dir jemanden mit dem zu reden kannst,der immer für dich da ist und lass alles raus.

    herzliches beileid :(

  • Antwort von DerDurchblick 14.07.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    irgendwann, wenn du losgelassen hast kommt jemand der dir das geben kann was du jetzt brauchst, aber du musst warten und die schlechten zeiten in deinem leben durchstehen, irgendwann kommt das licht zurück, vertrau mir ;)

  • Antwort von SheldonCooper7 14.07.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das ist natürlich das schlimmste was einen wiederfahren kann.

    ich kenne selbst 3 vollwaisen die vor 3 jahren noch beide eltern hatten, die waren auch total fertig und jetzt nach 3 jahren geht es ihnen schon viel viel besser .

    Hier kann nur die Zeit die wunden heilen

  • Antwort von mila1998 14.07.2012
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Geh erstmal weg von diesem Ort , Deine Wunde wird immer weiter aufreißen wenn du Fotos etc. von deiner Mutter siehst....Die Zeit wird jetzt hart für dich sein und natürlich kostet es Kraft wenn du morgens aufwachst und deine Mutter nicht da ist und auch nie wieder da sein wird...Versuche viel darüber zu reden aber es auch nicht zu übertreiben oder unter den Teppich zu kehren vieleicht kannst du ja deine Gefühle in Worte verfassen (so wie es schon viele vorgeschlagen haben)....Vergiss aber nie : Nach einem Tief kommt auch wieder ein hoch und nur wer sein Gestern und Heute akzeptiert, kann sein Morgen frei gestalten. Nur wer losläßt, hat freie Hände die Zukunft zu ergreifen.

    Aller liebste Grüße ! Mila

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