Mallorcaflug nach Köln 6 Stunden Verspätung. Anrecht auf Kulanzzahlung?

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5 Antworten

Es kommt darauf an, ob die Verantwortung der Verspätung bei der Fluggesellschaft oder nicht. 

Du kannst eventuell auch bei Flightrights.de oder einer ähnlichen Seite schauen, ob du dafür etwas bekommst, und damit dir eine eventuelle Klage sparen. 

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Forderungen bei Flugverspätungen werden nach EU-Recht abgwickelt, und zwar nach der Verordnung 261/2004/EG. 

Bevor Du falschen Antworten aufsitzt, schaust Du einfach mal hier: 

https://www.flightright.de/flugrechte/dec654/05gh1/?adgroupid=11168987734&gclid=CIfU4df9w88CFWQq0wod53IGMw

oder hier: 

https://www.claimflights.de/ihre-fluggastrechte

Aber auch die Verbraucherberatung hilft da gerne weiter. Stelle alle Daten zusammen, drucke alles aus und mach einen Termin bei der nächsten VB-Stelle in Wohnortnähe. 

Ich würde immer die VB allen anderen Alternativen vorziehen. 

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Also generell gilt, ab 3 Stunden Verspätung hast du Anrecht auf Entschädigung! Das kann je nach entfernung zum Flugziel zwischen 250-1600 Euro sein. ABER das gilt nicht wenn die Ursache "höhere Gewalt" ist, also Sturm oder so. 

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Sieht ganz nach Schadenersatzanspruch nach EU-Recht i.H.v. 250 Euro aus. Die Airlines versuchen jedoch so gut wie immer, sich herauszureden mit Verweis auf höhere Gewalt. Deshalb am besten zu einer Plattform wie flugrecht.de oder refund.me gehen und die ohne Kostenrisiko und Zeitaufwand damit beauftragen. Die behalten im Erfolgsfall 25% als Provision ein. Dafür hat man dann aber keinen Aufwand/Ärger + deren höhere Durchsetzungswahrscheinlichkeit (da die alle Fälle bündeln können).

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Jein, wenn keine Höhere Gewalt vorliegt, dann muss die Airline zahlen. Das wären auf der Strecke 250€. 

Nutze Dienste wie Flightright nicht, dort verlierst du Geld. Beim Anwalt trägst du zwar das Prozesskostenrisiko, hast aber im Erfolgsfall den vollen Betrag, ohne Provision.

Ich würde erst einmal die Airline kontaktieren.

War es ein Zwischenfall aufgrund der "Krankmeldungen"? Das könnte durchaus interessant sein, hier ist noch viel offen. Ich rechne mit einem BGH-Urteil diesbezüglich, da die Airlines die "Schuld" (das Vertretenmüssen) von sich weisen.

Es handelt sich bei Augleichszahlungen nicht um "Kulanz".

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