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Direkt vor dem kleinen Eiland sinkt der Stückgutfrachter MV Khudimaa. Der 52 Meter lange, stählerne Rumpf legt sich ächzend an die Westseite des Hausriffs. Dort ruht er nun, aufrecht auf dem Sandgrund in einer Tiefe von 11 bis 30 Metern. Auch wenn es auf den ersten Blick anders scheint – das Wrack zeugt nicht von einer Schiffskatastrophe. Niemand kam beim Untergang ums Leben, kein Tropfen Öl beschmutzte die nahe gelegene Riffwelt. Nein, der Untergang der Khudimaa war gewollt und wurde mit voller Absicht herbei geführt. Das Wrack soll eine Attraktion für Taucher sein, die einen Großteil der Gäste Machchafushis ausmachen und die sich seither immer wieder über das versunkene Schiff freuen, das praktisch vor ihrer Bungalowtür liegt. Und das allmählich von den Korallen, Fischen und Niederen Tieren der Umgebung erobert wird.


















