Mal theoretisch: Könnte die Menschheit in einem gigantischen und teuren Bauprojekt den Mount Everest innerhalb von 50 Jahren komplett abtragen?

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6 Antworten

Mal theoretisch:

Man spricht dem Mount Everest ein Volumen von ca. 163.695.373.333 Kubikmeter zu.

Ausgehend von einer Dichte von Granit von 2,8 kann man errechnen, daß bei dem oben gennanten Volumen der Mount Everest ca. 458.347.045.333 Tonnen schwer wäre.

Da der Mount Everst allerdings auch Teil des Himalayas ist, würde, damit der Berg als solcher nicht mehr wahrnehmbar ist, sogar weniger Material abgetragen werden müssen, denn die obige Berechnung geht von einer Höhe ausgehend vom Meerespiegel aus und legt als Kantenlänge ien Quadrat von 7450 Metern an, was ein wenig optimistisch zu sein scheint.

Also, Rechne mal durch, Du würdest, wenn wir bei den Zahlen bleiben jedes Jahr 9.166.940.907 Tonnen Gestein wegschaffen müssen - daß wären Kalendertäglich: 25.114.907 Tonnen - Stündlich also  68.808 Tonnen. - Eine Größe die mit genug technischem Aufwand zu Bewältigen wäre.

(Größter Tagebau LKW(SKW) der Welt (BelAZ 75710), Nutzlast: 450 Tonnen )

Bei 450 Tonnen Nutzlast wären dies also 153 LKW(SKW)-Fahrten pro Stunde!

Insgeheim frage ich mich allerdings wie sich dies auf die Geologie und die Erdachse auswirkt.

Hat es Dir weitergeholfen?

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Kommentar von CaptainSuncake
18.06.2016, 18:05

Also bei 10.000 Mitarbeitern sind denke ich 153 LKW Fahrten pro Stunde gar nicht viel. Angenommen es gäbe zum Beispiel nur 300 Fahrer mit je einem eigenen Fahrzeug, dann läge man im hellgrünen Bereich.

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Wahrscheinlich schon. Man hat in mit der zivilen Nutzung von Atomsprengköpfen experimentiert und konnte so gewaltige Mengen an Gestein abtragen. Man konnte durch Explosionen 12 Millionen Tonnen Erde und Gestein abtragen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Plowshare

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Kommentar von FragendesWeb
19.06.2016, 00:43

In meiner Nähe ist ein Kalksteinbruch, dort werden pro Sprengung ca. 30-50 Tausend Tonnen Kalkgestein auf einmal herausgelöst. - Die Wohnbebauung ist nicht weit weg - weniger als 1km - Also halten sich selbst die Erschütterungen des Bodens halbwegs in Grenzen. Nur mal so als Info. Ich weiß, daß in bestimmten Minenbetrieben auf der Welt auch mal 150.000 Tonnen auf einmal weggesprengt werden.

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Ein paar gewaltige Sprengladungen und der ME steht nicht mehr.

Der Vorteil ist ja, dass die Steine (Dreck, Geröll, Eis, Schnee....) automatisch nach unten fallen.

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Der Mount Everest wiegt circa 458.347.045.333 Tonnen. Um diese Erdmasse abzutragen müsste man schon mehr als 10k Menschen arbeiten lassen. Grundsätzlich denke ich, dass dieses Projekt äußerst sinnfrei ist, aber dennoch machbar.

2 Varianten:

1. Einebnen: Dabei wird die gesamte Erdmasse auf einere größere Fläche verteilt, sodass der Mount Everest flacher wird.

2. Abtragen: Dabei ist die Frage: Wohin mit 458.347.045.333 Tonnen Gestein? Ins Meer schmeißen? Gehen wir davon aus, dann müsste man diese gigantische Masse erstmal dahin transportieren.

Ich persönlich denke, dass die Menschheit erst einmal eine neue Lösung für das Treibstoffproblem suchen müsste, da nicht genug Treibstoff existiert um eine solche Erdmasse zu transportieren. Außerdem müsste man erstmal alle Baumaschinen dahin befördern.

Problem Nummer (habe nicht gezählt^^): Smog! durch den enormen Treibstoffverbrauch von vielen millionen Baumaschinen würde binnen wenigen monaten ein extremer Smog entstehen!

Weiteres Problem: Nahrungsversorgung, etc. Bauarbeiter müssen auch versorgt werden. Es ist ein hoher arbeitsaufwand Bauarbeiter und Nahrung (besonders auch Wasser) dahinzubefördern.

Man könnte auch versuchen zu sprengen:

Eine riesige Sprengung würde wahrscheinlich zu gefährlich und man müsste riesige Gebiete evakuiren, dennoch könnten viele kleinere Sprengungen zum abtragen des Gesteins sehr sinnvoll sein

Dein YSwaggerY

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Die Zeit ist nicht das Problem! Mir Maschinen und Co hinge das deutlich schneller, das größere Problem ist -- wohin damit?!

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Theoretisch kann man alles

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