Frage von mrsinister154, 226

Mal eine frage zum thema religion?

Ist jetzt speziell aufs christentum bezogen, kann aber auch auf einige andere religionen bezogen werden: warum hat gott die welt erschaffen? was versprach er sich davon? (also wenn wir davon ausgehen, dass er als bewusst denkendes wesen existiert und er die welt erschaffen hat)

Antwort
von ProfFrink, 67

Diese Frage gehört zur Kategorie der "letzten Fragen". Das heisst, dass man darauf kaum eine gescheite Antwort geben kann. Es ist auch eine Frage mit der sich auch die Philosopie beschäftigt. Dort klingt es ein wenig anders: "Warum gibt es nicht einfach nichts?" Und, weil Philosphen schlaue Leute sind, haben sie sogar eine Antwort gefunden, die man in langen wissenschaftlichen Aufsätzen nachvollziehen kann. Aber dabei muss man sich warm anziehen. Ich kann es verkürzt mal so wiedergeben:

Wenn nichts existieren würde, dann gäbe es auch niemanden der über das Nichts nachdenken könnten. Also gibt es was.

Und zwar unsere nette Welt die nur zu 4% aus baryonischer Materie besteht, zu 25% aus dunkler Materie, der Rest ist dunkle Energie.

Die Philosophenantwort ist für mich nicht ganz befriedigend. Aber auch die Bibel lässt uns über das Schöpfungsmotiv im unklaren. Es heisst nur: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Zum einen müssen wir anerkennen, dass wir als Geschöpfe hierarchisch untergeordnet sind und notwendigerweise nicht über die letzten Dinge bescheid wissen können und auch nicht dürfen. In Psalm 8,6 heisst es wiederum dass ER also Gott uns nur wenig niedriger gemacht hat als sich selbst. Und im Schöpfungsbericht steht ausserdem dass wir nach Seinem Bilde gemacht sind. - Und nun beobachte Dich selbst. Wie bist Du gestrickt?

Vegetierst Du nur vor Dich hin oder machst Du irgendetwas? Zerstörst Du gerne oder baust Du gerne auf? Hast Du Spass am Schönen oder am Chaos? Liebst Du die Bewegung oder den Stillstand? Hast Du gern ein Gegenüber, einen Gesprächspartner oder bist Du lieber für immer alleine?

In der Natur fällt ausserdem auf, dass es nicht nur kein Nichts gibt, sondern dass das was da ist auch noch in überfliessender Üppigkeit vorhanden ist. Es gibt viel mehr Blumen, Pflanzen und Tierarten als es für das Funktionieren dieser Welt notwendig wäre. Neben dem einen Sonnensystem, das wir brauchen gibt es noch rund 200 Milliarden andere, die nicht notwendig wären. Sprudelnde Kreatitivität überall.

Wenn Du nun unbedingt wissen willst, warum Gott die Welt erschaffen hat, dann begehrst Du eine Art Herrschaftswissen, von dem ich nicht sicher bin, ob es Dir gut tun würde. - Sieh es mal so: In einem Unternehmen gibt es viele knowhow Träger, die kennen sich aus in ihrer Materie, wissen wie der Hase läuft. Der Laden brummt. Darüber gibt es eine Führungsschicht. Die müssen den Überblick behalten. Personalplanung, Produktionsplanung und Finanzen. Die dürfen sich schon gar nicht mehr um jede Lötstelle und jede Getriebestange kümmern. Sind etwas abgehoben. Ganz oben ist das Topmanagement. Die kümmern sich um Strategien und Geschäftsentwicklung und solche Dinge. Es gibt somit eine Art Unschärferelation des Wissens und der Erkenntnis. Also entweder habe ich den ganz grossen Überblick, dann kann ich aber nicht gleichzeit ein allumfassendes Detailwissen haben. Oder ich bin der absolute Nerd und kenne jedes einzelne Detail, dann kann ich aber nicht gleichzeitig der Weltenlenker sein. Unsere Erkenntnisfähigkeit ist nun voll und ganz auf die uns bekannte Alltagswelt adaptiert. Meine Spekulation ist nun, dass wir ein Stück Lebensfähigkeit verlieren würden, wenn wir mit unseren irdischen Sinnen plötzlich die Gottessicht erleben würden. - Vorerst ist das so.

Kommentar von realsausi2 ,

Neben dem einen Sonnensystem, das wir brauchen gibt es noch rund 200 Milliarden andere,

Nicht, dass es für Deine grundsätzliche Aussage relevant wäre, aber das ist eine massive Untertreibung.

Es sind nach aktuellen Schätzungen 10 hoch 11 Galaxien mit jeweils etwa 100 Milliarden Sternen.

Kommentar von Abahatchi ,

Es sind nach aktuellen Schätzungen 10 hoch 11 Galaxien mit jeweils etwa 100 Milliarden Sternen.

Im für uns sichtbaren Bereich des Universums. Nun, nachdem gravitative Wellen nachgewiesen wurden, könnte bald diese Zahl deutlich nach oben gehen, denn mit feinsten Gravitations-Receiver, würden wir hinter den Ereignishorizont des Lichtes schauen können. 

Aber für derart hochauflösende Graviations-Teleskope brauchen wir noch etwas Zeit.

Jedoch ist davon aus zu gehen, dasz nach dem kosmischen Prinzip das Universum gänzlich unendlich ist und somit auch die Anzahl von Galaxien und Planetensystemen.

Kommentar von Haldor ,

Ein hervorragender Kommentar! (den ich mir gleich herunterlade) Kompliment! (Nur mit den Kommaregeln müsstest du dich mal ein bisschen befassen)

Antwort
von Chaoist, 69

Da Gott der Schöpfer ist, war er vor der Zeit und vor dem Raum. Er war auch als einziger vor der Zeit und vor dem Raum, weil er ja der einzige Gott ist. Ich stelle mir das Leben als einziger Gott vor der Zeit und vor dem Raum sehr langweilig vor.

Gott hatte einfach Langeweile, und hat deshalb auf seine Weise den Fernseher angemacht.

Antwort
von Anthropos, 63

Gott brauch die Erde nicht. Er kann auch ganz gut ohne sie auskommen, weil er in sich selbst selig ist. Er ist allerdings kein bewusst denkendes Wesen, das reicht als Charakterisierung nicht aus. Aber dazu hier jetzt erstmal nichts, das kann man unter dem Stichwort "negative Theologie" nachschlagen.

Gott ist allerdings kein Egoist. Er will zeigen, wie groß er ist - was er meiner Meinung auch geschafft hat - und er will seine Liebe, die er selbst ist, teilen. Dazu hat er das Universum geschaffen und teilt somit seine Größe mit den Menschen.

Die Antwort des Katechismus auf diese Frage lautet:

Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich. In einem aus reiner Güte gefassten Ratschluß hat er den Menschen aus freiem Willen erschaffen, damit dieser an seinem glückseligen Leben teilhabe. Deswegen ist er dem Menschen jederzeit und überall nahe. Er ruft ihn und hilft ihm, ihn zu suchen, ihn zu erkennen und ihn mit all seinen Kräften zu lieben. Er ruft alle durch die Sünde voneinander getrennten Menschen in die Einheit seiner Familie, die Kirche. 

Kommentar von Chaoist ,

Du hast gesagt:

und er will seine Liebe, die er selbst ist, teilen.

und aus den Katechismus hast du zitiert:

Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich

Hier ergibt sich für mich ein Widerspruch:

Da Gott die Liebe die er selbst ist teilen will, zeigt er damit ein Bedürfnis. Ein Willen im Sinne eines Bedürfnis, entwickelt sich zum Drang, wenn dem Bedürfnis nicht nachgegeben wird. Das klingt für mich nach einer Form des Leidens. Von einem vollkommen glücklichem Wesen, erwarte ich mir aber, dass es keinerlei Bedürfnisse hat. Gott müsste wunschlos Glücklich sein.

Wie erklärst du mir das?

Kommentar von TreuZuGott333 ,

Gott ist wunschlos glücklich, da Er ohne Sünde lebt. Die Tatsache, dass Gott nicht will, dass **wir** leiden, gebt Zeugnis davon, dass Er ein barmherziger Gott ist. Das kannst Du beim Propheten Jona nachlesen. Gott will uns wirklich zu verstehen geben, was richtig und was falsch ist.

Kommentar von Trashtom ,

Die Tatsache, dass Gott nicht will, dass **wir** leiden, gebt Zeugnis davon, dass Er ein barmherziger Gott ist.

Das ist aber nett von ihm. Wir leiden aber trotzdem und zwar nicht nur "böse" Menschen, sondern auch Unschuldige.

Kommentar von Anthropos ,

Ich glaube, man sollte menschliches Verhalten nicht auf die Transzendenz Gottes übertragen. Man müsste hier erst einmal die Begriffe "Vollkommenheit", "Liebe", "Wünsche", etc. definieren, was sich im Allgemeinen nicht als leicht herausstellen dürfte.

Die Frage ist, ob Wille unbedingt ein Bedürfnis ist.

Antwort
von Jonnymur, 40

Sollte die Frage nicht erstmal lauten: Sollte damit ein "persönliches" Ziel erreicht werden oder folgte er mit dieser Handlung nur seiner Natur? Tippt man auf Letzteres stellt sich deine Frage gar nicht erst.

Kommentar von mrsinister154 ,

"seiner natur folgen" klingt nach instinkt; wenn er nur aus instinkt gehandelt hat, setzt das seine vollkommenheit herab, da das ihn mit einem tier gleichsetzt

Kommentar von Jonnymur ,

@mrsinister154 1. Gott ist kein Lebewesen, womit deine Schlussfolgerung nicht funktioniert. Auch ist fraglich, ob Gott Gefühle hat und ob bei den Darstellungen eines abrahamitischen Gottes in den heiligen Schriften nicht von unbewusstem, sondern bewusstem  Anthropomorphismus gesprochen werden kann, um dem Gläubigen Gott näherzubringen. Schließlich dürfe man sich kein Bild von Gott machen.

2. Pflanzen, die im Gegensatz zu Gott sogar Lebewesen sind, wachsen auch, ohne dass unbedingt von Instinkt und Gefühlen gesprochen werden kann - Nerven haben sie nicht, zumindest nicht im Sinne eines Tieres. Gott könnte zudem, je nach Interpretation, noch eine eigene Kategorie bilden, die solche Vergleiche unmöglich macht.

Antwort
von Ichthys1009, 26

Der christliche Glaube lehrt, dass Gott ein Gegenüber haben wollte. Das Gegenüber Gottes sollte einen freien Willen haben.

Die Welt war urspünglich ganz anders geplant. Der Mensch sollte wie Adam im Paradies leben. Leider hat Adam schon als erster Mensch dieses Paradies verloren, weil er seinen freien Willen missbraucht hat.

Die Absicht Gottes ist aber immer noch, dass wir den Kontakt mit Ihm suchen und auf diese Weise vollkommen glücklich werden.

Und dass wir erkennen, was gut, was wahr und was schön ist. Wir sollen uns bemühen, nach unserem Gewissen zu leben.

Und da wir das oft doch nicht schaffen, errettet uns Gott aus dieser ständig neuen Schuld.

Wenn die Schöpfung, die Welt und die Menschen, nur eine bestimmte Anzahl an Jahren bestehen würde, wäre der Sinn dieser Schöpfung fraglich. 

Das wäre dann so, als wären wir Gott nicht mehr gut genug. So, wie man eben gebrauchte Dinge in den Müll wirft. Oder wenn es Gott reichen würde, dass er immer wieder neue Menschen schafft und die alten sterben lässt - das wäre dann so wie bei einem Haustier, das stirbt: Da kauft man eben nach kurzer Trauer ein Neues.

Da Gott jeden einzelnen Menschen wichtig nimmt, ihn achtet und liebt, wollte er, dass der Mensch ewig ist.

Das ist natürlich nicht auf dieser sichtbaren Erde möglich. Die Christen glauben, dass wir nach dem Tod in einer anderen Form weiterleben. Und nicht nur wir Menschen. Auch die ganze Schöpfung und was wir Menschen erarbeitet haben, wird verwandelt weiterbestehen.

Auf diese Ewigkeit, die von der Qualität her viel höher steht als das, was wir bisher erleben, ist die Schöpfung ausgerichtet. Von diesem Ziel her bekommt die Schöpfung ihren Sinn.

Ohne ein Ziel würden wir hier für ein paar Jahre versuchen, möglichst angenehm durch´s Leben zu kommen. Und dann wäre es vorbei und wir "haben" davon auch nichts.

Von daher kann man einen Sinn in dem Ganzen nur dann erkennen, wenn man glaubt, dass es noch "mehr" gibt als was wir hier tagtäglich sehen und erleben.

Kommentar von mrsinister154 ,

Aber: gott jat adam doch nach seinem abbild geschaffen, nicht war? Wenn adam nun aber der versuchung nicht widerstehen konnte, heißt das doch auch, dass er nicht perfekt war; und wenn adam nicht perfekt ist, kann somit gott doch auch nicht perfekt sein, aber heißt es nicht immer, er sei vollkommen?

Kommentar von Ichthys1009 ,

Dass der Mensch als Abbild Gottes geschaffen wurde, heißt nicht, dass er als identische Kopie geschaffen wurde. Sonst wäre der Mensch ja selber Gott.

"Abbild Gottes" heißt zum Beispiel, dass der Mensch eine Person ist. Eine Person, die mit einem anderen in Beziehung treten kann, und die sich selber als "ich" bezeichnen kann. 

Gott wollte den Menschen mit einem freien Willen schaffen, so wie Gott die Welt aus freiem Willen erschaffen hat. Dieser freie Wille schließt auch die Möglichkeit ein, das Böse zu wählen. Es braucht oft viel Kraft, um überhaupt das Gute wählen zu können. Man darf hoffen, dass sich der Mensch im Laufe der Entwicklung noch verbessert.

Antwort
von mik671, 71

Im Christentum heißt es oft, dass Gott die Welt den Menschen aus Liebe geschenkt hat.

Er wollte sein Abbild in Form des Menschens schaffen und die Menschen brauchen ja einen Lebensraum...


Kommentar von mrsinister154 ,

kann man etwas lieben, das noch nicht existiert? ok, ich bin kein gott, aber ich tu mir da schwer;

Kommentar von TomC16 ,

Gott kann alles! Glauben jedenfalls viele. Frage: Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er diesen nicht aufheben kann?

Antwort
von fricktorel, 5

Unser ewige Schöpfer hat die "Welt" physisch gegründet, um uns "physischen" Menschen Lebensraum zu schaffen (1.Mose 27-29).

Wenn wir den "Gott dieser Welt" (Off.12,9) "überwinden" (Röm.12,21), werden wir Gottes Reich ererben (Offb.20,4).

Zuvor starb Jesu für uns, um uns ewiges Leben zu schenken (Röm.6,23).

Unser Gott möchte Seine Herrlichkeit also weitergeben (Gal.3,29; Jak.2,5).

Antwort
von Philipp59, 21

Hallo mrsinister154,

ich glaube daran, dass Gott als "bewusst denkendes Wesen" existiert und von daher ist es logisch, dass er nichts ohne Sinn und Zweck tut. Die Bibel beantwortet Deine Frage zwar nicht direkt, doch kann man aus dem, was sie über Gott sagt, gewisse Rückschlüsse ziehen.

Über Gott wird in der Bibel z. B. folgendes gesagt: "Ehe selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, Ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott." (Psalm 90:2) Dieser Text sagt etwas über Gott, was wir Menschen nicht völlig begreifen können: Gott existiert schon seit ewiger Zeit. Irgendwann ging er dann daran, schöpferisch tätig zu werden; er erschuf als erstes seiner Werke seinen einziggezeugten Sohn (Jesus Christus). Später dann erschuf er Millionen von weiteren Engeln und erst dann brachte er auch die materielle Schöpfung (das Universum) hervor. Es gab also einmal eine Zeit, in der Gott völlig alleine existierte. Da er in der Bibel auch als der "glückliche Gott" (1. Timotheus 1:11) bezeichnet wird, kann man davon ausgehen, dass er weder Engel noch Menschen braucht, um selbst glücklich zu sein. Gott ist in sich so vollständig und vollkommen, dass er auf nichts und niemanden angewiesen ist. Somit fühlte er sich auch niemals einsam und allein. Er benötigt auch keine Geschöpfe, die ihm Liebe erweisen oder ihm dienen.

Warum hat er aber dennoch damit begonnen, Geschöpfe hervorzubringen, die ihm ähnlich sind? Hierzu möchte ich eine andere ganz wesentliche Aussage über Gott aus der Bibel weitergeben: "Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist." (1. Johannes 4:8) Da Gott also die Liebe nicht nur als eine von vielen Eigenschaften besitzt, sondern die Liebe gleichsam verkörpert, geschieht alles, was er tut letztendlich aus diesem Beweggrund heraus. Gottes Wunsch war es also, diese Liebe, die in ihm in einer solchen Fülle vorhanden ist, mit anderen zu teilen. Das ist es wahrscheinlich, was Gott veranlasst hat, diese Welt und uns Menschen ins Dasein zu bringen.

LG Philipp

Antwort
von Hamburger02, 28

Gott hat die Menschen geschaffen, damit er jemand hat, der ihm dient und ihn anbetet.

Der Rest der Schöpfung soll dem Menschen dienen.

Kommentar von mrsinister154 ,

aber wenn er die menschheit nur zu diesem zweck erschaffen hat, kann er ja nicht vollkommen sein, weil das unglaubkich egoistisch wäre

Antwort
von gromio, 13

Simpel ausgedrückt: Weil er es wollte, erschuf er Materie und Leben und unser Universum, soweit wir das kennen/erkennen.

GOTT wollte seine Macht zum Wohle Dritter verwenden, so schuf er Dinge und Leben. 

Warum schaffen wir uns Dinge an oder entwerfen diese? Weil wir Freude daran haben und anderen damit eine Freude machen wollen, ausserdem gibt es uns einen SINN im eigenen Leben: GOTT scheint genauso zu sein, er will seine Macht und seine Fähigkeiten nicht für sich behalten, er will, dass andere davon Nutzen haben: die Schöpfung.

Vermutlich bereitet es ihm Freude, wenn andere glücklich sind, leben, einen Nutzen haben von seinen, also Gottes, Fähigkeiten.

Nach meiner Ansicht ist EIN Zweck der Schöpfung, das die Schöpfung selbst dem Beispiel Ihres SCHÖPFERS folgt und selbst die eigenen Fähigkeiten zum Nutzen Dritter einsetzt - egal ob Nachkommen oder anderen, existierenden Lebewesen.

So entsteht quasi theoretisch ein Perpetuum mobile aus Lebewesen, die füreinander da sind und Gutes tun..........

cheerio

Kommentar von realsausi2 ,

So entsteht quasi theoretisch ein Perpetuum mobile aus Lebewesen, die füreinander da sind und Gutes tun..........

Ein Blick in Geschichte und Gegenwart zeigen, dass also der Gott entweder ein Stümper war oder anderes im Sinn hatte.

Kommentar von gromio ,

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Menschen das Problem sind und nicht ihr Schöpfer!

Kommentar von realsausi2 ,

Ja sicher. Wenn der Bauern nicht schwimmen kann, liegt es an  der Badehose... schon klar.

Kommentar von gromio ,

Nö, wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es daran, das er nicht Schwimmen kann - mit oder ohne Badehose.

Das ist eine realistische Analyse, denn die Badehose kann sowieso nicht schwimmen.....die hat ja weder Arme, Beine noch ein Hirn... letztgenanntes haben manche Kommentatoren hier auch nicht, oder sie lassen nicht erkennen, dass sie es haben.........

...Augen auf im kosmischen Verkehr. cheerio.

Antwort
von fricktorel, 3

Unser ewige Gott ist so unendlich reich.

Er wollte diesen Reichtum an "Kinder" weitergegeben (Röm.8,17), so ähnlich wie wir Menschen an unsere Kinder vererben (Röm.9,8).

Nach langer Odysee wird es auch so geschehen:

  wenn der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9), der die ganze Welt verführt (2.Kor.11,14) eingesperrt wird (Offb.20,2).

Antwort
von Deniz4514, 92

Da Denken ein zeitgebundener Vorgang ist, Gott aber nicht zeitgebunden ist, ist infolgedessen der Grund, sollte es einen geben für den Menschen nicht Erkennbar.

Also:

Die Wege des Herrn sind unergründlich.

Kommentar von TomC16 ,

So lügen sich die Pfaffen aus der Nummer raus, richtig...

Antwort
von TomC16, 54

Das ist eine sehr interessante Frage. Wenn man länger darüber nachdenkt, merkt man, wie unsinnig Religionen sind. "Gott" ist nur ein anderer Begriff für "weißnich". Logik wirst Du in Religionen lange suchen müssen.

Gäbe es einen Gott und hätte dieser die Welt, das All, die Menschheit usw. erschaffen, dann müsste er ja ein Verlangen danach gehabt haben, dies zu tun. Fühlte sich Gott einsam? Will er angebetet werden, ist er gar eitel?
Das widerspricht aber der Annahme, dass dieser Gott vollkommen sei. Ein vollkommener Gott wäre mit sich selbst zufrieden. Auch kann so ein Gott nicht unendlich sein, denn dann wäre ja keine Abgrenzung zu den Menschen möglich, denn die sind ja nicht Gott und können in vielen Religionen auch zur Gegenseite überlaufen.

Kommentar von Chaoist ,

Auch kann so ein Gott nicht unendlich sein, denn dann wäre ja keine Abgrenzung zu den Menschen möglich, ...

In manche Religionen ist das sogar genau so. :)

Religion muss nicht logisch sein. Die meisten verfolgen eine innere Logik die in der äußeren Wirklichkeit aber unlogisch erscheint.

Kommentar von TomC16 ,

Jaja, höhere Ebene der Weisheit, blah, blubb...

Kommentar von Abahatchi ,

Dein Profilbild "Es gibt keinen Gott" ist völlig daneben. Es gibt sogar erwiesener Maszen einen Gott und nur einen einzigen für Mich:

http://media.katina-haubold.de/media/Karel_Gott/Karelgott_1.jpg

Es kann nur einen geben!

Antwort
von Peppi26, 63

1. Wir stammen nicht von Adam & Eva ab!
2. Gott ist eine fiktive Gestalt, welche von Menschen erfunden wurde, die an etwas glauben wollen!
3. egal an welche Religion die Menschheit glaubt, in keiner ist Krieg und Gewalt gewollt, das stammt nur von Menschen!

Kommentar von Garfield0001 ,

Beweise das gott nur fiktiv ist

Kommentar von Chaoist ,

Nein. Beweise du erst dass es Gott gibt!
Erst kommt die Behauptung der Existenz  = deklarative Aussage. Dann kommen die Rufe nach Beweisen. Etwas nicht zu glauben muss nicht bewiesen werden.

Kommentar von Peppi26 ,

Gott wurde von Menschen erfunden! die regeln die diese Menschen glauben, wurden auch nur von Menschen erfunden! es ist toll wenn Menschen durch Religionen einen Sinn im leben wieder finden, aber die regeln nach denen sie dies ausleben sollten mal überdacht werden! durch verschiedene Religionen gibts schon immer nur Streit,Krieg und tote!

Kommentar von dibidab ,

Und es fängt wieder an dass irgendwelche Pappnasen nicht damit klar kommen dass jemand an etwas glaubt bzw. an etwas anderes lass doch einfach deine Kommentare wenn sie null hilfreich sind vor allem aber ist was du da sagst mit beweisen total Unfug denn deine eben aufgestellte These es gäbe  keinen Gott muss du jetzt beweisen. Außerdem scheint es dir ja so wichtig zu sein anderen etwas aufzudrängen dann solltest du auch in der Lage sein es zu beweisen/ argumentieren. Ich muss nicht beweisen dass es Gott gibt weil es für mich so egal ist ob du oder irgend wer anderes dran glaubt oder nicht. Du hättest deine Antwort einfach sein lassen sollen!

Antwort
von Fabian222, 22

Gott der Allmaechtige sagt im Koran:

Und Wir erschufen den Himmel und die Erde und was zwischen beiden ist gewiss nicht zu Scherz und Zeitvertreib. Haetten Wir zum Zeitvertreib ein blosses Spiel spielen wollen, haetten Wir es gewiss in Uns Selbst gefunden; wenn Wir so etwas ueberhaupt gewollt haetten. (Quran, 21:16-17)

Ein jeder wird den Tod erleiden. Und Wir stellen euch auf die Probe, mit Boesem und mit Gutem. Und zu Uns kehrt ihr zurueck. (Quran, 21:35)

Der Tod und Leben schuf, um zu pruefen, wer von euch am besten handelt. Und Er ist der Erhabene, der Verzeihende, (Quran, 67:2)

Antwort
von viktorus, 31

Ganz einfach: Er wollte Seine Herrlichkeit weitergeben (1.Mose 1,26-27).

Nach einigen "Problemen", welche von Menschen verursacht wurden (1.Mose 2,17; 3,6), gab es noch einen einzigen Weg, die Schöpfung zu retten: (Röm.6,23).

Das wird nach 6000 Jahren "Satansregierung" (Offb.12,9) auch gelingen(Offb.20,12).

Kommentar von Abahatchi ,

Er wollte Seine Herrlichkeit weitergeben

...ein biszchen selbstverliebt dieser Schnösel? Das Ergebnis von Selbstüberschätzung und Realitätsverlust sehen wir ja nun jeden Tag.

Antwort
von SibelAk, 54

Gott hat uns erschaffen, damit wir in Gemeinschaft mit Gott leben können, denke ich.

Kommentar von mrsinister154 ,

Und woher kommt dieses Bedürfnis nach Gemeinschaft, das Gott dann hätte?

Antwort
von realsausi2, 26

Langeweile, Hybris, Sadismus.

Antwort
von TreuZuGott333, 36

Die Erde ist der Wohnort und Prüfort der Menschen. Die Menschen sollen auf der Erde getestet werden.

Kommentar von mrsinister154 ,

wenn gott die menschen erschaffen hat, warum hat er sie dann nicht so perfekt geschaffen, dass sie nicht geprüft werden müssen?

Kommentar von TreuZuGott333 ,

Doch hat Er, Adam war bei seinen Lebzeiten erstmal vollkommen, dann hat er sich für die Sünde entschieden. Lese bitte Genesis, das erste Buch Mose

Kommentar von mrsinister154 ,

aber wenn er vollkommen war, hätte er dann der versuchung nicht widerstehen können?

Kommentar von TreuZuGott333 ,

Natürlich konnte er das, er wollte das aber nicht.

Kommentar von Abahatchi ,

Nun, dann war er eben doch nicht perfekt, wenn er das nicht wollte aber hätte können. 

Nur wie hätte es er gekonnt, wenn er nicht den Willen dazu hatte, denn Du sagtest doch, er wollte nicht. 

Kommentar von Abahatchi ,

Die Menschen sollen auf der Erde getestet werden.

Nun, Prototypen gab es ja genug, wann kommt das erste Serienmodell?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community