Freunde wollen ihr Haus über einen Makler verkaufen. Allerdings fordern die etwa 7% des Verkaufspreises für sich als Provision ein. Ich habe jetzt gehört, dass es auch Makler gibt, die ihre Dienste zum Festpreis, also als Pauschale anbieten. Hat jemand Informationen dazu, oder vielleicht sogar schon Erfahrungen damit gemacht?

7% ist ein wenig teuer! Die Banken nehmen im Schnitt 3,45% vom Kaufpreis... Deine Freunde sollen sich auf jeden Fall nochmal informieren.
Makler wollen und müssen verdienen, sind aber Geschäftsleute. Und da unter Geschäftsleuten Preise verhandelbar sind, würde ich einfach mit den Maklern noch einmal über die Höhe der Provision sprechen. Ist das Objekt interessant, weil gute Verkaufsaussichten bestehen, wird sich auch ein Makler finden, der bereit ist, für eine Pauschale zu vermitteln.

Preise beim Makler sind verhandelbar.
Möglicher Ansatz im Gespräch mit dem Makler: "Wenn Haus plus Maklergebühr maximal xxx.xxx€ kosten, kaufe ich es."
Dann kann der M. mal schauen ob er nochmal mit dem Verkäufer verhandelt oder mit seiner Provision runter geht. Motto: Lieber etwas weniger Provision gleich, als was auch immer später.

Lieber zahlendreher, hier ist eine echte Alternative für Dich. www.crown-town.de Dort erhält man die komplette Maklerleistung für einen festen Preis. Die Referenzen sind einwandfrei. Liebe Grüße, Michael

Hallo zahlendreher,
seit einiger Zeit gibt es nun schon diese "Festpreise" in der Branche.
Leider ist es hier eben so, dass man zwar nur einen sehr kleinen Teil der üblichen Courtage zahlt, jedoch ist es einfach so, dass deine Bekannten diesen Preis leisten, der Makler somit sein Geld verdient hat, bevor es überhaupt zur Vermarktung kommt.
Man sollte sich erst einmal den entsprechenden Vertrag durchlesen, in dem genannt ist, welche Leistungen in diesem Festpreis enthalten sind. Denn stelle dir vor, deine Bekannten zahlen Summe X, weil sie davon ausgehen, dass es sehr viel weniger als 3,45% vom Kaupreis ist, jedoch hat der Makler evtl. dann auch schon das Geld in der Tasche und keinen Grund richtig Gas zu geben um das Objekt auch wirklich abzustoßen.
Ich würde einfach sagen, dass deine Bekannten sich vor einer Entscheidung einfach noch einmal über ein paar Kollegen aus der Branche informieren sollen und mit diesen dann auch Preis und Dienstleistungsspektrum absprechen sollten.
Abschließend sei einfach gesagt, dass niemand etwas umsonst macht und man sich Gedanken machen muss, wieso ein Makler auf etwa 10.000 € (grob gerechnet) verzichten sollte.
Es hat alles seine offensichtlich positiven Seiten, aber auch einige und nicht gerade unwichtige negative Aspekte bei solch "Festpreisen".
MfG AndreF
Bei den Banken müssen meistens Käufer und Verkäufer jeweils 3,45% bezahlen. Bei mir war es jedenfalls so.
Sind auch fast7%
Das kann sein; aber es macht einen Unterscheid ob ich alleine von 250.000 Euro 7% Zahle oder "nur" 3,45% oder???